Flötentöne in Belgien




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Flötentöne in Belgien

Beitragvon Babsbara » 18.03.2014, 14:31

Liebes Forum,

seit Februar lernen eine Freundin und ich (beide 50+) gemeinsam Querflöte. Eine spontane Idee wurde beinah ebenso spontan in die Tat umgesetzt: eine Lehrerin war schnell gefunden, was - da wir beide in Brüssel leben - schon fast überraschend war, da sie sich zudem noch als echter Glücksgriff erwiesen hat, ein Instrument auch schnell gemietet - zwei Yamahas YFL-271, und schon konnte es losgehen.

Wir lernen jetzt also seit ein paar Wochen nach "hören, lesen & spielen" Teil 1, was uns bisher viel Spaß macht. Natürlich haben wir alle Probleme, die man als Anfänger nur haben kann: der Ansatz muss jedes Mal neu erarbeitet werden, die Haltung ist immer noch schwer, die Griffwechsel brauchen ewig, die Töne klingen immer anders, die Luft reicht vorn und hinten nicht usw. Aber wir sehen auch die Fortschritte und hoffen, noch viel mehr davon zu erfahren. Mir persönlich ist es zwar völlig schleierhaft, wie man mal einen absolut fließenden Übergang von staccato und legato oder sogar zwischen den Oktaven hinbekommen soll, aber da es Tausende vor uns gelernt haben, kriegen wir das trotz unseres hohen Alters ja vielleicht auch noch auf die Reihe.

Zu unseren Vorkenntnissen wäre vielleicht noch zu sagen, dass ich seit ein paar Jahren Klavier lerne (auch als Spätanfängerin) und meine Freundin in ihrer Jugend einige Jahre Trompete gespielt hat. Damit sind Notenkenntnisse schon mal vorhanden. Ich würde mich freuen, wenn ich mit der Flöte irgendwann mal dahin kommen könnte, mit anderen zusammen, vielleicht in einem kleinen Orchester, zu musizieren. Im Vergleich zum Klavier, wo ich auch Unterricht habe und was mir weiter viel Spaß macht, gefällt mir die "Übersichtlichkeit", nur immer eine Note auf einmal spielen zu müssen :o

Ich freue mich auf einen regen Austausch und hoffe, dass ich hier auch viel lernen kann!

Liebe Grüße,
Babs
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von Anzeige » 18.03.2014, 14:31

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Re: Flötentöne in Belgien

Beitragvon Aspi » 18.03.2014, 15:28

Das finde ich ja toll, gleich zu zweit mit dem Flötespielen anzufangen. Viel Spaß euch beiden.
Ich habe auch mit 50+ angefangen und vermisse einen gleichaltrigen Übungspartner.
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Re: Flötentöne in Belgien

Beitragvon Babsbara » 18.03.2014, 19:43

Ja, wir empfinden das auch als eine glückliche Fügung. Wir können uns gut gegenseitig motivieren, haben auch einen kleinen Übungsraum in unserem Bürogebäude, wo wir uns nach der Arbeit direkt zum gemeinsamen Üben treffen können und genießen besonders die kleinen Duette, die in unserem Lehrbuch schon in den ersten Lektionen zu finden sind.

Die Instrumente haben wir uns erstmal für ein halbes Jahr gemietet, aber ich denke, dass wir unbedingt weitermachen werden wollen und sie dann kaufen.

LG,
Babs
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Re: Flötentöne in Belgien

Beitragvon Christina » 18.03.2014, 19:46

Herzlich Willkommen! Das ist ja lustig ... ich unterrichte seit Anfang des Monats zwei Anfängerinnen, die nur wenig jünger sind als ihr (beide Ende 40). Allerdings sind die beiden völlig ohne Vorkenntnisse gestartet und wussten gerade mal, dass Noten diese komischen schwarzen Punkte sein müssen :wink:. Insofern bin ich besonders gespannt, was du von deinen Erfahrungen berichtest. Da werden sich bestimmt einige Parallelen zu meinen beiden Schülerinnen finden!
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Re: Flötentöne in Belgien

Beitragvon Babsbara » 18.03.2014, 21:02

Das ist ja Klasse, Christina! Wir leiden natürlich schon etwas unter der "Erwachsenenkrankheit", uns mit irgendwem vergleichen zu wollen, um zu wissen, ob wir jetzt langsam oder schnell vorankommen, begabt oder unbegabt sind usw. Aber wichtiger ist, dass uns der Spaß erhalten bleibt. Welche Erfahrungen hast du mit 2 Schülern in einer Stunde gemacht? Ist das ein Modell, das länger taugt oder werden wir uns irgendwann "trennen" müssen?

LG,
Babs
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Re: Flötentöne in Belgien

Beitragvon Christina » 18.03.2014, 21:21

Meiner Erfahrung nach klappt das bei Erwachsenen oft besser und länger als bei Kindern. Ab einem gewissen Alter hat man einfach mehr Verständnis dafür, wenn der zweite Schüler gerade mal bei einer Sache mehr Unterstützung braucht und man selber darum in einer Stunde vielleicht etwas zu kurz kommt. Und es besteht dann auch eher eine gewisse Bereitschaft, mal auf den anderen zu warten, ohne gleich irgendwelchen Blödsinn zu machen :wink:.

Gruppenunterricht kann prima funktionieren, dass muss man aber immer von der jeweiligen Gruppe abhängig machen. Wenn ihr euch ganz extrem unterschiedlich entwickeln solltet, tut man ja keinem einen Gefallen damit, die Gruppe mit allen Mitteln zusammen lassen zu wollen. Aber wenn es einigermaßen passt, ist das doch eine schöne Sache.
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