@ Tanja,
na das ist ja mal ne starke Webseite! Also in Zukunft wenn ich nach Noten suche, guck ich zunächst mal da!
Bis auf weiteres hab ich nun erstmal Schmerzen im linken Zeigefinger, habs wohl mit dem Üben übertrieben. Meine Flötenlehrerin meinte, "Was, Schmerzen in der linken Hand? Dann hältst du die Flöte zu verkrampft!" und hat sofort meine Haltung korrigiert und mir geraten, bewußt drauf zu achten, dass die Flöte locker in der Hand liegt und ich mich nicht verkrampfe. Und wenn ich das tu, soll ich ne Pause machen. Recht hat sie. Ich hab nämlich keine Lust, mir wegen der Flöte ne Sehnenscheidenentzündung einzufangen. Meine Holländisch-Lehrerin hat mir außerdem empfohlen, für den Finger Pferdebalsam zu nehmen. So schmier ich nun den Finger immer 1x am Tag ein und siehe da - es wird schon besser. Wehret den Anfängen. Ich bin nun tontechnisch beim Fis und bei den Achtelnoten angekommen. Damit hab ich noch n paar Schwierigkeiten, die sauber rauszukriegen, aber das wird sich schon geben.
Dann hab ich mir ein dickes Lob von meiner Flötenlehrerin eingefangen, sie war angetan davon, dass die Stücke, die ich für die letzte Stunde üben sollte, so gut klappen. Die Querflötenschule, die ich habe, ist auf Duette ausgelegt. So übe ich dann zu Hause die Stücke und im Untetrricht spielen wir sie dann als Duett. Das ist ja so toll! Die Lehrerin meinte, ich würde sehr schnell vorankommen, aber okay, ich übe ja auch - zwar nicht soooo viel (dafür hab ich neben meinem Vollzeitjob zu viele interessante Hobbys), aber doch regelmäßig. Ich hab nun noch fünfmal Unterricht vor den Sommerferien, und ich bin sehr gespannt, bis wohin ich dann komme. Nach dem Fis stehen ein paar Töne zum Überblasen an, da kann ich mir im Moment gar nicht vorstellen, wie das gehen soll, aber okay, ich werde es schon lernen...

Mein Lieblingslied ist das Wiegenlied von Brahms ("Guten Abend, gut Nacht"), das steht in D-Dur, das kann ich momentan wegen fehlender Noten aber noch nicht spielen. Ich werde mich solange gedulden - vielleicht klappt das ja im Spätsommer. Vorfreude ist doch die schönste Freude...
Dann führe ich beim Üben meistens stumme Zwiegespräche mit meiner Flöte. Die verzeiht ja wirklich nix! Besonders bei Stücken, die mit einem F anfangen, bringe ich oft nix raus als heiße Luft. Nur ist es ja nicht wirklich sinnvoll, der Flöte die Schuld zu geben - zumal sie sich noch nicht mal wehren kann

- sondern ich kann mich mal an meine eigene Nase fassen und an meinen Ansatz und an meiner Haltung arbeiten. Das denke ich kommt aber auch beim regelmäßigen Spielen. Mir ist nun erstmal wieder bewußt geworden, was für hervorragende Lehrmeister die Musikinstrumente doch sind. Mich lehrt die Flöte jedenfalls, an einer meiner größten Schwächen zu arbeiten: Geduld...
Lieben Gruß,
Isabella