Neue Stücke entdecken....




Welche Qf-Schulen empfehlt ihr Neulingen/Fortgeschrittenen? Gibt es einzelnen Etüden aus Schulen die vlt. sehr gut sind?...

Moderator: Muri

Neue Stücke entdecken....

Beitragvon Altepic » 22.09.2018, 00:37

Als ich mit der Qjerflöte anfing, gab's noch kein Internet und Youtube.....
Seit ca. 4 Jahren habe ich mein Instrument wieder neu entdeckt und spiele relativ intensiv.
Dabei hilft mir natürlich auch Youtube beim entdecken neuer Stücke, die man früher nicht so mal googlen konnte.
Die Literatur für Flöte ist so vielseitig....

Welche neuen Stücke habt ihr entdeckt?

Bei mir fing es mit der Arpeggione Sonate von Schubert an.
... dann Mel Bonis Sonate,
George Huet - Fantaisie
oder ... Claude bolling suite for flute and jazz trio
aber auch die telemann fantasien.
CPE Bach - a-moll Sonate
Kromme Flötenkonzert
Gary Schocker regrets and resolutions
oder Miyagy - Haru No Umi

Seid Ihr auch immer auf der Suche nach neunen Stücken für Flöte?

Zur Zeit übe ich die Sonate von Prokofjev.
da brauche ich noch einige Zeit. gefällt mir aber immer besse je länger ich übe.

Pierre Sancan - Sonatine gefällt mir auch.
vielleicht in ein paar monaten das nächste Projekt.
Sucht Ihr Euch die Übungsstücke selbst aus - oder der Lehrer?
Wie findet Ihr neue Stücke?


Welche faszinieren Euch besonders?

Mich z.B Eugen Onegin Lensky Arie Bearbeitung Braunstein

LG Altepic
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Re: Neue Stücke entdecken....

Beitragvon Musiquer » 22.09.2018, 15:41

Hallo Altepic!

Wie man neue Stücke entdeckt, das ist eine gute Frage.
Manchmal hab ich das Gefühl, dass eher die Stücke mich entdecken, denn ich hab schon oft Stücke "gefunden", die zu der Zeit genau richtig für mich waren und mir bei der Bewältigung eines technischen oder musikalischen Problems geholfen haben. Dann hab ich mich gefragt: Wieso bin ich auf dieses Stück gerade jetzt, gerade zum richtigen Zeitpunkt gestoßen?

Die Quellen, aus dene ich meine neuen Stücke beziehe, sind vielfältig:

- YouTube: höre ich zwar viel, wenn ich ein bestimmtes Stück einstudiere. Dort finde ich aber eher selten Anregungen für Neues.

- mein Flötenlehrer: Hat am Anfang die Literatur ausgesucht. Er findet aber schon seit vielen Jahren, ich soll mir die Stücke selber suchen. Macht aber gelegentlich Vorschläge.

- Wettbewerbe und Konzerte: Hier staube ich ziemlich oft etwas ab! War dieses Jahr auf dem Landeswettbewerb von "Jugend musiziert" und hab mir zwei Tage lang nur die Querflöten angehört. Viele der dort gespielten Stücke kannte ich. Es war für mich total faszinierend, die fortgeschrittenen jungen Musiker zu hören! Bin dabei u.a. auf die Saint-Saens-Romanze und die Sonate in C von Taktakishvili gestoßen. Außerdem hab ich auf dem Abschlusskonzert einer Meisterklasse die Flötensonate op. 14 von Muczynski kennengelernt.

- Manchmal spiele ich auch Stücke aus Notenheften, die ich bisher nur teilweise durchgearbeitet habe, z.B. aus den vier nach Epochen geordneten Bänden "Die Soloflöte" vom Peters-Verlag. Da sind viele eher unbekannte Stücke drin.


Du hast recht: Die Flötenliteratur ist soo vielseitig! Ich habe lange Zeit JSB und das 20. Jahrhundert bevorzugt, aber inzwischen könnte ich das nicht mehr so sicher sagen.
Wenn ich mir vor Augen führe, was ich im Laufe der Jahre alles gespielt habe: es ist eine ellenlange Liste und sehr vieles finde ich wundervoll! Spontan fällt mir ein: Hindemith (Sonate und die 8 Stücke), Roussel (Joueuers de Flute), Honneger (Dance de la Chèvre), Ferroud (3 Stücke), Devienne (Konzerte), Telemann Fantasien, a-moll Suiten von JSB und CPE Bach, Martinu, Prokoffief, Reinecke (Undine), Karg-Elert (Apassionata).

Die Braunstein-Bearbeitung der Lensky-Arie würd ich auch gerne einmal spielen, hab aber die Noten noch nicht aufgetrieben.

Herzliche Grüße von
Musiquer
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Re: Neue Stücke entdecken....

Beitragvon James Blond » 01.10.2018, 00:45

Hallo ihr beiden!

Auch wenn es hier im Flötenforum nicht gerade der klassische Weg zu den Stücken ist:

Ich habe seinerzeit aus dem Realbook die ersten Jazzstücke gelernt. Das Realbook ist (noch immer) eine verbreitete Sammlung von Jazzstandards, allerdings nicht speziell auf die Flöte ausgerichtet. Es enthält Melodien und dazu passende Harmonien, alles übrige, wie Arrangements, Begleitung, Rhythmus und natürlich Solos muss man sich selbst erarbeiten - oder irgendwo abhören. Ich habe mich zu Beginn hauptsächlich an die Bossa Nova Stücke von Carlos Jobim gemacht, die Gitarrenbegleitung aufgenommen und dann die Flöte dazu geübt.
Später kamen Playalong Stücke von Jamey Aebersold hinzu, ebenfalls aus dem Dunstkreis des Realboöks, aber bereits mit Bass, Klavier und Schlagzeug unterlegt. Aber ich habe auch Stücke, die mich interessierten, nach Gehör gelernt. Zwar oft mühselig, aber zugleich auch das Gehör schulend. Heute kann ich ich auch im Dunkeln jedes unbekannte, harmonisch nicht allzu komplizierte Stück begleiten.

Zur Klassik bin ich erst spät gekommen, nach meinem Wiederanfang 2012. Seitdem einige Bachstücke zur Übung. Klassik-Anregungen finde ich jetzt hauptsächlich auf Youtube, aber auch hier im Forum. Ich überlege gerade, ob ich mich nicht übungshalber auch an Mozart versuchen sollte, bin ebenfalls ein großer Fan von Fauré, Debussy, Ravel und Saint Saens, auch von Satie. Allerdings stehen bei mir seit den letzten Jahren vorwiegend eigene Stücke auf dem Programm, mit denen ich hoffe, mich auch flötistisch weiterzuentwickeln und die ich gerne auch anderen zur Verfügung stelle.

Liebe Grüße
JB
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Re: Neue Stücke entdecken....

Beitragvon Aspi » 15.10.2018, 18:38

Ich kaufe gerne gebrauchte Notenpakete auf, wenn etwas dabei ist, was ich gerade suche. Dabei sind mir schon öfter Stücke in die Hände gefallen, die ich sonst nie angeschaut hätte. Zuletzt z.B. Duette von Vanhal, die wir in der Musikschule zum Einspielen nutzen.
Auf Youtube stöbere ich auch oft herum, dort hatte ich mich in ein Duett in a-moll von Quantz verliebt. Meine Lehrerin geht zum Glück auf meine Wünsche ein. Ich merke dann schon selber, wenn etwas noch zu schwer ist.
Aspi
 
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