Motivation




Alles was zum Thema Querflöte gehört, aber nirgendwo reinpasst

Moderator: Muri

Motivation

Beitragvon Quereinsteiger » 19.05.2016, 15:08

Hallo zusammen,

ich bin derzeit extrem demotiviert was das Flötenspiel angeht und bin auf der Suche nach Anregungen, woraus ihr eure Motivation bezieht.

Ich habe 14-tägig Unterricht und müsste eigentlich hierfür üben. Zudem spiele ich ja in einem Orchester und muss -da das Niveau für mich doch ziemlich hoch ist- auch hier die Stücke entsprechend vorbereiten, um nicht den Anschluss zu verlieren.
Da ich voll berufstätig bin, 2 Kinder, 2 Hunde und ein eigenes Haus inkl. Garten habe, habe ich nicht mehr so häufig Zeit und ehrlicherweise nach einem langen Tag auch keine Lust zu üben. Horche ich dann in mich hinein, entspinnt sich folgender innerer Dialog: "Du müsstest für den Unterricht üben, die Etüde kannst du immer noch nicht im angedachten Tempo!" "Ich weiß, aber ich spiele die jetzt schon ein paar Wochen und kann es nicht mehr hören.". "Das Stück für das Vorspiel sitzt auch noch nicht 100%ig!" "Ja, aber ich finde das auch inzwischen doof!". "Geläufigkeitsübungen müsstest du auch wieder regelmäßig machen, sonst klappt das nie mit den 16tel- und 32tel-Läufen.". "Dann hab ich aber für die anderen Sachen keine Zeit mehr.".
Letzten Endes läuft es dann darauf hinaus, dass ich gar nicht übe :oops: .

Gestern war ich es dann leid, hab mein Herr der Ringe Play-Along Heft rausgekramt und hiervon Stücke gespielt. Fand ich toll. Die Stücke sind recht einfach und die Melodien bekannt. Aber das bringt mich für den Unterricht, das Vorspiel und im Orchester nicht wirklich weiter. Heute plagt mich dann wieder das schlechte Gewissen, nichts gemacht zu haben...

Wie sieht das bei euch aus? Habt ihr auch mal solche Tiefs? Was macht ihr dann, um euch in Stimmung zu bringen?

Gruß

Marc
Quereinsteiger
 
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von Anzeige » 19.05.2016, 15:08

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Re: Motivation

Beitragvon minuetto » 19.05.2016, 19:17

Lieber Marc,
manchmal find ich es auch richtig, sich für ein paar Tage einfach Übeferien mit viel Macht-mir-Freude-Stücken zu gönnen - ganz ohne schlechtes Gewissen.
Gerade einfachere Stücke erlauben, an Intonation und Tonbildung zu arbeiten (bei Werken die einen ansprechen hat man eine sehr genaue Vorstellung, wie diese "schön" klingen sollten); die play-along zwingt Dich zudem, den vorgegebenen Rhythmus genau zu beachten (und brav die Pausen zu zählen :D , was ja fürs Orchester seeeehr nützlich ist). Du hast also nicht nix getan - einfach etwas anders geübt.
Viel Freude mit Herr der Ringe (ich habs dann eher mit andern Ohrwürmern wie der Krähe oder ombra mai fu durch alle Tonarten :oops:).
Liebe Grüße, minuetto
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Re: Motivation

Beitragvon cogito » 20.05.2016, 08:12

Moin Marc,
ich bin zwar selbst erst Flötenanfänger, spiele aber seit Jahrzehnten mit großer Freude Klavier.
Für mich ist einer der Schlüsselfaktoren, dass es ein Hobby ist. D.h. ich mache das, weil es mir Freude bringt und ich mache das was mir Freude bringt und ich lasse das was mir keine Freude bringt. Keiner zwingt dich dazu dich zu verbessern, weder dein Lehrer, noch deine Orchesterkollegen, noch irgend jemand anderes. Für das Orchester spielst du schon gut genug, sonst hätte man dich nicht aufgenommen. Und wenn du das Gefühl hast, das dich das überfordern würde, dann setzte doch das Orchester einfach aus. Lehrer wollen einem natürlich immer etwas beibringen, aber sie werden (zu ihrem Glück) nicht nach Erfolg bezahlt, sondern nach Zeit und damit sind sie nicht darauf angewiesen, dass du irgendwelche Etüden beherrschst. Der einzige, der dich wirklich unter Druck setzt bist du selbst. Ich habe selbst häufig Tage, wo ich von der Arbeit zu erschöpft bin und dann keine Lust mehr zum üben haben. Dann lasse ich es einfach sein. Ja gut, ein bisschen schlechtes Gewissen hab ich dann schon, das geht aber auch schnell weg. Ich hatte mal ein paar Jahre, da habe ich nur selten gespielt und gar nichts neues geübt. Heute bin ich froh darüber mir das Hobby so erhalten zu haben und nicht aus Frust komplett aufgehört zu haben. Bei jedem ändern sich die Prioritäten im Laufe von Jahren und auch täglich. Mach doch einfach den Garten oder spiel mit den Kindern so lange bis du wieder Flöte spielen willst, weil es dir fehlt. Und dann spiel das was dir fehlt. Mein Ansporn mich zu verbessern ist, dass ich andere Stücke spielen können möchte. Ich will es also selbst und das ist die beste Motivation. Dabei gebe ich mir allerdings auch selbst das Tempo vor. Probier das doch mal und sei dabei ruhig recht großzügig zu dir selbst. Es heißt ja nicht ein Instrument "bedienen", sondern ein Instrument spielen. Kinder lernen spielerisch und keiner zwingt sie dazu, es ist einfach die Neugier und der Entdeckungsdrang. So sollten auch Instrumente gespielt werden. Entdecke das Flötenspielkind in dir. Der Antrieb ist immer die Musik, egal welche oder wie schwer und wenn du merkst du brauchst die Etüde oder die Geläufigkeitsübung, um das spielen zu können was du willst, dann wirst du sie mit Freude und Ehrgeiz selbst üben. Und wenn du deine Lieblingsmusik schon kannst, dann freue dich darüber und spiele es einfach deswegen und um nicht einzurosten.
Und wenn du dann irgendwann deine Motivation wieder hast, dann schaue mal nach Übungsmethoden. Ich finde, wenn man an einem durchschnittlich langen Stück mehr als vier Wochen üben muss, war es einfach zu schwer. Wer übt will auch Erfolgserlebnisse und da sind kleinere Schritte besser geeignet. Übung soll auch effektiv gestaltet werden, aber das ist wieder ein anderes Thema...
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Re: Motivation

Beitragvon joy » 20.05.2016, 13:42

Für mich ist das Musizieren Hobby. Ich finde es schon wichtig, weiterzukommen und übe täglich. Aber mir ist auch wichtig, den Spaß an der Sache zu behalten. Ich mache musikalisch sehr viel mit Querflöte und Blockflöte und es gab schon Situationen, in denen ich fast nur noch das geübt habe, was ich irgendwofür können musste. Spielen just for fun fand höchstens noch in den Ferien statt. Da habe ich auch schonmal eine Aktivität aufgegeben und damit die Freude am Musizieren zurückbekommen. Manchmal ist weniger mehr. Ich mag es auch nicht, wenn ich 4, 5 oder 6 Wochen an einem Musikstück übe und es immernoch nicht kann. Dann lieber etwas Leichteres spielen, was für mich besser erreichbar ist und ggf. an den Übemethoden arbeiten.
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Re: Motivation

Beitragvon Sheepy_Hollow » 21.05.2016, 11:08

Hallo Marc,

ich weiß genau wovon du redest :D

Was meinen Ehrgeiz pusht ist, wenn ich mir vorher Musik von tollen Flötisten oder Musikvideos oder Masterclasses ansehe. Danach möchte ich auch immer üben. Wenn ich also theoretisch Zeit habe, ziehe ich mir Magalie Mosnier oder ein Video aus principle flutists rein und will danach auch ordentlich üben.

Das klappt nicht immer, aber relativ häufig.

Was mich dauerhauft motiviert ist, wenn ich viele Tonübungen und Technikübungen mache und ich nach zwei Wochen merke, dass mich diese extrem voranbringen. Der Mensch ist ja auch ein Gewohnheitstier :lol: Damit kann man seinen inneren Schweinehund erschlagen (Einfach drei Wochen lang jeden Di, Do und Sa üben. Dann ist das intus).

Was ich noch jedem ans Herz legen möchte: Macht euch einen Übeplan. Es gibt nichts frustrierenderes für mich als planlos üben und dann feststellen, dass ich nicht das erreicht habe, was ich wollte.

http://www.larrykrantz.com/practice.htm

LG

Sheepy

PS: Ich habe mir abgewöhnt Stücke komplett zu üben. Ich übe nur noch die schnellen schwierigen Teile. Sonst hängt mir das Stück zum Hals raus. Wir spielen gerade Peter und der Wolf und ich übe natürlich nur die schnellen Stellen. Und wer viele Technikübungen macht, kann schnelle Passagen irgendwann einfach nur abrufen.
“Faux comme une flûte” est un proverbe musical dès longtemps établi. “Je connais quelque chose de plus faux qu’une flûte, disait Mozart. – C’est? – Deux flûtes.”
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Re: Motivation

Beitragvon Quereinsteiger » 23.05.2016, 08:49

Hallo,

vielen Dank für die zahlreichen Antworten!

Ich hatte vergangenen Samstag wieder Unterricht und habe mit meiner Lehrerin über meinen "Frust" gesprochen. Sie war ein wenig schockiert, dass ich das Flötenspiel momentan als Belastung empfinde, denn ihrer Meinung nach sollte genau das Gegenteil der Fall sein. Dadurch wurde ihr auch klar, warum ich in den letzten Wochen immer so verkrampft gespielt habe.
Da nicht mehr viel Zeit bis zum Semesterende ist haben wir uns auf Folgendes verständigt:

  • die Etüde soll ich sein lassen, außer ich habe wirklich Zeit und vor allem Lust dazu
  • das Stück für das Vorspiel bleibt, denn es wäre schade die bisherigen Fortschritte über Bord zu werden
  • ich soll mir beim üben Zeit für das Einspielen nehmen und hierzu am besten Tonübungen mit langen Tönen nehmen
  • Techniktraining soll mich langfristig sicherer machen. Allerdings soll ich nichts übers Knie brechen. Langsam und sicher mit gutem Ton und guter Haltung hat Priorität. Schneller werden kann man immer noch.

Auch eure Ratschläge werde ich mir zu Herzen nehmen. Vor allem der Link zur Seite von Larry Krantz mit dem Übeplan ist sehr hilfreich. Ich muss lernen strukturierter zu üben und vor allem eines zu beherzigen "Remember, you're not practising for next week, you're practising for next year.".

Vielen Dank.

Marc
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Re: Motivation

Beitragvon tityre » 23.05.2016, 10:29

Die Macht der Worte!

Ich würde die Worte "üben" und "müssen" streichen. "Ich will/möchte heute noch Flöte spielen" klingt ganz anders als "ich muss heute noch üben".

Wenn ich mich wirklich mal gar nicht aufraffen kann, nehme ich mir vor, nur 5 Minuten zu spielen oder nur die Etüde 2 x durchzuspielen etc. Das endet eigentlich immer damit, dass ich dann doch länger spiele. (Das ist so eine japanische Methode der ganz kleinen Schritte; den Namen habe ich vergessen.)

Oder ich beginne eben nicht mit Einspielen und Tonleitern, sondern mit einem Spaßstück. Es gibt kein Gesetz, das anordnet, dass Tonleitern und Tonübungen immer am Anfang zu spielen sind. Das festigt nur die Einstellung "ich kann nur gut spielen, wenn ich ordentlich eingespielt bin". Ich war da früher regelrecht abhängig von; war davon überzeugt, ohne Einspielen, nicht gut spielen zu können. Das verstärkt sich natürlich, wenn Lehrer sagen, dies oder jenes klappe jetzt nicht, weil man nicht eingespielt sei.

Nach einem Lehrerwechsel habe ich gelernt, mich davon frei zu machen. Ich denke nicht mehr darüber nach, sondern fange einfach an. Natürlich mache ich oft Tonübungen, aber es ist kein Muss mehr; manchmal mache ich sie erst mittendrin, manchmal lasse ich sie weg. Und, man staune, die Flöte fängt nicht sofort an, zu rosten :)

Genauso gut wie Tonübungen hilft bei mir übrigens auch, einfach über eine CD drüber zu spielen, also die Flötenstimme mitzuspielen. Das gute Tonvorbild überträgt sich automatisch, ohne dass man darüber nachdenkt, was man jetzt wie und warum macht.
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Re: Motivation

Beitragvon James Blond » 23.05.2016, 13:49

Die Frage hinter jeder Motivation ist doch: Wo will ich hin? Welches Ziel strebe ich an?

Da wird jemand, der mit seinem Flötenspiel allein oder im Zusammenspiel schöne Momente genießen will, sicher zu anderen Lösungen kommen, als jemand, der sich auf die nächste Prüfung vorbereitet. Doch Durststrecken werden hier wie dort nicht zu vermeiden sein, und wer nur zur Flöte greift, wenn er spontan Lust dazu verspürt, wird recht bald die meiste Lust am Spiel verlieren, sobald er merkt, dass er nur noch auf der Stelle tritt.

Motivation erhält sich vor allem durch Fortschritte, durch den Zuwachs an Technik, Leichtigkeit und Ausdruckskraft - und die lassen sich am ehesten durch regelmäßiges tägliches Üben erzielen. Wer damit aussetzt, wird anschließend Zeit brauchen, sich wieder auf Stand zu bringen, das gilt insbesondere für meine Altersgruppe. Insofern sollten Übungstermine ganz unabhängig von der momentanen Motivation stur eingehalten werden.

Seine Lieblingsstücke (bzw. Etüden) sollte man wiederholt aufzeichnen, dann lässt sich der Übungserfolg gut überprüfen. Man sollte sich nicht zu sehr vom Lob der Lehrer abhängig machen. Auch würde ich des öfteren zum Lehrerwechsel raten, nicht nur bei Unzufriedenheit oder äußeren Gründen.

Ich selbst habe - entgegen aller Empfehlungen - das Querflötenspiel autodidaktisch begonnen, ausgestattet mit einer Flötenschule, die ich samt Instrument vom Vorgänger übernommen hatte, (vermutlich mehr schlecht als recht, aber mit dem eigenen Gehör als Lehrmeister) und erst nach 10 Jahren über 1,5 Jahre wöchentlich Unterricht genommen, mit dem Schwerpunkt Jazzflöte und Improvisation. Dass man Querflöte leichter unter Anleitung lernen kann, denke ich auch, doch birgt der autodidaktische Ansatz nicht nur Nachteile und nach Überwindung des Anfängerstadiums lässt sich vieles auch aus Videos abschauen.

Was ich zum Thema Motivation hier nur äußerst selten finde, sind eigene Erfahrungen mit Impovisation. Obwohl ich es inzwischen leidlich beherrsche, behagt mir persönlich das Spielen nach Noten nicht so. Ich benutze es hauptsächlich, um mir Stücke zu erarbeiten, aber nicht, um sie vom Blatt zu spielen. Das erinnert mich an das Kochen nach Rezept: Zwar ist man gegen Missklänge gesichert, doch auch der Möglichkeit beraubt, etwas Neues zu entdecken: Jedes bekannte Stück gibt es bereits mit zahllosen, qualitativ sehr viel besseren Aufnahmen. Am schönsten ist es für mich, zum ersten Mal eine selbstgefundenen Harmoniefolge ohne Noten auszuprobieren - dann ist die Wirkung am stärksten und es fällt schwer, davon wieder abzulassen. Hier zeigt sich für mich der Unterschied zwischen "Spiel" und "Bedienung" eines Instruments am deutlichsten.

Ich seh auch das Playalong keineswegs als vertane Zeit. Im Gegenteil: Man sollte möglichst viel im Zusammenspiel üben, damit Timing und Intonation und ggfls. auch die Improvisationskunst gefördert werden, aber entscheidend bleibt natürlich, wie eingangs erwähnt, zu welchem Ziel man unterwegs ist.

Grüße
JB
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Re: Motivation

Beitragvon Altepic » 23.05.2016, 22:19

Hallo James Blond,

Glückwunsch!!!!
ich bin "klassischer" Flötist und spiele jetzt seit über 30 Jahren nach Noten. Da gibt es SOO VIEEL zu üben und ich entdecke jetzt über Internet immer neue Stücke, die ich auch mal spielen will. d.h. wahrscheinlich werde ich immer klassischer Flötist bleiben....

Andererseits würde ich gerne auch Jazzimprovisation können..... Das ist ein ganz anderes Metier als klassische Flöte. Hab angefangen, mich mit Jazzimprovisation zu befassen (Pentatonik, etc. ...). Das fasziniert mich einfach, ist aber für mich totales Neuland.

Immerhin lerne ich in der letzten Zeit bestimmte Stücke auswendig. Dadurch bin ich mehr und mehr in der Lage auch mal Melodien ad hoc nach Gehör "richtig" zu spielen. Das sollte auch bei Flötisten viel stärker geübt werden.

Ich bewundere die Jazzflötisten, die Harmonien ohne ausgeschriebene Noten spielen und dann anfangen, das Thema auszuarbeiten.... Viel Spaß beim weiteren üben
Vielleicht kann ich doch in ein paar Jahren auch mal jazzen:-))

Viel Spaß beim weiteren Üben
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Re: Motivation

Beitragvon James Blond » 24.05.2016, 12:54

Hallo Altepic,

dankeschön für Deine freundliche und schnelle Antwort!

Es gibt wohl viele Wege zur und mit der Flöte. Doch ganz gleich, ob Notenspiel oder Improvisation im Vordergrund stehen: Das Spielen von Melodien nach Gehör ist in jedem Fall eine lohnenswerte Sache, sie macht frei für Interpretation.

Apropos Freiheit: Ich vergaß zu erwähnen, dass der Eindruck von Freiheit, den das Flötenspiel zu vermitteln vermag, mich einst zum Instrument führte. Gerade jetzt, nachdem ich sehe, wieviel Jahre erdenschwerer Arbeit damit verbunden sind, bleibt es mein höchstes Anliegen, diesen besonderen Ausdruck von Freiheit vermitteln zu können.

Von dieser Motivation zehre ich auch noch in den dunkelsten Übungsphasen. Per aspera ad astra! :D

Liebe Grüße
JB
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Re: Motivation

Beitragvon Oktavius » 09.01.2017, 22:53

Hallo, bei mir ist es mit der Motivation so: Bin Autodidakt, kann keine Noten, spiele jetzt seit ca 4 Monaten die Stücke (Rock/Metal, aber auch Klassik) aus dem Gedächtnis und habe einen Riesenspaß dabei.
Ich kann schon erfreuliche Fortschritte verzeichnen und muß mich nie zum Üben zwingen, sondern bin regelrecht süchtig darauf.
Spiele z.Zt. auf einer Yamaha, bin aber noch nicht so ganz zufrieden damit.
Jetzt spare ich auf eine 665er pearl, mit der ich dann sicherlich ganz glücklich sein werde. Ein weiterer Motivationsschub ist also vorprogrammiert. Ich denke, es ist wichtig, mit so einem Instrument nur Sachen zu spielen, die einem auch wirklich Freude machen. Jeder Zwang ist tödlich für die Motivation.
In diesem Sinne wünsche ich Dir weiterhin viel Spaß und Erfolg.
LG Oktavius
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Re: Motivation

Beitragvon James Blond » 10.01.2017, 21:26

Bin Autodidakt, kann keine Noten, spiele jetzt seit ca 4 Monaten die Stücke (Rock/Metal, aber auch Klassik) aus dem Gedächtnis und habe einen Riesenspaß dabei.
Ich kann schon erfreuliche Fortschritte verzeichnen und muß mich nie zum Üben zwingen, sondern bin regelrecht süchtig darauf.


Dann lass doch mal was hören. :)

Liebe Grüße
JB
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Re: Motivation

Beitragvon Oktavius » 13.01.2017, 09:34

An James Blond, Du und viele andere hier scheinen auf einem ziemlich hohen Niveau zu spielen.
Ich bin noch nicht so weit, Euch hier etwas vorzuspielen - in ein paar Monaten , OK ?
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