Das Chaminade Concertino würde ich auch voll gerne spielen können! Ich muss zugeben, dass ich die ersten Takte auch schonmal versucht habe... Aber da ist natürlich noch nichts wirklich brauchbares bei rausgekommen.
Ich hatte heute mittag wieder Unterricht. Bin jetzt bis nächsten Mittwoch erstmal gut mit neuem Übungsmaterial versorgt.
Den blöden Hindemith muss ich nochmal spielen. Ich mag das Stück nicht. Beim Üben heute morgen hats noch einigermaßen gut geklappt, beim Unterricht gings wieder gar nicht. Das Presto vom Duo Facile soll ich auch nochmal machen. An sich war es ganz gut, ich soll es nur noch ein bisschen schneller üben... ich war eher bei einem guten Allegro (ca 140 bpm) und soll versuchen, es noch bis zum Presto zu schaffen. Die Sätze aus der Naudot-Suite wurden abgehakt, ich darf bis nächste Woche die Musette und das Rondeau I lernen. Dann habe ich noch eine Tonübung für die dritte Oktave und das Allegro von Altès zu üben.
Das ist eine ganze Menge für 5 Tage. Aber ich werde mein Bestes geben. Mal schauen, wie weit ich komme.
Letzte Woche habe ich jetzt mein letztes Prüfungsstück für mein Programm bekommen. Mir hat noch etwas aus dem 20./21.Jahrhundert gefehlt und ich hatte wenig Vorerfahrung in dem Bereich. Was natürlich die Stückauswahl auch eingeschränkt hat. Die ganzen Standartsachen wollte ich auch nicht spielen und dann hatte ich auch noch den Anspruch das ich tatsächlich mit dem Stück noch was anfangen wollte(manchmal tu ich mich da unheimlich schwer bei den Sachen der Neuen Musik und finde absolut keinen Zugang...).
Jetzt darf ich "Nachtfaltergedanken" von Friedgund Göttsche-Niessner spielen. Die Frau schreibt einfach tolle, neue Sachen. Irgendwie schon noch experimentell, aber ich kann mir was drunter vorstellen und die Stücke sind einfach spannend und können mich begeistern. Jetzt darf ich mich also an diesen Techniken erstmal üben...bin schon gespannt wie ich vorankomm. Vor allem das kernige pp mit Thrillerklappe fällt mir noch schwer.....
Schade, dass dieses "Nachtgfaltergedanken" für Flöte-solo ist (wie ich grad eben bei zerluth.de nachgeschaut hab), sonst hätte ich es vllt. mit in die Auswahl für Jumu nehmen können. Ich kenn dieses Stück zwar nicht, aber prinzipiell sind solche modernen Stücke schon interessant, wenn sie ein Programm haben und nicht ganz "abstrakt" sind. Ich hab dieses Jahr "oiseaux d´argent" von Klaus Huber gespielt, das zählt auch zur neuen Musik und man kann sich die "silbrigen Vögel" richtig gut vorstellen und beim spielen unterschiedliche Atmosphären herstellen.
Die Göttsche-Niessner schreibt eigentlich nur "programmatisch", deswegen mag ich die Sachen so. Sie hat auch viel für Anfänger geschrieben, da arbeite ich gerade mit meinen Kleinen dran.
Die Nachtfaltergedanken sind jetzt technisch nicht extrem schwierig, vor allem erstmal ungewohnt. In dem Satz den ich gerade übe muss ich verschiedene Thrillerklappen zusätzlich drücken, dadurch ändern sich die Töne aber auch in der Ansprache. Zuästzlich muss ich noch verschieden überblasen, dann das auch wieder mit den Thrillerklappen kombinieren etc. Ist erstmal etwas Denkarbeit weil es nicht in die bisherigen "Muster" passt. Und dann muss das meiste noch im pp gespielt werden. Und der Ausdruck sollte einfach auch nicht zu kurz kommen. Aber ich find die Stücke toll. Vielleicht kannst du sie dir ja mal für einen anderen Auftritt /Wettbewerb mit ins Programm nehmen. Ganz toll ist auch "Walpurgis-Fantasie", aber die ist im Orginal für Altquerflöte.
Ja vielleicht... sie hat ja auch Stücke für 3 oder 4 Flöten geschrieben, sowas könnte man vielleicht beim Ensemblewettbewerb spielen (naja der ist erst 2011) weiß nicht ob ich da noch Zeit hab für Wettbewerbe...
Ganz anderes Thema: Kennst du die Sonate für Flöte und Klavier von Poulenc?? Ist sie schwer, welche Tücken hat die so?
ich hab sie leider noch nie selber gespielt bzw. auch noch keine Noten gesehen. Daher weiß ich nicht wie schwer sie ist und wo die Tücken liegen, sorry.
Macht nix...dachte nur, weil das ein Stück ist, was bei JuMu z.b. total oft gespielt wird und was die meisten Flötisten in ihrem Repertoire stehen haben. Weiß nicht, ob ich es spielen soll, mir gefällt es gut, weil es interessant klingt und musikalisch abwechslungsreich ist, aber leider spielen es fast alle...
Luvanir hat geschrieben:Meine Lehrerin sucht für mich oft einfach unbekanntere Sachen raus. Dann fällt bei Vorspielen etc. immer das Vergleichen weg.
Ich finde unbekannte Sachen auch aus diesem Grund besser, mit denen hab ich bisher eigentlich auch bessere Erfahrungen gemacht, als mit diesen Stücken, die jeder auswedig kann. Bei bekannten Stücken haben die meisten eine ganz bestimmte Vorstellung, wie es gespielt werden soll und wenn man die nicht trifft, hat man Pech gehabt.
Im Moment spiele ich "Auf der Schaukel" von Ernesto Köhler. Das Stück gefällt mir echt gut. Ich spinxe aber immer schon eine Seite weiter auf die Caprice Nr. 2 von Karg-Elert. Die gefällt mir noch besser und ich hoffe, dass ich die auch ganz bald spielen darf.
Ich bin mit Poulenc und Widor beschäftigt und mit den beiden Orgelsinfonien, von Saint-Saens und Widor, die wir gerade im Orchester spielen...echt genial die Musik, leider kann ich sie nie aus der Perspektive der Zuschauer hören...
Jaaa, ich darf nun wirklich die Caprice No.2 von Karg-Elert üben! Ich find das Stück total schön und hoffe es bald gut spielen zu können.
Weitere Stücke die ich übe sind "Auf der Schaukel" (nochmal- diesmal noch schneller), Allegro von Altès (2. Stimme) und die Menuette aus der Naudot-Suite (die ich dann nächste Woche damit komplett abgeschlossen habe).
Irgendwie bin ich in den letzten 3 Monaten nicht so wirklcih weitergekommen, hab ich das Gefühl
Inzwischen bin ich aber ein wenig weiter im Buch... Im Moment spiele ich das Vivace von Telemann (eine Woche noch, dann sollte es gut sein). "Schon eilet froh der Ackermann" von Haydn ist heute abgehakt worden! Und neu üben für nächste Woche muss ich Die Hoffmeister-Sonate. ("Guck mal, wie weit du kommst!" )
Ich bin aber eigentlich ganz zufrieden. Jetzt sind es 15 Monate seitdem ich angefangen habe zu lernen und mit LQF2 bin ich also gut halb durch. Sollte so wohl in Ordnung sein. Ich hab nur leider viel zu oft einfach keine Zeit zum Üben, weil mein Referendariat sich jetzt auch dem Ende (und damit der Examensprüfung) zuneigt.