Stimmen Flöte/Klavier




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Stimmen Flöte/Klavier

Beitragvon La musicienne » 05.10.2009, 21:21

Hallo zusammen,

gibt es irgendeine feste Regel, wie man die Flöte nach dem Klavier stimmt? Also sollte das Klavier nur ein a1 und dazu ein a2 spielen oder statt dessen einen a-moll Akkord? Spielt die Flöte zuerst den Ton an, oder das Klavier?
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von Anzeige » 05.10.2009, 21:21

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Re: Stimmen Flöte/Klavier

Beitragvon Altetröte » 13.11.2009, 12:44

Also ich kenne das so, dass die Flöte nach dem Klavier gestimmt wird. Der Pianist schlägt das a1 an und Du stimmst danach die Flöte. Einen Referenzton braucht man nur, wenn es beim Stimmen Schwierigkeiten gibt.

Liebe Grüße
von der

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Re: Stimmen Flöte/Klavier

Beitragvon Luvanir » 13.11.2009, 17:40

Hi,

also wir machen das an der Hochschule so, dass wir erst das a1 vergleichen. Aber dann auch das d2 und das a2. Um mehrere Vergleichstöne zu haben. Wenn es dann noch irgendeinen kritischen Ton gibt denn dann am besten auch noch.

Das hat einfach den Vorteil dass du dich damit ein bisschen besser auf das Klavier einstellen kannst. Und wir wissen ja dass nichts stimmt nur weil ein Ton stimmt *g*. Und mal noch eine Rückmeldung für eine Oktave zu bekommen ist auch ganz gut.
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Re: Stimmen Flöte/Klavier

Beitragvon La musicienne » 13.11.2009, 18:01

Ok, ich war mir nur nicht sicher, ob dann alle denken, man hätte ein schlechtes Gehör, wenn man noch andere Töne anspielt...
Wenn ich das richtig verstanden habe, spielt nicht nur die Flöte die Oktave (also a2), sondern auch das Klavier??
Weil bis jetzt hat bei mir immer zuerst das Klavier das a1 gespielt, dann ich a1, dann das Klavier a1 und a2 und ich ebenfalls die Oktave. Und dann eventuell as3, weil der Ton bei einem meiner aktuellen Stücke vorkommt und das Klavier währendessen einen Lauf spielt und am Schluss auf dem gleichen Ton ankommt. Wenn das Klavier dann ungestimmt war... *autsch*
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Re: Stimmen Flöte/Klavier

Beitragvon Luvanir » 14.11.2009, 01:12

Hi,

ja auch das Klavier spielt die Oktave. Ein perfekt gestimmtes Klavier hab ich bisher auch selten erlebt....meist ist das letzte Stimmenlassen ja auch schon ein bisschen her.

Wir spielen dann aber das a2 (oder jeden anderen überblasenen Ton) nicht direkt an, sondern immer erst über das a1 (bzw. eben den "unteren" Oktavton). Überblasen den dann ganz brav und artig und schauen auch dass eben unsere Oktave in sich stimmig ist.

Also wir stimmen alle min. mit a1, d2 und a2. Und dann eben nach Bedarf auch andere Töne (wenn der Ton besonders häufig vorkommt, wenn der Ton besonders kritisch ist o.ä.). Natürlich sollte das Stimmen zügig erfolgen und du solltest dabei nicht unsicher wirken. Also entscheid dich und tu was. Peinlich wirkt es eigentlich nur wenn ein Ton 5mal angespielt wird und es sich nicht bessert (und du dabei panisch deinen Lehrer oder sonstwen anschaust).

Ich hab auch schon Profis gesehen die gar nicht gestimmt haben. Aber die können sich auch problemlos während dem Spielen auf Alles einstellen und kommen mit der ganzen Situation auch besser klar. Mein Gehör verlässt mich leider in Aufregung oft, daher ist das vorige Stimmen für mich eifnach eine "Sicherheitsmaßnahme", die mir auch ein Gefühl der Sicherheit gibt. Natürlich ist es mir auch schon unabhängig davon oft passiert das die Intonation mies war (vor allem im Ensemble...).
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Re: Stimmen Flöte/Klavier

Beitragvon Altetröte » 14.11.2009, 13:15

Sorry, Ihr habt natürlich recht! Ich habe irgendwie das "große" Stimmen übersprungen, weil wir unmittelbar vor dem Beginn des Stückes noch einmal nachstimmen und dann eben nur auf a1 und evtl. a2, um zu sehen, ob noch alles im grünen Bereich ist...

Aber eine Frage habe ich doch: warum stimmt man mit d weiter? Ich hätte gedacht, man stimmt auf die Quint und das wäre doch e, oder nicht?
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Re: Stimmen Flöte/Klavier

Beitragvon Luvanir » 14.11.2009, 13:54

Das d2 fällt bei verschiedenen Flöten immer sehr unterschiedlich aus. Dazu ist es eben weder ein der Ton der ersten Oktave, noch der Zweiten (von der Erzeugung her, also er wird ja nicht wirklich überblasen). Oft fällt das d2 eben noch aus dem Rahmen.

Aber letztendlich ist es Gewohnheit bei uns.
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Re: Stimmen Flöte/Klavier

Beitragvon Altetröte » 14.11.2009, 19:43

Ah, danke für die Erklärung :)

Das ist mir noch nie so aufgefallen. Ich hatte immer gedacht, dass e3 eher so ein Problemton ist und natürlich c# 2 und c#3, ( ach, und eigentlich überhaupt alle :mrgreen: )

Liebe Grüße
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Re: Stimmen Flöte/Klavier

Beitragvon La musicienne » 14.11.2009, 23:14

e3? Also bei mir sind das eher cis oder eben das as3. Aber cis spiele ich beim Stimmen nie an, weil ich sowieso mittlerweile weiß, inwiefern ich da ausgleichen muss.

Dass das Stimmen schnell gehen muss, ist klar. Bloß wenn jemand gar nicht stimmt, kommt mir das irgendwie komisch vor...dann fehlt was.
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