Wer kennt die Querflötenschule von AMA?




Welche Qf-Schulen empfehlt ihr Neulingen/Fortgeschrittenen? Gibt es einzelnen Etüden aus Schulen die vlt. sehr gut sind?...

Moderator: Muri

Wer kennt die Querflötenschule von AMA?

Beitragvon Christina » 13.05.2009, 14:35

Hallo Leute!

Ich bin momentan dabei, eine geeignete Flötenschule für eine neue, noch sehr junge Anfängerin auszusuchen. Dabei bin ich gestern im Musikgeschäft zufällig über die AMA-Querflötenschule von Robert Winn "gestolpert". Auf den ersten Blick macht zumindest der erste Band auf mich einen ziemlich überzeugenden Eindruck und scheint mir durchaus für den Einstieg mit einer 7jährigen Anfängerin mit sehr geringen Notenkenntnissen geeignet zu sein.

Kennt jemand von euch die Schule und hat vielleicht sogar schon damit gearbeitet? Ein kurzer Erfahrungsbericht (aus Lehrer- oder Schülersicht) wäre echt hilfreich!

Liebe Grüße
Christina
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von Anzeige » 13.05.2009, 14:35

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Re: Wer kennt die Querflötenschule von AMA?

Beitragvon Flöti » 13.05.2009, 23:30

liebe christina,

nein, ich kenn diese schule nicht.
ich selber habe mir die "flöte spielen" 1+2 gekauft.
meine tochter hat mit mini magic flute angefangen.

was mir bei mini magic erheblich besser gefällt ist folgendes:
es sind viele einfache und bekannte kinderlieder drin. lieder, die man eh im ohr hat. da fällt die umsetztung einfacher. und ich spiele auch einfach gerne lieder, die ich bereits kenne (tu mich mit neuem immer erstmal schwer :roll: - also nicht nur von der technik...)

und das finde ich bei flöte lernen eher blöd. da ist fast alles fremd für mich.
auch wenn ich mittlerweile "einsehe", daß da einige schöne lieder bei sind. 8)

nun hilft dir das bestimmt nicht unbedingt weiter, aber vielleicht ist der aspekt kinderlieder/bekannte lieder ein hilfreicher gedanke beim auswählen?
meine tochter war knapp 8 und konnte noch keine noten lesen.

der nachteil der mini magic ist, daß man mit kindern, die schnell lernen schnell durch ist.

in der hoffnung, daß ich dir nicht nur dinge geschrieben habe, die du eh schon wusstets...

liebe grüsse
Flöti
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Re: Wer kennt die Querflötenschule von AMA?

Beitragvon Christina » 14.05.2009, 00:50

Danke für deine Antwort, auch wenn sie mir nicht wirklich weierhilft. "Flöte spielen" kenne ich, damit arbeite ich auch viel und gerne im Unterricht. Gerade für diese Schülerin ist mir aber gerade was die Rhythmik usw. angeht der Einstieg eigentlich etwas zu schnell, darum habe ich mich nach Alternativen umgeschaut.

Ich möchte eben nicht nur Kinderliedchen usw., sondern von Anfang an eine Auswahl verschiedenster Musikrichtungen, der technische Aspekt sollte ebenfalls nicht zu kurz kommen, der Tonraum in einer sinnvollen Reihenfolge aufgebaut werden und wenn es dann noch kindgerechte Erklärungen zur Theorie gibt, bin ich schon fast zufrieden gestellt :wink: . Die AMA-Schule scheint das auf den ersten Blick alles zu haben. Allerdings finde ich es immer schwierig, eine Schule nur beim Durchblättern zu beurteilen. Ob sie wirklich funktioniert, wo Schwachstellen sind und was fehlt merkt man ja meistens erst im Praxiseinsatz. Darum möchte ich halt ganz gezielt zu dieser Schule wissen, ob schon jemand damit Erfahrungen hat.

Die "Mini Magic Flute" kenne ich nicht, aber da ich schon die normale "Magic Flute" nicht so toll fand (bis auf den 3. Band, der ist für etwas fortgeschrittene Schüler ganz okay) und ich mir kaum vorstellen kann, dass sich da am Konzept grundsätzlich was geändert hat, ist das eher nicht geeignet. Ich bin momentan nur etwas unsicher, ob ich die AMA-Schule ausprobiere, oder doch wieder auf eine zurückgreife, die ich schon kenne ... mal sehen.
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Re: Wer kennt die Querflötenschule von AMA?

Beitragvon Flöti » 14.05.2009, 07:43

Christina hat geschrieben: Ich bin momentan nur etwas unsicher, ob ich die AMA-Schule ausprobiere, oder doch wieder auf eine zurückgreife, die ich schon kenne ... mal sehen.


o.k.
welche flötenschule benutzt du denn? *neugierigbin*

lg
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Re: Wer kennt die Querflötenschule von AMA?

Beitragvon Christina » 14.05.2009, 08:40

Das ist unterschiedlich, je nach Schüler (Alter, Vorkenntnisse, besondere Schwierigkeiten usw.). Häufig arbeite ich mit den Schulen von Weinzierl / Wächter, also "Flöte spielen", was du ja auch kennst, oder etwas schwieriger und schneller "Lern Querflöte spielen". Parallel dazu setze ich viel die Schule "Hören, lesen & spielen" ein, aber nur ergänzend zu einer der anderen. Ich habe auch schon mit dem "Querflötenbuch" von Klaus Dapper gestartet. Für die älteren Schüler finde ich wie gesagt den 3. Band von "Magic Flute" ganz okay. Auch sonst liegt hier noch einiges an Flötenschulen herum(z.B. "Flötenlehre", "Querflöte, mein schönstes Hobby", und natürlich die Klassiker: Richter und Trevor Wye), die ich immer mal phasenweise oder als Ergänzung benutze, kommt halt darauf an, was gerade Unterrichtsthema ist.

Meine neue Schülerin startet auch erst Anfang Juni, ich habe also noch etwas Zeit, um mich mal in die neue Schule einzulesen und eine Entscheidung zu treffen.
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Re: Wer kennt die Querflötenschule von AMA?

Beitragvon Christina » 14.05.2009, 13:05

So, ich habe mich mal etwas näher mit der Schule beschäftigt. Hier mal eine erste Analyse und einige wichtige Punkte, die mir aufgefallen sind, für alle, die es interessiert:

Die Schule hat, soweit ich es gefunden habe, drei Bände. Band 1 ist "Die AMA-Querflötenschule", Band 2 nennt sich "Querflötenspielereien" und Band 3 "High Performance Flute". Dabei besteht der 3. Band eigentlich nur noch aus einer Sammlung von Etüden und Musikstücken, ist aber keine Flötenschule im eigentlichen Sinne mehr. Darum beschränke ich mich hier mal auf die ersten zwei Teile.

Die Gestaltung ist insgesamt übersichtlich und ansprechend, dabei aber nicht übertrieben "kindlich", so dass man die Bücher ohne weiteres auch etwas älteren Schülern noch "zumuten" könnte. Es gibt durchgehend farbige Fotos und Abbildungen zu Ansatz und Haltung (sogar noch im 2. Band), die wichtige Aspekte gut darstellen und immer wieder daran erinnern. Was mir etwas fehlt, ist eine durchgehende Nummerierung der Kapitel, Übungen oder Musikstücke. Ich finde, dass das die Orientierung in einer Schule erleichtert, aber gut, mit diesem Mangel könnte ich vermutlich leben.

Alle wichtigen theoretischen Themen (Notenwerte, Tonarten, Fachbegriffe, ...) werden nach und nach in gut verständlichen kleinen Lernschritten eingeführt und unmittelbar praktisch umgesetzt. Die Erklärungen sind dabei durchaus kindgerecht und von der Vollständigkeit her für Anfänger angemessen. Zusätzlich gibt es, was mir sehr gut gefällt, immer wieder kleine Übungen zum Notenschreiben oder "Quizseiten" auf denen die behandelte Theorie wiederholt wird. Dadurch könnte man vermutlich zumindest in der ersten Zeit komplett ohne zusätzliches Theorie-Material auskommen.

Der Tonumfang wird ausgehend von den beiden Griffen a und g im ersten Band nach und nach auf die üblichen zwei Oktaven von c1 bis d3 erweitert. Dabei bleibt die Schule relativ lange in der ersten Oktave. Allerdings wird das Überblasen schon mit dem Kopfstück ganz am Anfang ausprobiert, so dass man, wenn man das möchte, sicher die meisten Stücke ohne weiteres auch oktaviert spielen lassen könnte. Auffällig ist, dass die Griffe für c1 bzw. cis1, die ja nicht ganz leicht für die Kinder sind, zwar vorgestellt, in den folgenden Übungen und Musikstücken aber nicht angewandt werden. Dadurch könnte man auch mit der "Juniorflöte" arbeiten, bei Schülern mit einer normalen Flöte müsste man aber entsprechend zusätzliche Übungen ergänzen. Im zweiten Band wird dann der Tonumfang in die dritte Oktave erweitert. In den Übungsstücken kommen, soweit ich sehen konnte, die Töne bis zum g3 vor, was ja für den Anfang auch auf jeden Fall ausreicht. Auf den letzten Seiten werden außerdem die Griffe bis zum c4 gezeigt, leider wiederum ohne entsprechendes Übungsmaterial.

Es wird viel Wert auf die Entwicklung von Ansatz und Technik gelegt. Trotzdem sind die bei Schülern wenig beliebten trockenen Technikübungen auf ein Minimum beschränkt. Gegen Ende des zweiten Bandes sollte man sich eine solide technische Grundlage aufgebaut haben, auf der dann mit einer anderen, weiterführenden Schule gut aufgebaut werden kann. Was mir komplett fehlt, ist die Einführung gängiger Verzierungen wie Triller usw. Im zweiten Band ist nämlich sonst ein Stand erreicht, wo das Mitspielen im Orchester auf jeden Fall denkbar ist - und spätestens da würde man ja mit solchen Dingen konfrontiert. Auch hier wäre also eine Ergänzung durch zusätzliche Literatur oder der Wechsel zu einer anderen Schule erforderlich.

Die Auswahl der Musikstücke ist ziemlich abwechslungsreich. Das geht von bekannten Kinderliedern u.ä. über Jazz- und Pop-Stücke bis zu den typischen Vertretern der "klassischen" Flötenmusik. Von Anfang an wird dabei viel Wert auf das Zusammenspiel gelegt, die meisten Stücke sind als Duette, einige wenige sogar als Trios gesetzt. Es gibt jeweils eine CD, auf der viele Stücke als Demo sowie in einer Mitspiel-Version ohne Melodiestimme aufgenommen sind. Zum zweiten Band gehört außerdem ein Heft mit einfacher Klavierbegleitung zu den meisten Stücken.

Gut finde ich, dass die Schüler immer wieder direkt angesprochen werden, gezielte Tipps bekommen, an Dinge erinnert werden, die sie schon gelernt haben usw. Außerdem gibt es immer wieder Hinweise an die Lehrer, worauf besonders zu achten ist oder wie man bestimmte Techniken unterstützen kann. Das habe ich in dieser Form noch in keiner anderen Schule gesehen, finde es aber eigentlich sehr gut.

Insgesamt bietet die Schule auf den ersten Blick ein ganz überzeugendes Konzept und scheint für Anfänger ohne oder mit sehr wenig Vorkenntnissen durchaus geeignet, um die Grundlagen zu lernen. Später wäre aber sicher ein Wechsel zu einer anderen Schule erforderlich. Die Schule hat einige kleinere Mängel, wie fast jede Schule, die ich bisher in den Fingern hatte, die sich aber vermutlich durch entsprechendes zusätzliches Material problemlos ausgleichen lassen. Ich glaube, falls sich nicht noch jemand meldet, der die Schule kennt und mir dringend davon abrät, werde ich es einfach mal damit versuchen!
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Re: Wer kennt die Querflötenschule von AMA?

Beitragvon piejas » 14.05.2009, 13:25

Hallo Christina,
zur AMA Schule kann ich dir nichts sagen. Aber eine Schülerin von mir hat auch mit sieben Jahren das Querflöte spielen angefangen und ich habe mich damals für die Mini Magic Flute entschieden, da sie viele bekannte Lieder enthält und die Notennamen und neue Griffe über das Kennenlernen der Akteure eines Zirkus erlernt werden. Außerdem sind Flauti und Timpo immer dabei, wobei Flauti auch eine Querflöte mit gebogenem Mundstück hat. Dies wirkt sich motivierend auf die Schülerin aus. Wie gesagt,ich habe mit dieser Schule mit meiner sehr jungen Schülerin gute Erfahrungen gemacht.
Viele Grüße piejas
Die Zukunft ist veränderbar,
aber unbekannt;
die Vergangenheit ist bekannt,
aber nicht mehr zu ändern.
(Paul Watzlawik)
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Re: Wer kennt die Querflötenschule von AMA?

Beitragvon Christina » 14.05.2009, 13:46

Danke, aber es geht mir nicht um eine generelle Literaturempfehlung. Ich arbeite nicht zum ersten Mal mit einer Schülerin in diesem Alter. Ich habe auch eine reichliche Auswahl verschiedenster Flötenschulen hier herumliegen. Wobei ich sagen muss, dass mich die Schulen, die sich speziell an die ganz jungen Anfänger richten, meistens nicht wirklich überzeugen. Oft enthalten die zwar viele nette Spielereien, darüber kommt aber der Aufbau der wichtigen Spieltechnik nicht selten zu kurz. Und den Spaß am Flötespielen kann man auc auf andere Weise vermitteln ... aber das ist meine persönliche Meinung.

Es ist halt so, dass ich diese Schule zufällig im Musikgeschäft entdeckt habe. Und weil ich mich für die Kleine noch nicht ganz sicher entschieden habe, scheint mir das mal eine interessante Alternative zu sein. Ich bin eigentlich nur an euren Erfahrungen und Meinungen zu dieser speziellen Schule interessiert!
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Re: Wer kennt die Querflötenschule von AMA?

Beitragvon doc » 14.05.2009, 15:11

Ah, danke für Deinen Bericht! Das erklärt meine "merkwürdigen" Erfahrungen mit den "Querflötenspielereien".
Damals habe ich nicht gewußt/verstanden, daß es sich um einen zweiten Schulband handelt und war nur etwas erstaunt, daß er auf der einen Seite sehr elementare Griffe/Noten neu einführt, und auf Basics wie Einspielen, Haltung, selbst Ansatz etc. (kurz) eingeht, also sozusagen "für Anfänger" schreibt, andererseits aber schon sehr ordentliche Anforderungen an den Ansatz stellt.
Das paßt perfekt zu Deiner Feststellung, daß der erste Band sehr lange auf die Tonentwicklung fokussiert ist und Grifftechnik eher ganz langsam entwickelt, und daß die Zielgruppe eben eher jung ist.

Was ich nicht so mag an den Querflötenspielereien ist Winns Neigung, Stücke stillschweigend zu vereinfachen, durch Weglassen oder Interpolieren, aber das nicht näher dokumentiert. So wie sie da steht, ist es eben nicht mehr die Glöckchenarie und nicht mehr Mozart. Manchmal ändert er sogar Etüden für die erreichten technischen Voraussetzungen ab, wie mir das bei einer Köhler-Etüde aufgefallen ist. Das kann man natürlich machen, aber dann wäre es nur fair, darauf deutlich(er) hinzuweisen. Auch bei Spielereien "frei nach Beethoven" oder so wäre es doch interessant - auch für einige jüngere Schüler? - wenn ein konkreter Bezug hergestellt würde, der über die Andeutung des Titels hinausgeht.

In LQF wird bestimmt auch editiert, was das Zeug hält, aber es kommt mir da zumindest nicht so ... heftig vor.
-- Liebe Grüße aus der Stadt mit dem riesigen Bahnhofskappellschen.
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Re: Wer kennt die Querflötenschule von AMA?

Beitragvon Christina » 14.05.2009, 20:27

Ah, endlich jemand, der wenigstens Teil zwei kennt! Deine Verwirrung kann ich schon nachvollziehen, ich fand es auch seltsam, dass die Folgebände nicht eindeutig als Teil der Schule gekennzeichnet sind. Dass das zusammen gehört, weiß ich auch nur, weil ich im Musikgeschäft gleich gefragt habe, ob es auch eine Fortsetzung gibt ...

Aber dann ist meine Einschätzung der Schule ja scheinbar einigermaßen zutreffend. Okay, die Sache mit den vereinfachten Bearbeitungen irgendwelcher Stücke findet man in Anfängerschulen, besonders wenn die für Kinder geschrieben sind, relativ häufig. Hier war mir das noch nicht so aufgefallen, weil ich die Stücke nicht angespielt sondern nur mal die Hefte durchgelesen habe. Persönlich fände ich es auch schöner, eher leichtere Stücke zu wählen und diese dann in "Originalfassung" abzudrucken. Aber im Grunde ist es mir erstmal ziemlich egal, mit was meine Schüler ihre Griffe üben. Und die Kids interessiert es meistens sowiso nicht, ob das Stück, was sie da spielen nun von Mozart oder doch eher von Robert Winn stammt. Der positive Effekt dieser Bearbeitungen ist ein gewisser "Wiedererkennungseffekt", wenn man dann später doch mal das Original spielt :wink: .
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Re: Wer kennt die Querflötenschule von AMA?

Beitragvon La musicienne » 15.05.2009, 18:16

Hallo,
ich selber habe auch mit der AMA-Querflötenschule angefangen Flöte zu lernen. Positiv ist auf jeden Fall, dass viel Technik, wie Ansatz und Atmung extra erklärt wird und dass ab und zu kurze didaktische Hinweise für den Lehrer drin stehen. Ich konnte schon Noten lesen, als ich angefangen hab, und nach ein paar Monaten hat mein Lehrer die Schule abgebrochen und mir nur noch andere Stücke (z.b. solche einfachen Stückchen von Mozart oder Telemann u.a.) gegeben. Aber ansonsten ist nach meinem Empfinden alles Wichtige drin in der AMA-Schule und man kommt auch schnell voran. Die Stücke machen Spaß, sind teilweise auch rhythmisch.
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Re: Wer kennt die Querflötenschule von AMA?

Beitragvon Christina » 15.05.2009, 20:04

Super, vielen Dank für deine Antwort! Dass es Spaß mach ist auf jeden Fall schonmal wichtig,gerade bei Kids in dem Alter. Auch sonst stimmen deine Erfahrungen ziemlich genau mit meiner Einschätzung überein. Ich habe mich auch schon fast sicher entschieden, es mal mit dieser Schule zu versuchen.
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Re: Wer kennt die Querflötenschule von AMA?

Beitragvon macadora » 27.09.2009, 00:21

Hallo

ich lerne derzeit nach der o.g. Schule und finde sie eigentlich ganz gut. Bin derzeit in der Mitte des 2. Bandes, das Tonleiternbuch habe ich nur mal kurz reingeschaut. Im Band 1 gibt es halt verdammt viele Weihnachtslieder, ansonsten ist es aber ein ganz guter Mix aus Klassik und anderen Musikstilen. Für jemanden mit einer gewissen Vorkenntniss sicherlich ein guter Band, dass die Stücke bearbeitet sind steht immer dran, stört mich gar nicht. Die Begleit-CD ist teilweise recht fordernd, das Tempo kann ich teilweise erst 1 Jahr später spielen. Der Fortschritt ist einigermaßen zügig. In wieweit die Musik einen Bezug zur Musikerlebniswelt einer 7-jährigen herstellt ist mir nicht klar. Wenn die Schülerin etwas Talent mitbringt ist der zügige Fortschritt im Band aber sicherlich motivierend.

Ob die Schule für eine 7-jährige Schülerin geeignet ist vermag ich nur bedingt einzuschätzen.Meine Tochter (9) lernt gerade mit Hören, Lesen, Spielen Klarinette. Die Bände sind sehr motivierend, da die Kapitel von Woche zu Woche gut zu bearbeiten sind. Die CDs stellen ein gutes Begleitmaterial dar. Für eine durchschnittliche Schülerin, die im wesentlichen von ihren Eltern wohlwollend zum Musikunterricht geschubst wird eine ganz gute Wahl.

Gruß
macadora
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Re: Wer kennt die Querflötenschule von AMA?

Beitragvon Christina » 27.09.2009, 14:01

Hallo,

danke für deine Info. Ich habe die Schule jetzt seit guten 4 Monaten mit der Kleinen im Einsatz und komme damit eigentlich sehr gut klar. Allerdings sieht meine Einschätzung etwas anders aus als deine: im Vergleich zu den Schulen, die ich sonst so benutze, hat sie sehr kleine Lernschritte und geht eher langsam vorwärts - zumindest im ersten Band. Auch Vorkenntnisse werden fast keine benötigt, da es rhythmisch und was die Erweiterung des Tonumfangs angeht wirklich sehr langsam schwieriger wird. Diese Dinge werden ganz toll nach und nach eingeführt, jeder neue Notenwert ausführlich erklärt ... das kann man da alles prima mitlernen. Meine Schülerin konnte zwar nach 2 Jahren Melodica schon etwas Notenlesen, war aber rhythmisch sehr schwach, so dass ihr dieser Aufbau entgegenkommt. Die Auswahl der Stücke ist ganz okay, gerade auch für diese Altersklasse, da immer mal wieder bekannte Melodien kommen, an denen die Kids dann Spaß haben. Aber auch mit den Bearbeitungen der eher "klassischen" Stücke kommt meine Schülerin gut zurecht. Die Begleit-CD finde ich von Tempo und Schwierigkeitsgrad her angemessen. Klar, man kann nicht alles gleich mitspielen, sondern muss sich manchmal erst an das verlangte Tempo herantasten, aber bisher war das eigentlich bei allen Stücken innerhalb einer oder zwei Wochen möglich.

Die Schule "Hören, lesen & spielen" kenne ich auch und verwende sie wegen der eher "spielerischen" Anteile gerne ergänzend als zweites Unterrichtswerk, sowohl neben den Weinzierl-Wächer-Schulen als auch jetzt zur AMA-Schule. Meine Schüler machen das gerne, finden die Liedchen und Übungen auch ganz abwechslungsreich und unterhaltsam. Aber um nur damit zu arbeiten kommen mir die Grundlagen in Technik und Theorie einfach viel zu kurz.

Aber die AMA-Schule wäre für mich gerade bei sehr jungen Anfängern ohne oder mit wenig Vorwissen jederzeit wieder eine sinnvolle Alternative. Im Augenblick bin ich allerdings noch nicht sicher, ob ich auch noch den zweiten Band verwenden soll, oder ob ich dann eher zu einer meiner sonst üblichen Schulen wechsel. Aber damit haben wir ja auch noch etwas Zeit...
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