Zu den Techniken denke ich schon, dass ein Lehrer sie zumindest soweit beherrschen muß, dass er sie zeigen und vermitteln kann. Das muss nicht perfekt sein, aber er muss ja immerhin wissen, wovon er spricht. Die flötistische Ausbildung eines Jazzflötisten - um bei dem Beispiel zu bleiben - unterscheidet sich zunächst mal überhaupt nicht von der "klassischen" Ausbildung und die Techniken, die in der neuen Musik eingesetzt werden, sind ja auch eigentlich nicht neu im Wortsinn. Das gleichzeitige in die Flöte blasen und singen dient z.B. auch dazu, den Kehlkopf fallen zu lassen, Doppel- und Tripelzunge braucht man bei jeder Bachsonate und Flageolett-Töne spielt man, um einen lockeren und flexiblen Ansatz zu erhalten. Microtones und Klappengeräusche sind vom Instrument abhängig, für Microtones braucht man einen h-Fuß. Bliebe noch das Beatboxing, aber das ist keine "Disziplin", die auf die Flöte beschränkt ist, sondern eine Form der Percussion, in der man auch ohne Flöte irre Effekte erzielen kann.
Also alles "olle Kamellen"
