Querflötenstudium




Alles was zum Thema Querflöte gehört, aber nirgendwo reinpasst

Moderator: Muri

Re: Querflötenstudium

Beitragvon Flöti » 26.07.2011, 21:45

na, da hat mal wieder jemand seine beiträge gelöscht...

da könnten sich die admins mal überlegen, ob sie das so toll finden und gegebenenfalls die editiermöglichkeit/-zeit verändern?
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von Anzeige » 26.07.2011, 21:45

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Re: Querflötenstudium

Beitragvon La musicienne » 26.07.2011, 21:59

Wenn man die Editierzeit verändern würde, hätte das den Nachteil, dass man Sachen, die man früher vllt einfach so rausgeplaudert hat, aber jetzt nicht mehr im Netz stehen haben will, nicht einfach löschen könnte. Mich würde das sehr stören.
Aber wir werden mal wieder drüber diskutieren.
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Re: Querflötenstudium

Beitragvon Flöti » 27.07.2011, 19:26

na ja,
das stimmt natürlich.
aber dann gibt es ja immer noch die möglichkeit die admins anzuschreiben und darum bitten, "altes" zu löschen.
das geht ja unabhängig der editierzeit.

in vielen foren ist editieren gar nicht möglich (was ich ziemlich unglücklich finde)
die möglichkeit eine gewisse zeitlang etwas zu editieren find ich einen guten kompromiss.

außerdem:
wenn du zitiert wurdest, dann hast du eh keine chance "deines" zu löschen... dann steht es nämlich im nächsten posting eh wieder drin...

so ist das im netz - das netz vergisst nichts...
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Re: Querflötenstudium

Beitragvon La musicienne » 27.07.2011, 19:52

Aber man kann denjenigen der einen zitiert hat, anschreiben und bitten es zu ändern oder zu löschen.
Flöti hat geschrieben:so ist das im netz - das netz vergisst nichts...
Ja leider :? Aber verzichten kann man ja mittlerweile trotzdem nicht mehr^^
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Re: Querflötenstudium

Beitragvon Thore123 » 12.08.2019, 21:41

Weil ja dieses Thema eigentlich immer aktuell ist, lasse ich den Thread hier mal wieder aufleben :mrgreen:
Ich möchte ja auch Querflöte studieren und weiß jetzt absolut nicht was ich bei der Aufnahmeprüfung vorspielen kann :roll:
Ich hätte zur momentan schon zwei Epochen abgedeckt, muss da aber noch entscheiden.
Barock: Telemann Fantasie Nr.2 a-Moll oder Stamitz Konzert G-Dur
Romantik: Carmen-Fantasie von Borne oder Chaminade Concertino
Welches von den Stücken eignet sich besser für die jeweiligen Epochen?
Und ich bräuchte ja noch eine dritte Epoche und überlege, ob ich dann eventuell ein Stück von Gary Shocker spiele, sofern die Stücke sich für eine Aufnahmeprüfung eignen. Sonst würde mir höchstens noch Ian Clarke einfallen, aber ich glaube, dass die Stücke nicht soo gut für eine Aufnahmeprüfung sind :lol:
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Re: Querflötenstudium

Beitragvon Sheepy_Hollow » 12.08.2019, 22:26

Thore123 hat geschrieben:Barock: Telemann Fantasie Nr.2 a-Moll oder Stamitz Konzert G-Dur
Romantik: Carmen-Fantasie von Borne oder Chaminade Concertino
Welches von den Stücken eignet sich besser für die jeweiligen Epochen?
Und ich bräuchte ja noch eine dritte Epoche und überlege, ob ich dann eventuell ein Stück von Gary Shocker spiele, sofern die Stücke sich für eine Aufnahmeprüfung eignen. Sonst würde mir höchstens noch Ian Clarke einfallen, aber ich glaube, dass die Stücke nicht soo gut für eine Aufnahmeprüfung sind :lol:


Hier solltest du dich besser von einem Professor oder Orchesterflötisten beraten und coachen lassen, bei dem du mindestens ein halbes Jahr Unterricht hast. Die Professoren solltest du alle mindestens einmal treffen, damit sie dich kennen lernen und dir sagen können, wo du dich noch verbessern solltest, damit du eine Chance auf den Studienplatz hast. Das Forum ist nicht wirklich gut geeignet. Ich sage trotzdem mal was zu deiner Vorauswahl:

Barock: Telemann geht immer, Stamitz ist aus der Klassik. Barock ist aber durchaus empfehlenswert, solange du nicht zu bekannte Stücke, wie Bachs Partita spielst oder so etwas. Es soll deinem Fähigkeitsstand entsprechen.
Klassik: Fehlt mir hier, wobei ich froh bin, dass du nicht Mozart spielen willst. Mozart muss man annähernd perfekt spielen, um eine Chance in der Prüfung zu haben. Da kannst du nur beeindrucken, wenn du sehr hart dran gearbeitet hast und es auswendig spielen kannst. Denk' mal über Danzi oder Devienne nach. Stamitz geht natürlich auch.
Romantik: Das ist eine sehr beliebte Epoche bei jungen Menschen, aber auch eine heikle, weil die Dynamik oft noch nicht gut genug beherrscht wird. Dennoch ist es in Ordnung, diese Epoche abzudecken, aber dann vielleicht keine Kalauer wie Chaminade oder Borne. Diese Stücke musste jeder studierte Flötist (und somit auch alle Professoren und deren Studenten) spielen und sie werden in der Aufnahmeprüfung von jedem zweiten gespielt. Je häufiger sie gespielt werden, desto vergleichbarer machst du dich. Außerdem sind Professoren gelangweilt, wenn alle Anwärter das gleiche Stück spielen.
Moderne: Hier solltest du dich wirklich was trauen. Ein modernes Stück beeindruckt immer und ist bei vielen Hochschulen eine Pflichtepoche bei den Aufnahmeprüfungen. Es sollte atonal und nicht zu bekannt sein. Keine Stücke, die im alten Stile geschrieben sind. Ian Clarke eignet sich dafür nicht. Gary Shocker kann gut gehen, das Stück muss aber zu dir und deinen jetzigen Fähigkeiten passen.

Ich habe es jetzt mal fett markiert: Klassik und Moderne dürfen bei keiner Hochschule fehlen. Einige Schulen möchten zusätzlich eine Etüde hören. Auswendig spielen verschafft dir einen großen Vorteil, weil es beeindruckend ist. Langweile die Profs nicht mit dem 100sten Mozart oder dem 20sten Chamiade. Nimm' regelmäßigen Unterricht bei einen "höheren" Profi und besuche Meisterkurse und generell Professoren in ihrer Hochschule :wink: . Dann hast du eine reellere Chance!

LG

Sheepy

PS: Such' deine Stücke mal bei Zerluth raus; der Schwierigkeitsgrad für die Aufnahmeprüfung sollte bei jedem deiner vorausgewählten Stücke dort zwischen 3 von 5 Sternen und 4 von 5 Sternen betragen. Das ist nur ein grober Richtwert.
“Faux comme une flûte” est un proverbe musical dès longtemps établi. “Je connais quelque chose de plus faux qu’une flûte, disait Mozart. – C’est? – Deux flûtes.”
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Re: Querflötenstudium

Beitragvon Thore123 » 13.08.2019, 00:15

Die Antwort kam ja früh, hätte ich nicht gedacht; Dankeschön :mrgreen:
Ein bisschen Zeit habe ich ja noch. Immerhin weiß ich jetzt, dass ich Chaminade und Borne schonmal streichen kann :lol:
Das mit den Meisterkursen ist immer schwierig, weil wir hier, trotz dass Detmold "direkt" um die Ecke ist, in einer Flöteneinöde leben :roll:
Bei einem der Professoren wollte ich auch noch vorspielen, vielleicht auch ab und zu Unterricht nehmen, sofern die das zeitlich unterkriegen.
Dass Stamitz zu Klassik gehört, wusste ich übrigens nicht :oops: Mir wurde mal gesagt, dass der noch zum Barock gehöre.
Devienne kenne ich persönlich nur vom Namen :lol: und Danzi gar nicht.
Was gibt es denn sonst für Stücke aus der Romantik die man spielen könnte, die aber halt nicht jeder spielt?

Gruß
Thore
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Re: Querflötenstudium

Beitragvon Thore123 » 13.08.2019, 01:20

Durch Zufall habe ich grade eine Prüfungsordnung der RSH-Düsseldorf gefunden, die ich eigentlich immer schon gesucht habe.
Die haben als Pflichtstück eins der Mozart-Konzerte 1. +2. Satz, ein Stück nach 1950, eine weitere Epoche und 5 Orchesterstellen von denen auch welche mit Piccolo gespielt werden dürfen.
Ist ja eigentlich auch ein bisschen komisch, dass Mozart vorgeschrieben ist, obwohl viele den für Aufnahmeprüfungen ungeeignet finden.
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Re: Querflötenstudium

Beitragvon Sheepy_Hollow » 13.08.2019, 11:51

Thore123 hat geschrieben:Durch Zufall habe ich grade eine Prüfungsordnung der RSH-Düsseldorf gefunden, die ich eigentlich immer schon gesucht habe.
Die haben als Pflichtstück eins der Mozart-Konzerte 1. +2. Satz, ein Stück nach 1950, eine weitere Epoche und 5 Orchesterstellen von denen auch welche mit Piccolo gespielt werden dürfen.
Ist ja eigentlich auch ein bisschen komisch, dass Mozart vorgeschrieben ist, obwohl viele den für Aufnahmeprüfungen ungeeignet finden.


Ich weiß ja nicht, wo du gegoogelt hast, aber auf der Website der RSH-Düsseldorf steht was anderes:

http://www.rsh-duesseldorf.de/studienbe ... uerfloete/

"1) Hauptfach Querflöte
Im Rahmen der künstlerischen Eignungsprüfung sind drei Werke aus drei unterschiedlichen Stilepochen vorzubereiten.

Die Zeit für den musikalischen Vortrag soll 10 bis 15 Minuten betragen. Die Prüfungskommissionen behalten sich das Recht vor, eine Auswahl aus den Stücken vorzunehmen."


So ähnlich sind die Angaben bei den meisten Hochschulen. Nix von Mozart als Pflichtstück.

Hast du vielleicht unter "Masterstudiengang" geschaut? Da stehen Mozart und Orchesterzeugs....
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Re: Querflötenstudium

Beitragvon Thore123 » 13.08.2019, 12:55

Oh, das kann sein, dass das für den Masterstudiengang war :lol:
Dann weiß ich schonmal, dass ich keinen Mozart spielen werde :)

Dankeschön :mrgreen:
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Re: Querflötenstudium

Beitragvon La musicienne » 27.08.2019, 23:44

Mach dir keine Sorgen wegen Chaminade oder Borne. Wenn du das jeweilige Stück gut drauf hast und du denkst, du kannst damit deine Stärken zeigen, dann spricht nichts dagegen das zu spielen. Der Vorteil bekannte Werke bei der Aufnahmeprüfung zu spielen ist, dass die Korrepetitoren solche Stücke gut drauf haben. An manchen Hochschulen gibt es leider Klavierbegleiter, die sehr unbekannte Stücke nicht so wirklich im Repertoire haben und auch nicht gut vom Blatt spielen. Das kann man sich vielleicht nicht vorstellen, kommt aber durchaus öfter vor. Außer du bringst eine eigene Klavierbegleitung mit, dann ist das Problem gelöst.
Shocker oder Clark sind doch auch ok. Wie schon oft geschrieben wurde, auf jeden Fall genau die Anforderungen der jeweiligen Hochschule durchlesen.

Sheepy_Hollow hat geschrieben:Die Professoren solltest du alle mindestens einmal treffen, damit sie dich kennen lernen und dir sagen können, wo du dich noch verbessern solltest, damit du eine Chance auf den Studienplatz hast. Das Forum ist nicht wirklich gut geeignet
Ja definitiv die jeweiligen Profs kontaktieren, bei denen du die Aufnahmeprüfung machen möchtest.

Den Aufwand für Meisterkurse oder Probeunterricht weite Strecken zu fahren würde ich nicht scheuen. Es lohnt sich und wenn einem das wirklich wichtig ist, sollte man das "Herumreisen" auf sich nehmen. Gehört später zum Musikerleben/Musikstudentenleben dazu :wink:

Hier sind viele Werke für Flöte aufgelistet, auch welche die nicht so oft gespielt werden, da kann man nach unterschiedlichen Kriterien sortiert suchen: http://www.flutepage.de/deutsch/noten/index.php
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