Strukturierter üben




Alles was zum Thema Querflöte gehört, aber nirgendwo reinpasst

Moderator: Muri

Strukturierter üben

Beitragvon Quereinsteiger » 22.05.2015, 13:36

Hallo,

wenn ich mir anschaue, was ich eigentlich alles üben müsste / sollte und welche Zeit mir hierzu zur Verfügung steht, dann gibt es da eine erhebliche Diskrepanz.

Da wären zum einen die Dinge aus dem Unterricht. Üblicherweise Tonleitern und 1-2 Etüden (je nach Dauer bis zum nächsten Unterricht). Zum anderen die Stücke des Orchesters (nach dem Konzert ist vor dem Konzert) und mir selbst auferlegte Übungen zu Ton und Technik (habe lange Übungen nach Wye gemacht. Nun probiere ich gerade Moyes aus).

Da ich Vollzeit arbeite, 2 Kinder, 2 Hunde und ein Eigenheim habe, bleibt mir nicht allzu viel freie Zeit zum Üben. Es gibt dann auch Tage, wo ich es a) wirklich nicht keine Zeit zum üben habe oder b) zu müde und erschöpft bin um zu üben.

Derzeit handhabe ich es so, dass ich die Orchesterstücke nur dann übe, wenn ich mit den anderen Dingen durch bin und dann auch nur punktuell schwierige Stellen. Vielleicht habe ich hier einen Denkfehler, aber meiner Meinung nach lege ich mit den Tonleitern, Etüden, Ton- und Technikübungen den Grundstein für meine weiteren Fortschritte.

Wie schaut es bei euch aus? Welches Übepensum schafft ihr und wie seid ihr strukturiert?

liebe Grüße

Marc
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Re: Strukturierter üben

Beitragvon Sheepy_Hollow » 22.05.2015, 14:59

Hey mir gehts es ähnlich wie dir.

Ich versuche immer 1-2 h zu spielen. Mein Üben strukturiert sich ungefähr so:

1 Atemübung
2 Zwerchfellübung
3 Tonübung (de la Sonorité Seite 6-8, Seite 10-14, Seite 23; natürlich immer nur eine Übung der jeweiligen Art...)
4 Technik (Tonleitern und Artikulation)
5 Stücke

Nummer 5 fällt weg, wenn ich nur 1 h spiele. Wenn ich noch weniger Zeit habe mache ich nur nummer 3 und 4 intensiv. Hier ein netter Artikel von Larry Krantz:

http://www.larrykrantz.com/practice.htm
“Faux comme une flûte” est un proverbe musical dès longtemps établi. “Je connais quelque chose de plus faux qu’une flûte, disait Mozart. – C’est? – Deux flûtes.”
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Re: Strukturierter üben

Beitragvon Quereinsteiger » 26.05.2015, 08:37

Hallo,

vielen Dank für deine ausführliche Antwort.

2 Stunden üben sind natürlich schon eine Hausnummer, aber das lässt sich nicht in unseren derzeitigen Familienalltag integrieren. 1 Stunde dürfte aber durchaus mal drin sein. Wenn ich deine Aufzählung so sehe, dann habe ich intuitiv schon etwas richtig gemacht, lediglich die Atem- und Zwerchfellübungen habe ich nicht drin (ich habe bislang schlicht keine gemacht).

In wenigen Wochen sind auch Semesterferien, dann habe ich keine Flötenunterricht und das Orchester ist in der Sommerpause. Das gibt mir die Gelegenheit, oder vielmehr Zeit mich mehr auf die Basics zu konzentrieren. Wobei wir kommende Woche die Stücke bekommen, die wir im September im Wertungsspiel in Duisburg spielen...

Vielen Dank auch für den Link. Dieser ist sehr aufschlussreich.

Gruß
Quereinsteiger
 
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