Ich mag den Köhler glaub ich nicht




Welche Qf-Schulen empfehlt ihr Neulingen/Fortgeschrittenen? Gibt es einzelnen Etüden aus Schulen die vlt. sehr gut sind?...

Moderator: Muri

Ich mag den Köhler glaub ich nicht

Beitragvon Quereinsteiger » 11.01.2016, 15:50

Hallo,

im vergangenen Jahr hat mir meine Lehrerin die Etüden-Reihe von Ernesto Köhler empfohlen (Opus 33, 3 Bände), von welchem ich mir dann den ersten Band "Der Fortschritt im Flötenspiel" bestellt habe. Dieses Heft ist nun fester Bestandteil meines Unterrichts. Die "Lusterweckenden Übungen für Flöte" suche ich allerdings noch.
Wir sind inzwischen bei Etüde 5 angekommen und ich mag das Heft immer weniger. Wenn das das Einsteigerheft ist, möchte ich gar nicht wissen, wie die Folgebände sind.

Gibt es hier jemanden, der schon Erfahrungen mit Köhler-Heften gemacht hat?

Gruß

Marc
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von Anzeige » 11.01.2016, 15:50

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Re: Ich mag den Köhler glaub ich nicht

Beitragvon Aspi » 11.01.2016, 16:27

Hihi, ich habe gerade großen Spaß an Köhler op. 33 Heft 1, 15 easy exercises. Ich liebe Etüden, besonders die zweite spiele ich gerne.
Nach 6 Jahren Unterricht komme ich mit diesen "leichten" Etüden relativ gut zurecht. Um mich davon zu erholen, spiele ich Gariboldi-Etüden.
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Re: Ich mag den Köhler glaub ich nicht

Beitragvon tityre » 11.01.2016, 16:45

Also ich mag ihn. Klar, es ist immer mal die ein oder andere dabei, die nicht sooo gelungen ist, aber die meisten mag ich.
Ich habe die ersten beiden Bände durchgearbeitet und bin jetzt im 3. Band. Die sind toll und machen wirklich Spaß. Bis jetzt finde ich, dass das der schönste Band ist.
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Re: Ich mag den Köhler glaub ich nicht

Beitragvon Quereinsteiger » 12.01.2016, 13:08

Wie lange benötigt ihr denn, um euch eine einzelne Etüde daraus zu erarbeiten? Bei mir sind sie wie gesagt fester Bestandteil des Unterrichts, welchen ich 14-tägig habe. Im Schnitt benötige ich 6 Wochen ehe meine Lehrerin zufrieden ist.
Ich persönlich finde die Etüden anspruchsvoll und hadere vor allem mit dem eigentlich angedachten Tempo. Als Beispiel die aktuell von mir geübte Etüde 5 wird mit der Tempoangabe "allegretto" gespielt und das dann in alla breve. Ziel sollte dann bei Verwendung eines Metronoms zwischen 70 - 80 Schlägen sein (in 2). Inzwischen kann ich es in diesem Tempo spielen, aber dann gibt es immer noch hakelige Stellen (vor allem die Stelle mit den Oktavsprüngen h2 > g1).
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Re: Ich mag den Köhler glaub ich nicht

Beitragvon tityre » 12.01.2016, 14:54

Sehr unterschiedlich und dazu kommt, dass ich nicht jede Woche Unterricht habe. Es gab schon die ein oder andere, für die ich fünf oder sechs Wochen gebraucht habe, manche sitzen nach 2 Wochen.
Es hängt sicher auch davon ab, wieviel Zeit ich zum Üben hatte und vor allem, wie intelligent ich geübt habe.

Ich selbst bin eher perfektionistisch und würde tendenziell eher länger daran arbeiten. Meine Lehrerin ist dagegen ziemlich großzügig und sieht, dass man die Dinge, die noch ein bisschen wackelig sind, genauso gut an der nächsten erarbeiten kann und das stimmt in der Regel auch. Manchmal, wenn ich eine alte Etüde wiederhole, merke ich, dass die "von ganz alleine" besser geworden ist. Oft reicht schon, dass einfach der Druck raus ist, denn beim Wiederholen spiele ich sie ja nur so, aus Spaß.

"Von ganz alleine" stimmt natürlich nicht, man hat ja andere Stücke geübt und alles, was man dort übt, kommt eben auch den alten Stücken zugute.
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