Stand der Dinge




Alles was zum Thema Querflöte gehört, aber nirgendwo reinpasst

Moderator: Muri

Stand der Dinge

Beitragvon klangträumer » 15.04.2011, 09:05

Hallo Zusammen!

Ich habe ja seit Oktober 2010 Unterricht, und wollte mal berichten, was sich bisher so getan hat:
Ich hatte mir ja in den Jahren des Selbststudiums auch einigen Mist beigebracht, und kann heute sagen, daß die Haltungsfehler ausgemerzt sind. Der Ton wird von Mal zu Mal besser - die Töne in der zweiten Oktave haben mittlerweile auch die richtige Höhe (die waren vor einigen Wochen noch zu tief). Probleme habe ich noch mit allem was unter e´liegt, da fehlt mir noch die nötige Lippenspannung und der Lippenspalt ist noch zu groß. Aber schwingen bei diesen Tönen nicht mehr die Stimmbänder mit (nur noch ganz, ganz selten ;-)). Vom Tonumfang komm ich bis zum d´´´; das ist nicht grade toll, aber ich denke, die Zeit und Übung wird es bringen, daß ich auch weiter hoch komme. An der Bauchatmung muß ich noch arbeiten; während meiner Ballettzeit habe ich mir die paradoxe Atmung angewöhnt. Aber auch das geht mittlerweile besser, ich muß es mir nur zwischendurch immer mal wieder bewußt machen.
Seit Jahresanfang spiele ich im Anfänger-Ensemble mit; wir sind im Schnitt vier Schüler, und meine Lehrerin leitet das Ganze. Anfangs dachte ich "Oh Gott, das schaff´ich nie!", denn das Zählen zählt nicht zu meinen Stärken - aber o Wunder, auch das kann man lernen und es ist schon sehr viel besser geworden. Auch das vom Blatt spielen geht immer besser.
Letzten Sonntag war Schülervorspiel (im ganz kleinen Rahmen: nur die Schüler und ihre geladenen Gäste). Ich habe "Das klinget so herrlich" aus der Zauberflöte gespielt und "Castle on a cloud" aus Le Miserables, sowie drei Stück mit dem Ensemble. Das Ganze ging nicht fehlerfrei über die Bühne, aber ich bin in sofern stolz auf mich, daß ich es geschafft habe die Fehler zu überspielen und mich nicht hab rausbringen lassen. Für ein Vorspiel fand ich meinen Ton ganz annehmbar (wenn die Hände doch nur nicht so geschwitzt und gezittert hätten!) - es ist auf jeden Fall niemand schreiend rausgerannt:-)!
Gestern hatte ich die letzte Stunde vor den Ferien und habe mit der Vivaldi-Sonate in C Major RV 48 angefangen. Am 03.05. geht´s dann mit dem Ensemble weiter (ich habe immer einmal wöchentlich im Wechsel Ensemble und Unterricht; es wäre schön, wenn ich es mir irgendwann leisten kann, jede Woche Unterricht zu nehmen).
Mein größter Feind ist jedoch meine Ungeduld und vor allem mein Ehrgeiz - ich will verdammt noch mal einen richtig guten Ton und zwar jetzt sofort!
Da ich mittlerweile einigs gelernt habe, würde ich gerne in meiner Freizeit mit einem anderen Menschen Duette spielen (Quer- oder Blockflöte, Klarinette ist auch gut). Werde mich in nächster Zeit mal umhören, ob´s vielleicht hier oder im Nachbardorf jemanden gibt...

So, das war´s erstmal
Gruß, Klangträumer
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Re: Stand der Dinge

Beitragvon Jenna1807 » 15.04.2011, 13:00

klangträumer hat geschrieben:Mein größter Feind ist jedoch meine Ungeduld und vor allem mein Ehrgeiz - ich will verdammt noch mal einen richtig guten Ton und zwar jetzt sofort!
Da ich mittlerweile einigs gelernt habe, würde ich gerne in meiner Freizeit mit einem anderen Menschen Duette spielen (Quer- oder Blockflöte, Klarinette ist auch gut). Werde mich in nächster Zeit mal umhören, ob´s vielleicht hier oder im Nachbardorf jemanden gibt...

So, das war´s erstmal
Gruß, Klangträumer


Ooooh, wie ich das kenne :lol:
Hauptsache du verkrampfst nicht dabei.
Ehrgeiz ja, aber nicht mit Zwang ... bringt nix, ganz im Gegenteil :wink:
Toll, dass du schon im Ensembel spielst.
In meiner Musikschule darf man erst, wenn man ein Jahr dabei ist. Dauert also noch ein bisserl.
Freue mich aber trotzdem schon darauf.
Und ich finde es prima, dass du mal einen Zwischenstand geschrieben hast.
Mein D3 hört sich auch noch nicht so dolle an, dafür aber die tiefen Töne bis zum satten H (habe ja einen H-Fuss).
Nur nicht klein beigeben!
Dir noch ganz viel Spaß und ein schönes WE
die Jenna
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Re: Stand der Dinge

Beitragvon *klara* » 15.04.2011, 13:11

Hallo klangträumer,

schön, dass du so viele Fortschritte gemacht hast in der Zeit seit du Unterricht hast!
Natürlich ist es immer schwierig mit dem eigenen Ehrgeiz und den Selbstansprüchen mit zu halten! ;) Das schafft man oft nicht und das ist aber auch ok so. So geht einem der Reiz am Üben nicht verloren. Man darf nur nicht zu verkrampft sein auf "Das kann ich noch nicht, das ist noch nicht so wie es ist, das kann noch besser sein" etc.
Wichtig ist es sich an den positiven Dingen zu freuen, und, dass du es in einem halben Jahr geschafft hast deine Haltung zu korrigieren ist doch super! Einige gewöhnen sich noch viel schwerwiegendere Fehler an, bzw. tuen sich wesentlich schwerer mit dem Korrigieren dieser, bzw. schaffen es nie wirklich!
Also sei stolz auf das was du geschafft hast und hab Spaß am Spielen! Natürlich solltest du deinen Ehrgeiz nicht vergessen, der gehört dazu. Und so wird es auch immer weiter gehn. Mal sind die Fortschritte deutlicher und schneller und manchmal kommen sie erst schleichend zum Vorschein.

Und es ist super, wenn du in einem Ensemble spielst und du Spaß daran hast!
Ich wünsche dir noch viel Spaß und Erfolg beim Üben, mach weiter so!

lg,
Klara
Nicht jedes Ende ist ein Ziel.
Das Ende der Melodie ist nicht deren Ziel,
Aber trotzdem:
Hat die Melodie nicht ihr Ende erreicht,
So hat sie auch ihr Ziel nicht erreicht.
Ein Gleichnis.
(Friedrich Nietzsche)
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Re: Stand der Dinge

Beitragvon klangträumer » 16.04.2011, 14:58

Ich bin zwar ehrgeizig und hab an meinem Ton eigentlich immer was zu meckern;-), aber meine Lehrerin sagt, daß ich dadurch auch den Willen zur Verbesserung habe. Unter Druck üben/spielen mach ich nicht mehr. Diese Erfahrung habe ich ganz zu Anfang gemacht: Ehrgeiz, hoher Anspruch an mich selbst, hoher Anspruch von meiner damaligen "Lehrerin", die mich mit Sätzen wie "das klingt noch nicht wie Musik" ermutigte - das Ergebnis war eine dreimonatige absolute Spielblockade. In der Woche würde ich gerne viel mehr üben/spielen, aber häufig komme ich nur am Wochenende dazu, und dann auch nicht immer. Irgendwie ist es so, daß ich zwar relativ wenig Zeit mit Üben etc verbringe, aber trotzdem Fortschritte mache - ich glaube, das Geheimnis liegt in der Streßfreiheit.
Was das Ensemble angeht: anfangs hatte ich ordentlich zu kämpfen und hatte echt Schiß, daß ich wieder rausfliege (aber ich glaube, daß gibt´s da gar nicht!) - mittlerweile macht es einen Riesenspaß. (Hoffentlich sind die Osterferien bald zu Ende)
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Re: Stand der Dinge

Beitragvon Atkins » 19.04.2011, 07:37

Wenn ich das so lese, ermutigt und inspiriert mich das ja, auch mal ein bisschen Unterricht zu nehmen. Ich hatte schon mal vor langer Zeit Unterricht, das 1.Mal bei einem ganz alten lieben Flötenlehrer, der mir grundsätzliche Dinge gut beibrachte...Haltung ,Atmung, Noten usw. und das 2. Mal bei einem ganz jungen Lehrer, der mir notenmässig mit modernerem Zeugs ordentlich auf die Sprünge geholfen hat. War auf jeden Fall eine gute Erfahrung, auch wenn der jeweilige Unterricht insgesamt nur ca. ein Jahr betragen hat. Ohne diese beiden wäre ich wohl nicht sehr weit gekommen. :roll: Nun, so sehr weit bin ich auch heute noch nicht, aber zumindest freuen sich die Nachbarn, wenn ich zur Querflöte greife , ich selbst sowieso und darauf kommts letztlich an.
Auffrischender Unterricht...jo, das wäre es jetzt wohl mal angesagt. Ansonsten machts sehr viel Spass, habe recht viele Noten/playalongs und je nach Tagesform klappts auch alles ganz zufriedenstellend, könnte aber sicher zig mal besser sein.
Ich könnte mir aber auch gut vorstellen, dass sich mit der Zeit der eine oder andere Fehler eingeschlichen hat, gerade in der Artikulation und vielleicht auch im Ansatz, mit Atmung und Haltung habe ich ein ganz gutes Gefühl, aber wer weiss ??
Ja, Lehrer/in suchen, das wird bestimmt spannend.


Gruss Atkins
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Re: Stand der Dinge

Beitragvon Jenna1807 » 19.04.2011, 12:54

@Atkins:

Mach mal!
Du wirst ganz schnell merken, wie wichtig Unterricht ist.
Zudem macht es richtig Spaß und du merkst die Fortschritte ganz enorm, ist zumindest mein Empfinden :wink:
die Jenna
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Re: Stand der Dinge

Beitragvon Atkins » 19.04.2011, 17:31

Jo, gemacht und getan, Anfang bis Mitte Mai gibts dann ne kostenfreie Kennenlernstd. ( ist wohl üblich) und dann mal sehen. Vorher und über Ostern haben weder er noch ich Zeit.
Ich habe genau das auch kürzlich für Gitarrenunterricht gemacht und die Kennenlernstd. war zwar ganz nett, aber die Bedingungen des Vereins ( just music...ist ein richtig grosser Laden) haben mir überhaupt nicht zugesagt.
Hoffe, einen netten privaten Lehrer zu finden, wo ich nicht höllisch aufpassen muss, dass ich Kündigungsfristen übersehe und dann immer automatisch bindende Jahresverträge bekomme, die ich gar nicht haben will und ich möchte auch nicht unbedingt 35 € /Std. zahlen, oder war es nur für ne 3/4 ?? ( mag ja okay sein, keine Ahnung, aber ist mir eindeutig zu teuer) Ich denke eigentlich so an 15 - gerne auch 20 € /Std oder ist das zu wenig ??
Bei gutem effektiven Unterricht wären mir auch 25 € für 2 Std. im Monat recht, aber mehr wirklich nicht.

Nun ja, mal sehen, was was kommt, bin jedenfalls sehr gespannt :)

Gruss Horst
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Re: Stand der Dinge

Beitragvon Tanja » 19.04.2011, 19:31

Mit 15-20 € könntest du hinkommen, wenn du von 30min-Stunden ausgehst. Ich habe professionellen Unterricht an einer Musikschule und zahle 15€ für 30min. Das ist ziemlich günstig, oft zahlt man das doppelte bis dreifache davon - zumindest in Musikschulen. Wenn du nach privaten Lehrern ausschau hälst, könnte es ggfs. günstiger sein.
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Re: Stand der Dinge

Beitragvon Jenna1807 » 20.04.2011, 13:07

Also ich zahle 76€ im Monat, habe jeden Mittwoch 45 Minuten Unterricht, Einzeln, was ja auch noch im Preis eine Rolle spielt.
Und wenn ich das mal durch vier teile, habe ich einen ziemlich guten Stundensatz, denke ich.
An Musikschulen gibt es natürlich Kündigungsfristen. In meiner Alten konntest du immer zum Quartalsende kündigen und bei meiner
jetzigen immer zum Jahresende. Aber natürlich auch mit gewissen Ausnahmen (Krankheit, Umzug usw) auch kurzfristiger.
Ganz am Anfang wollte ich auch privat Unterricht nehmen, habe aber niemanden gefunden, der Schüler suchte.
Im Nachhinein bin ich sogar froh darüber :wink:
die Jenna
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Re: Stand der Dinge

Beitragvon Muri » 20.04.2011, 14:11

Ach Jenna, irgendwie finde ich es immer so schön, wie du von deiner Lehrerin schwärmst =) Scheint ja wirklich eine tolle zu sein!
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Re: Stand der Dinge

Beitragvon klangträumer » 20.04.2011, 17:35

Ich dachte ja auch lange Zeit, daß ich ohne Unterricht auskomme, bzw. konnte ich mir damals keinen leisten. Anfangs ging auch nur einmal im Monat. Mittlerweile gehe ich ja zweimal im Monat zum Ensemblespiel ( je eine Stunde) und zweimal im Monat zum Einzelunterricht (je 45 Min.) - für den ganzen Spaß zahle ich 44,-€, und ich finde, da gibt´s nix zu meckern. Wie gesagt, mir bringt der Unterricht sooo viel und ich freue mich jedes Mal sehr darauf.
Was mir manchmal echt Angst macht, ist ein Satz, den meine Lehrerin neulich sagte. Es ging mal wieder um meine Tonunzufriedenheit, und sie meinte, daß es Schüler gibt, die nie einen wirklich guten Ton erreichen, die dann quasi damit leben müssen, wenn´s rauscht und haucht... Ich dachte bisher, das jeder irgendwann nen guten Ton kriegt, aber auch das Schülervorspiel belehrte mich eines Besseren - das war echt ernüchternd.
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Re: Stand der Dinge

Beitragvon Jenna1807 » 21.04.2011, 13:27

Muri hat geschrieben:Ach Jenna, irgendwie finde ich es immer so schön, wie du von deiner Lehrerin schwärmst =) Scheint ja wirklich eine tolle zu sein!


Habe doch gar nichts über meine Lehrerin geschrieben, zumindest gerade nicht :wink:
Ich habe ihr auch von diesem Forum hier erzählt und sie fand es richtig klasse, dass man hier alles über Querflöte erfahren kann
und nicht ausgelacht wird, wenn man mal "Schmuh" schreibt :wink:
Ich sag nur "Vollsilber" :lol:
Da haben wir uns erst einmal einen zurecht gekichert.
Aber du hast recht, Muri! Ich bin total begeistert.
Sie spielt nicht nur sensationell, sondern kann es auch super vermitteln und erklären, was ja auch ganz wichtig ist.

@Klangträumer:

Lass dich ja nicht kirre machen!
Es braucht alles seine Zeit, auch der Ton.
Bei mir rauschen die hohen Töne auch, mal mehr mal weniger.
Aber meine Lehrerin sieht darin überhaupt kein Problem. Es ist alles eine Frage der Zeit und Übung!!!!
Die Muskulatur um den Mund herum braucht lange zum bilden und noch länger dauert es, dass dann exakt einzusetzen, sozusagen auf Abruf.
Und mir persönlich leuchtet diese Erklärung meiner Lehrerin auch ein.
Ich bin da ja auch etwas ungeduldig und denke manchmal, dass ich das nie lerne.
Aber ... es wird immer besser und an manchen Tagen sind die Töne echt toll. Doch ich kann es nicht immer sofort abrufen und am nächsten Tag ist es
wieder ein Drama, Drama, Drama :lol:
Mir persönlich hilft es sehr viel, wenn ich zum Beispiel "Sakura" spiele. Das Lied ist zwar einfach, aber in meiner Problemoktave hilft es mir ungemein.
Nach mehrmaligem Spielen merke ich, wie die Töne "reiner" werden. Und dann noch die ganzen anderen Tonübungen, die es gibt.
Ist zwar langweilig und es dauert etwas bis man den Erfolg minimal hört. Aber er kommt ... Schritt für Schritt. Du wirst sehen!!!! :D
die Jenna
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Re: Stand der Dinge

Beitragvon Altetröte » 21.04.2011, 13:44

...ich liebe meinen Lehrer auch :D :D :D :D :D

Ich gehe in jedes Konzert, in dem er mitspielt, wenn es nicht zu weit weg ist, und gehe immer noch supergern zum Unterricht!!!

Ich glaube auch, dass die Lust am Instrument und vor allem am Üben mit dem Lehrer steht und fällt. Ich wollte zuerst eine andere Lehrerin haben, die ich auch schon öfter im Konzert gehört hatte, die aber - und heute muß ich sagen: zum Glück! - abends nicht unterrichten wollte. Sie hat mir dann den Tipp gegeben, mich an unserer Sinfonieorchester zu wenden und nun habe ich "meinen" Lehrer gefunden und dafür bin ich ihr heute noch dankbar. Nicht nur, dass mein jetziger Lehrer der um Klassen bessere Flötist ist; wir haben uns vom ersten Sehen an super verstanden und das ist bis heute so geblieben. Inzwischen sind wir auch privat befreundet und wenn es die jeweiligen Termine zulassen, unternehmen wir etwas zusammen en famille. Dadurch habe ich auch noch andere Musiker kennengelernt und ab und zu musizieren wir gemeinsam und ich bin immer wieder beeindruckt, wie unkompliziert und völlig ohne Allüren die Profis mit mir kleinem Lichtlein zusammenspielen. Alles in allem kann ich nur sagen, dass die Entscheidung, Querflöte zu lernen, mein Leben insgesamt bereichert hat. Ich habe neue Freunde gewonnen und bin dankbar für die vielen schönen Stunden, die ich durch die Musik und mit der Musik inzwischen genießen durfte.
"Ihr wisset, dass ich die blasenden Instrumentalisten nicht leiden kann, denn sie blasen alle falsch"

Alessandro Scarlatti (zu Johann Joachim Quantz)

Pearl Silberflöte 765 RE Quantz - Mehnert Flöte
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Re: Stand der Dinge

Beitragvon Jenna1807 » 23.04.2011, 08:36

Besser hätte ich es nicht schreiben können.
Alles steht und fällt mit dem Lehrer!!!
Ich wollte zuerst auch zu dem Lehrer an unserer Schule, weil ich ja mit einer ersten Lehrerin schlechte Erfahrungen gemacht habe.
Aber der war voll ausgebucht und so kam ich zu meiner Lehrerin.
Zuerst dachte ich ja: Oje, die redet mir bestimmt nur nach dem Mund, sagt zu allem ja und traut sich nicht, mal durchzugreifen. Japanerin halt, höflich und nett.
Aber ... weit gefehlt!
Natürlich bleibt sie immer nett und wir lachen auch viel, aber sie gibt nie nach und lässt mich immer und immer wieder Übungen spielen, die ich nicht so gut kann, fordert mich, erklärt und bemerkt den kleinsten Fehler beim spielen.
Sie spielt in zwei Sinfonie-Orchestern, die aber weiter weg sind. Köln und Krefeld und auch privat spielt sie viel mit japanischen Musikern zusammen.
Finde es toll, dass du auch privat mit deinem Lehrer zusammen bist, Altetröte!
Und ich beneide dich um die ganzen Kontakte zu den anderen Musikern! Mal sehen, was sich so ergibt, wenn ich mal besser geworden bin. Ich liebe es mit anderen zu spielen. Bis jetzt ist es ja nur meine Lehrerin und machmal mit meiner Schwester (Tenorflöte) und Schwägerin (Gesang und Klavier). Aber es ist zumindest ein Anfang :D
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