bei meiner Flöte hab ich in letzter Zeit das Problem, dass das Kopstück während dem Spielen von allein wieder rein rutscht und nicht so bleibt, wie ich es beim Stimmen eingestellt hab. Ich hab mir jetzt provisorisch mit einem ganz kleinen Stück Tesafilm beholfen, das ich auf den Teil des Kopfstückes klebe, der in den Corpus reingeschoben wird, aber eine langfristige Lösung hab ich nicht. Lässt sich da irgendwas machen? Gibt es irgendein Mittel, was man drauf machen kann, das das Rutschen verhindert?
also ich würde zu deinem Instrumentenbauer gehen. Wüsste jetzt nicht was man da tun könnte. Kann ja sein das sich das mit der Zeit etwas verzogen hat. Und ob das ne längerfristige Lösung mit einem Mittel ist wüsst ich auch nicht. Aber vielleicht kennt ja jemand anderes einen Guten Trick =) Wäre interessant zu wissen
Ich denk auch, dass du zum Flötenbauer gehen solltest. Lass das alles mal durchgucken und dir erklären was ist. Und am besten, wenn es geht gleihc machen lassen. Da ist irgendwas wohl echt nciht ok =/
Ok dann bleibt mir wohl nix anderes übrig...mal gucken wann ich Zeit finde dahin zugehen (*Terminkalenderüberfüllung*) und hoffentlich muss ich die Flöte dann nicht dort lassen, weil ich brauch sie im Moment ständig.
Das ist keine große Sache, da musst du dir keine Sorgen machen. Mein Instrumentenbauer kann ein Kopfstück innerhalb weniger Minuten auf eine Flöte anpassen und mehr muss ja vermutlich bei dir nicht gemacht werden. Eine dauerhafte "Selbsthilfelösung" würde mir zu dem Problem auch nicht einfallen. Vorübergehend kann man sich sicher, wie du es ja schon machst mit Tesa o.ä. helfen, aber irgendwann würde ich es schon machen lassen. Dann fühlt man sich doch einfach sicherer.
Diese Fettstifte oder überhaupt das Fetten der Zapfen ist meiner Information nach eher mit Vorsicht zu genießen. In dem Fettfilm, der dabei ja aufgetragen wird, lagern sich ganz schnell Staub und kleine Schmutzpartikel ab, die auf Dauer dazu führen können, dass die Zapfen verkratzen und schneller abnutzen. Würde ich darum eher nicht machen.
mir wurde so ein fettstift (na ja, es ist ja kein richtiger fettstift...) von der frau mitgegeben, die im bläserforum in köln die flöten richtet, wartet und repariert. ich hatte das problem, daß ich die flöte meiner tochter nicht mehr auseinander bekommen habe. sie hat erst die klappen abgebaut und dann mit tröpfchen öl und heißer flamme die Flöte wieder auseinanderbekommen. danach hat sie den fuß und flöte wieder aneinander angepasst. dabei hat sie selber auch mit diesem stift gearbeitet und ihn mir nachher kostenlos mitgegeben!
natürlich ist es so, daß so ein "schmierstoff" partikel an sich bindet. deshalb soll man die flöte dann auch regelmäßig an den verbindungsstellen sauber machen und dann eventuell diesen stift erneut auftragen. es gibt wochen, da benutze ich ihn gar nicht. dann merke ich, daß die flöte etwas "hakelig" ineinander gleitet. und dann benutze ich ihn wieder.
ich finde, daß man sehr schnell ein gespür dafür entwickelt, ob es nötig ist, bzw. auch, wann man den film abwischen muss.
Also ich kann mir nicht vorstellen, dass der Fettstift das Rutschen verhindert. Man benutzt ihn doch eigentlich, um schwergängige Verbindungen leichter zu machen und hier ist doch das genaue Gegenteil der Fall!
Ich habe meinen Kopf auch mit einem ganz feinen Streifen Tesafilm umwickelt, weil er auch etwas zu lose war und das hält jetzt schon fast ein ganzes Jahr lang ohne Probleme. Da der Kopf auf eine andere Flöte gehört, möchte ich ihn nicht anpassen lassen, da ja die Möglichkeit besteht, dass er dort wieder eingesetzt wird. Aber ich komme mit der Tesafilm Lösung prima zurecht. Was man nicht machen sollte: das No-Name Klebeband aus dem 1 Dollar-Shop benutzen! Das ist nach einem Tag nur vom Zusammenstecken und Auseinandernehmen kaputt und man muß sich wieder mühsam die richtige Größe des Streifens zusammenfummeln. Also "richtiges" Tesa und gut ist es!
Stimmt, bis jetzt bin ich mit meinem Tesastreifen auch ganz gut zurecht gekommen, hätte gar nicht gedacht, dass das so gut funtioniert. Zum Flötenbauer werde ich erst gehen, wenn das irgendwann nicht mehr klappt.
Naja auch bei Fett sind Adhäsions und Kohäsionskräfte vorhanden. Bis zu einen gewissen Punkt(entscheidend ist auch die Viskosität) kann es das Kopfstück durchaus an den Korpus binden. Deswegen gibt es unterschiedliche Öle und Fette auch wenn sie alle grob betrachtet schmieren