Kauf einer Querflöte




Alles was zum Thema Querflöte gehört, aber nirgendwo reinpasst

Moderator: Muri

Re: Kauf einer Querflöte

Beitragvon Pfiffi » 05.06.2016, 19:02

Dem Beitrag von Altetröte ist eigentlich nichts mehr hinzuzufügen. Jede Flöte spricht bei jedem Flötisten unterschiedlich an und klingt anders. Deshalb auf jeden Fall einmal ausprobieren. Kann man sich im Internet heutzutage auch schon drei oder vier Flöten zuschicken lassen, um auszuprobieren? Gute Händler machen das ja. Aber das wäre auch nur ein Alternative, wenn der nächste gute Musikladen wirklich nur per Tagesreise zu erreichen ist :wink:
Viele Grüße aus DU
:)
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von Anzeige » 05.06.2016, 19:02

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Re: Kauf einer Querflöte

Beitragvon Leon123 » 06.06.2016, 15:44

Vielen Dank für die Antworten, ich habe mit meinem Lehrer mir die yfl 212 geholt und bin sehr zufrieden damit! :)
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Re: Kauf einer Querflöte

Beitragvon joy » 07.06.2016, 07:33

Dann viel Spaß mit Deiner neuen Flöte und viel Erfolg beim Üben.
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Re: Kauf einer Querflöte

Beitragvon Athome » 07.06.2016, 10:42

Ich muss auch wieder den Beitrag auffrischen. Bei mir wird der Flötenkauf jetzt akut.

Momentan stehe ich vor folgenden Hürden: Flöte nur versilbert oder eine mit Silberkopf? Ringklappen werden es auf alle Fälle.

Ich frage mich halt nur, brauche ich eine mit Silberkopf? Ich spiele jetzt seit April letzten Jahres und habe seitdem Unterricht. Ich will bald mal meinen Keller verlassen daheim und mich auf die Suche nach gleichgesinnten sprich ähnlich "starken" Instrumentalisten machen, mit denen ich mal ein wenig musizieren kann.

Reicht da auch eine Flöte ohne Silberkopf? Ganz SIlber scheidet aus, zu teuer.

Ärgere ich mich dann vielleicht in einem oder zwei Jahren, wenn ich nur eine versilberte nehme?

Vielleicht habt ihr da Erfahrungen.

Zuschicken lasse ich mir über meine Lehrerin mehrere Modelle (4 Stück kann ich)

Danke und Grüße
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Re: Kauf einer Querflöte

Beitragvon minuetto » 07.06.2016, 11:40

Lieber Athome, ich würde keine Einschränkungen machen und möglichst viele Modelle/Marken anspielen (ein zur Flöte passendes Silberkopfstück lässt sich ggf auch noch nach einiger Zeit (in ein paar Jahren) finden; eine meiner Bekannten hatte sich erst während ihres Musikstudiums ein Silberkopfstück gekauft (leisten können). Allerdings bieten m.W. nicht alle Marken Querflöten mit Neusilberkopf an. Hingegen hab ich etwas Zweifel, ob die Frage "brauch ich das wirklich" ein sinnvoller Ansatz ist (Dein "Verzicht" würde ja niemandem wirklich nützlich sein, auch nicht einem Notleidenden).
Viel Freude und viel Erfolg.
Gruß, minuetto.
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Re: Kauf einer Querflöte

Beitragvon joy » 07.06.2016, 12:05

Ich würde schauen, was finanziell machbar ist und dann innerhalb dieses Preisrahmens die Flöte nehmen, mit der Du am besten klarkommst. Bedenke, dass sich Deine Fähigkeiten noch weiterentwickeln werden, vor allem, wenn Du weiter Unterricht nimmst.
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Re: Kauf einer Querflöte

Beitragvon elfin » 07.06.2016, 15:19

Hallo!

Mein Flötenkauf liegt noch nicht lange zurück, ich habe vorher eine Viento mit Silberkopf gespielt. Die war damals vom Preisleistungsverhältnis sehr gut und wirklich eine neue Querflöte gebraucht habe ich eigentlich noch nicht (vom Können her), aber ich wollte halt eine neue.

Erst hatte ich dann den Wunsch auf eine Vollsilberflöte bzw. Silberrohrflöte umzusteigen und habe die 411 und 471 von Yamaha angespielt. Die hat mich überhaupt nicht überzeugt, kaum ein Unterschied zu meiner Viento.
Meine Lehrerin und die Leute hier im Forum sagten mir dann, dass die Marke generell oder die Fertigungsart (maschinell oder Handgefertigt) eine Menge ausmacht.
Im Grunde habe ich jetzt wieder "nur" eine Flöte mit Silberkopf wie vorher auch - aber von Altus und die ist handgefertigt und den Unterschied hört man.

Daher versteif dich nicht aufs Material sondern wähle deine neue Flöte nach dem Klang und deinem Budget aus. Schaue dich auch mal bei Gebrauchten Flöten um (ich habe meine Gebraucht gekauft bei einem Flötenhersteller, der die in Kommission genommen hatte).

Viel Erfolg bei der Suche!
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Re: Kauf einer Querflöte

Beitragvon Leon123 » 11.06.2016, 16:01

Ich habe auch ein Silbermundstück und bin begeistert !
Ich war mir am Anfang auch unsicher aber bereue jetzt nichts! Ich hab mich einfach an meinem finaziellen Mitteln orientiert und dazu gut rechercheirt. Hier http://www.querfloete-kaufen.de/ wurden die Eigenschaften der verschiedenen Materialien MEINER MEINUNG NACH gut beschrieben :)
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Re: Kauf einer Querflöte

Beitragvon joy » 12.06.2016, 09:26

Leon123 hat geschrieben:Ich habe auch ein Silbermundstück und bin begeistert !


Du hast weiter oben geschrieben, dass du die Yamaha YFL-212 gekauft hast. Die hat ein Kopfstück aus Neusilber versilbert. Oder hast du die YFL-212 SL mit silberner Mundlochplatte?
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Re: Kauf einer Querflöte

Beitragvon Altetröte » 12.06.2016, 19:49

Ich würde auf jeden Fall zum Silberkopf raten und mich dann vielleicht eher bei gebrauchten Flöten umschauen, wenn eine neue nicht in Dein Budget paßt.
Der Kopf macht sehr viel aus, was Ansprache, Intonation, Volumen und Klanggestaltung betrifft, deshalb würde ich immer einen guten Kopf empfehlen und beim Korpus dann eventuell Abstriche machen, natürlich muss die Mechanik gut laufen. Man kann natürlich auch einen guten Kopf nachrüsten und eine neue Flöte kaufen, das kommt immer darauf an, was angeboten wird. Ich habe nach einem Jahr Unterricht eine Flöte mit Silberkopf und Silberrohr gekauft und später als Leihgabe einen handgemachten Silberkopf gehabt, der den Klang und das Volumen der Flöte deutlich verbessert hat.
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Re: Kauf einer Querflöte

Beitragvon Sheepy_Hollow » 14.06.2016, 21:39

Altetröte hat geschrieben:Ich würde auf jeden Fall zum Silberkopf raten


Studien zufolge spielt das Material von Querflöten und somit auch von Querflötenköpfen keine Rolle bezüglich des Klangs, wenn die Teile ansonsten ähnlich gut gefertigt sind. Durch verschiedene Härtegrade der Materialien ist die Verarbeitung jedoch unterschiedlich schwer. Was sich weiterhin unterscheidet ist u. a. die Optik, die Robustheit, die Korrosionsbeständigkeit und das Gewicht. Es kommt hier also entscheiden auf die qualitative Verarbeitung an.

Da es bei den 200er, 300er und 400er Modellen von Yamaha kaum Fertigungstoleranzen gibt, empfehle ich deshalb die preisgünstige 200er Reihe für den Anfang.

Altetröte hat geschrieben:Der Kopf macht sehr viel aus, was Ansprache, Intonation, Volumen und Klanggestaltung betrifft, deshalb würde ich immer einen guten Kopf empfehlen und beim Korpus dann eventuell Abstriche machen, natürlich muss die Mechanik gut laufen. Man kann natürlich auch einen guten Kopf nachrüsten und eine neue Flöte kaufen


Gerne stimme ich dir zu, dass der Kopf viel vom Klang ausmachen kann, jedoch ist das nicht immer der Fall. Mein letztes (subjektives) Erlebnis konnte diese Theorie nicht bestätigen, bleibt aber wohl eine Ausnahme von der Regel.

Was die restliche Flöte betrifft: Wer einen Ferrari-Motor in einen Käfer steckt, bekommt dennoch nur einen Käfer (ja ich weiß, das geht vermutlich gar nicht :lol: ). Wer einen Smart-Motor in einen Ferrari steckt, wird sich spätestens auf den zweiten Blick lächerlich machen. Wenn hier die Balance unbedingt unausgewogen sein muss, tendiere ich eher zur letzteren Lösung, weil ein Kopf leichter und günstiger austauschbar ist, als ein Korpus und weil eine hochwertige Mechanik das Flötenspiel und auch den Klang enorm vereinfacht und unterstützt.

Und jetzt was noch subjektiveres: ich empfinde die Mechanik von Yamaha als sehr träge (sowohl die 200er-400er-Serie als auch die 800er) und die von Powell ist für (mittel-) große Hände absolut unergonomisch. Pearl-Flöten sind von der Qualitätskontrolle her eine Katastrophe (jede NEUE Pearlflöte, außer von Uesawa, die ich bisher getestet habe, hatte eine klapperige Mechanik).

Positive Erfahrungen hinsichtlich Querflöten-Mechaniken habe ich mit Altus, Brannen, Burkart, Powell (die Mechanik läuft gut, passt aber nicht zu meinen Händen) und Miyazawa gemacht. Positive Erfahrungen mit Flötenköpfen habe ich mit Altus, Brannen, Burkart, Miyazawa und Pearl (Forte) gemacht. Die Miyazawa 202-RE von zwei Freundinnen sind übrigens Spitze :D
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Re: Kauf einer Querflöte

Beitragvon Athome » 16.06.2016, 10:22

Ja, wir (meine Lehrerin und ich) werden uns demnächst mal 3-4 Flöten schicken lassen und testen. Berichte dann gerne...wird sehr wahrscheinlich auf eine Flöte mit Silberkopf hinauslaufen.
Was jetzt noch zur Diskussion steht, ist der H-Fuß...
Wie ist da eure Meinung? Braucht´s den? Besser? Klang? Etc.?

Danke nochmals
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Re: Kauf einer Querflöte

Beitragvon Altetröte » 16.06.2016, 21:03

Das muss man ausprobieren. BRAUCHEN tut man ihn nicht, zumindest nicht, um ein kleines h spielen zu können.

Wenn ich von mir ausgehe, so habe ich mir einen H-Fuß nachträglich bauen lassen und es hat sich in meinen Augen definitiv gelohnt. Die Flöte hat deutlich mehr Volumen und eine viel bessere Mittellage und die Töne der 3. Oktave sprechen besser an und sind insgsamt wärmer. Selbst mein Lehrer, der das gleiche Modell spielt, war beeindruckt, wie groß der Unterschied ist.
Aber ohne jetzt strunzen zu wollen, ich habe eine handgefertigte Flöte, wie das auf einer maschinell produzierten Flöte ist, weiß ich nicht, allerdings ist es im Moment so, dass fast nur noch Flöten mit H-Fuß gespielt werden und der Wiederverkaufwert ist auf jeden Fall besser (für den Fall des Falles).
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Re: Kauf einer Querflöte

Beitragvon minuetto » 17.06.2016, 01:32

Lieber Athome, auch da, probier es aus. Wirklich brauchen tut man den h-Fuss selten(st); der Klang/Timbre ändert sich etwas - und das Instrument liegt etwas anders (für mich definitiv viel angenehmer/"leichter") in der Hand.
Schon allein wegen der für mich angenehmeren Spielhaltung würde ich mich trotz Aufpreis wieder für einen h-Fuß entscheiden; es kann jedoch auch sehr gut sein, dass Du mit dem c-Fuß besser zurechtkommst (bzw die leicht veränderte Spielhaltung für Dich kein deutlicher Mehrwert ist).
Gruß, minuetto
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Re: Kauf einer Querflöte

Beitragvon elfin » 19.06.2016, 10:59

Hallo Athome,

H- Fuß ist denke ich jetzt genau das selbe wie mit dem Silberkopf - BRAUCHEN tust du es nicht. Aber es macht die Flöte einfach höherwertig, der Klang wird voller, die Flöte liegt toll in der Hand und die Töne sind wohl irgendwie "stabiler", ggf. auch leichtere Ansprache.
Ich spiele seit ein paar Wochen jetzt als Anfängerin auf einer Altus Flöte mit H-Fuß. Meine Lehrerin hat mir erklärt, dass ein H Fuß das Rohr ja nun deutlich verlängert und das eindeutig Auswirkungen auf den Klang hat.
Aber wie immer - da hilft nur ausprobieren, ob du dich mit einer Flöte mit H-Fuß wohl fühlst ;)

LG
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