Übungszeit




Alles was zum Thema Querflöte gehört, aber nirgendwo reinpasst

Moderator: Muri

Re: Übungszeit

Beitragvon Picci » 09.11.2008, 13:27

La musicienne hat geschrieben:
Konstance hat geschrieben:Hatte sie sogar mit in den Urlaub genommen; verrückt oder?? !! 8) 8)
Das hab ich auch gemacht! :D Und weil man im Hotel ja nicht üben kann, hab ich dann immer im Auto gespielt :lol: War zwar bisschen unbequem und die Akkustik war sauschlecht, kann man sich ja vorstellen, aber was man nicht alles für seine Leidenschaft tut :wink: ...was die Leute, die mich vielleicht (naja hoffentlich nicht)gesehen haben, gedacht haben, will ich gar nicht wissen!


Das ist wahre Flöten-Leidenschaft 8) Klasse :lol:
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von Anzeige » 09.11.2008, 13:27

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Re: Übungszeit

Beitragvon *klara* » 09.11.2008, 13:50

La musicienne hat geschrieben:
Konstance hat geschrieben:Hatte sie sogar mit in den Urlaub genommen; verrückt oder?? !! 8) 8)
Das hab ich auch gemacht! :D Und weil man im Hotel ja nicht üben kann, hab ich dann immer im Auto gespielt :lol: War zwar bisschen unbequem und die Akkustik war sauschlecht, kann man sich ja vorstellen, aber was man nicht alles für seine Leidenschaft tut :wink: ...was die Leute, die mich vielleicht (naja hoffentlich nicht)gesehen haben, gedacht haben, will ich gar nicht wissen!


Ha! Das hab ich auch gemacht, als wir campen waren! :D
Wir hatten wegen dem Gepäck hinten sowieso die Sitze umgeklappt und als das Zeug dann am Campingplatz ausgeräumt war bin ich als hinten rein gesessen und hab Querflöte gespielt.
Aus Erfahrung: Im Schnediersitz oder lange Kniend zu spielen kann ziemlich unbequem werde :D :lol:
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Das Ende der Melodie ist nicht deren Ziel,
Aber trotzdem:
Hat die Melodie nicht ihr Ende erreicht,
So hat sie auch ihr Ziel nicht erreicht.
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Re: Übungszeit

Beitragvon daggi » 09.11.2008, 17:18

La musicienne hat geschrieben:Und weil man im Hotel ja nicht üben kann, hab ich dann immer im Auto gespielt


Warum kann man eigentlich nicht im Hotel üben? Ich kann mir vorstellen, dass das besser ankommen würde als manch andere Geräusche, die man da so ab und zu zu hören bekommt.
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Re: Übungszeit

Beitragvon La musicienne » 10.11.2008, 20:06

daggi hat geschrieben:Warum kann man eigentlich nicht im Hotel üben? Ich kann mir vorstellen, dass das besser ankommen würde als manch andere Geräusche, die man da so ab und zu zu hören bekommt.
Naja ich wollte unseren "Nachbarn" eben nicht die ganze Zeit mit meinem "Geflöte" auf die Nerven gehn...ich vergesse ja schon manchmal die Zeit beim Querflöte spielen, besonders im Urlaub wenn ich mal richtig viel Zeit dazu hab :wink: und es dann womöglich noch paar Tage lang regnet *grr*...Außerdem waren die Wände dort ziemlich dünn, weil man es sogar deutlich gehört hat, wenn sich nebenan jemand laut unerhält oder duscht oder so.
*klara* hat geschrieben:Wir hatten wegen dem Gepäck hinten sowieso die Sitze umgeklappt
So hab ich´s auch gemacht :lol: Es hat allerdings auch so seine Vorteile im Auto zu üben, gerade weil alles furchtbar gedämpft klingt (das muss man sich ungefähr so vorstellen, als wäre die ganze Flöte mit Watte vollgestopft!),
dann strengt man sich viel mehr an sauber zu spielen, damit es nicht noch schlimmer klingt :lol:
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Re: Übungszeit

Beitragvon *klara* » 11.11.2008, 16:06

Da hast du recht :lol:
Aber sagen wir's so... ich würd's nicht zu meinem "Probelokal" machen wollen :lol: :mrgreen:
Nicht jedes Ende ist ein Ziel.
Das Ende der Melodie ist nicht deren Ziel,
Aber trotzdem:
Hat die Melodie nicht ihr Ende erreicht,
So hat sie auch ihr Ziel nicht erreicht.
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Re: Übungszeit

Beitragvon La musicienne » 13.11.2008, 16:16

*klara* hat geschrieben:ich würd's nicht zu meinem "Probelokal" machen wollen :lol: :mrgreen:
Hee, schon klar! Nur als Notbehelf natürlich! :wink:
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Re: Übungszeit

Beitragvon tibicina » 04.03.2009, 01:19

Hallo,
schon wieder ich. :oops:
Ich übe am Tag mind. anderthalb Stunden und zwar weil es mir Spass macht. Aber heute hatte ich einen ganz grausigen Ton und auch kaum Kraft in den Lippen. Kann man als Anfänger (5 Unterrichtsstunden) zu viel üben? Ich bin immer traurig wenn nichts mehr geht aber ich noch Lust zum Spielen hätte. Ich kann mich nicht erinnern, dass das beim Sax ein Problem war. Eigentlich will ich beim Geburtstag meiner Freundin in 4 Tagen 2 kleine Stücke vorspielen, hoffentlich wird das wieder besser. Was mache ich falsch?
LG Anke
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Re: Übungszeit

Beitragvon Christina » 04.03.2009, 09:27

Hallo!

Du musst berücksichtigen, dass der Ansatz, d.h. die entsprechende an der Tonbildung beteiligte Muskulatur sich erst langsam aufbaut. Du hast ja ziemlich lange nicht gespielt und hattest auch vorher nur wenige Stunden Unterricht. Vergleich das mal mit einem Sportler: der würde nach einer längeren Trainingspause ja auch die Belastung nach und nach steigern und nicht gleich am ersten Tag versuchen, einen neuen Weltrekord zu laufen. Anderthalb Stunden am Stück sind für einen Anfänger ganz schön viel, obwohl es natürlich toll ist, wenn du das schaffst und du so mit Sicherheit auch schnell Fortschritte machen wirst. Ich würde dir raten, zwischendurch immer mal wieder kurze Pausen einzulegen oder aber den Übungsstoff so zu wechseln, dass du die Belastung für den Ansatz reduzierst. Also zum Beispiel nach einer Übung in der Höhe oder mit anstrengenden großen Sprüngen erstmal irgendwas mit langen tiefen Tönen zum Entspannen.

Abgesehen davon ist der Ansatz einfach nicht jeden Tag gleich, damit wirst du dich abfinden müssen. Auch heute, nach bald 20 Jahren gibt es bei mir immer noch Tage, an denen es einfach nicht so klingt wie sonst. Auch merke ich an meinem Ton oft genau, wie es mir gerade geht, die Flöte ist da unheimlich sensibel. Mit der Zeit lernt man natürlich, das mehr oder weniger soweit zu kompensieren, dass ein Zuhörer nicht allzu viel davon mitbekommt, aber eigentlich ist das völlig normal. Also lass mal den Kopf nicht hängen, morgen sieht es wahrscheinlich schon wieder ganz anders aus.

LG Christina
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Re: Übungszeit

Beitragvon La musicienne » 04.03.2009, 16:31

tibicina hat geschrieben:Aber heute hatte ich einen ganz grausigen Ton
Das kommt bei jedem mal vor! Bei mir gibts auch manchmal Tage, da würde ich die Flöte am liebsten in die Ecke schmeißen, weil mein Ton so schlecht ist. Und am nächsten Tag siehts dann schon ganz anders aus und es klingt plötzlich wieder gut. Also bei vielen hängt das schon etwas von der Tagesform ab (bei mir manchmal leider etwas zu stark :roll: ) Aber mach dir keine Gedanken, mit der Zeit wird der Ansatz und alles andere auch immer sicherer und "zuverlässiger" und vorallem belastungsfähiger :wink:

lg la musicienne
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Re: Übungszeit

Beitragvon tibicina » 05.03.2009, 22:59

Hallo.
Vielen Dank für den Trost und die Hinweise, hatte gestern Unterricht und habe mein Leid geklagt. Mein Lehrer meint auch ich hätte eine zu verspannte Lippenmuskulatur und sollte lieber noch längere Pausen beim Üben einlegen. Mir fällt schon die Lockerung der Lippen total schwer, kann diese Blubbern (keine Ahnung wie ich es sonst beschreiben soll :roll: ) manchmal überhaupt nicht. Ich gehe also die Dinge schweren Herzens etwas lansamer an, was mir schwer fällt, aber ich hoffe auf lanfristig bessere Ergebnisse. Die zweite Lage blase ich nur bei den Überblasübungen am Anfang. Sonst lasse ich lieber noch die Finger davon. Den Spaß lasse ich mir nicht verderben, es gibt genug Übungsmaterial für den Anfang auch in der 1. Lage. Vielleicht gehe ich dazu über lieber zweimal am Tag eine halbe Stunde zu üben ?, mal probieren.
Ich Danke Euch, liebe Grüße Anke
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Re: Übungszeit

Beitragvon flutino » 06.03.2009, 08:21

Hallo Tibiciana

Da kannste getrost allen Flötisten glauben. Es ist wirklich so.......das Flötenspiel ist der Spiegel deiner Seele....bist du glücklich, entspannt....wirst du sicherlich einen guten Ansatz haben. Ich habe es auch oft, das ich bemerke heute klappt es nicht so wie ich es möchte.....entweder ich lass es dann für den Tag sein, oder ich lege mein Hautaugenmerk dann auf technische Übungen.
Ich hab das auch öfter bei schwierigen Läufen, ein Tag geht es super gut.....anderen Tags habe ich Knoten in den Fingern........ :D !
Also, mach Dich net verrückt........!
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Re: Übungszeit

Beitragvon Tanja » 30.04.2009, 12:26

Bei mir klingt es auch immer unterschiedlich... Vor allem hab ich Tage, wo ich recht schöne und volle tiefe Töne hinbekomme, während an anderen Tagen das c1 gar nicht rauskommen will. :oops: Ebenso sieht es mit den hohen Tönen in der dritten Oktave aus (ich soll inzwischen bis b3 üben, den bekomme ich aber noch sehr schlecht), manchmal ist die Höhe kein Problem und klingt auch gut, und manchmal ist beim f3 schon irgendwie Ende. Interessant dabei ist nur, dass an "tiefen" Tagen die Höhe nicht klappt und umgekehrt. :lol:
Ich übe leider nicht jeden Tag, weil ich beruflich ziemlich viel zu tun habe (bin als angehende Lehrerin gerade im Referendariat, und das nimmt extrem viel Zeit in Anspruch). Aber wenn ich übe, dann mindestens eine Stunde. Es gibt auch Tage an denen ich die Flöte (über den Tag verteilt) bestimmt 3 Stunden in der Hand habe. Meine Nachbarn haben sich bisher aber noch nicht beschwert. :lol:
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Re: Übungszeit

Beitragvon Christina » 30.04.2009, 13:43

Oh, da bist du aber sehr schnell, wenn du jetzt schon bis in die dritte Oktave spielst. Hattest du nicht irgendwo geschrieben, dass du erst vor einem halben Jahr angefangen hast? Ich weiß ja nicht, wie du spielst und will auch die Methoden deines Lehrers nicht in Frage stellen, aber trotzdem finde ich es aus meiner Erfahrung eher fraglich, ob dafür jetzt schon die nötigen ansatzlichen Grundlagen in den ersten zwei Oktaven aufgebaut sein können. Aber ich will dich jetzt nicht verunsichern oder so ... gehen wir erstmal davon aus, dass das so okay ist.

Dass der Ansatz nicht jeden Tag gleich gut ist, ist normal. Ebenso finde ich es für dich, als doch immer noch ziemlich unerfahrene Flötistin (nicht böse gemeint), nicht ungewöhnlich, wenn gerade die extremen Lagen der Flöte, also die ganz hohen und ganz tiefen Töne noch immer wieder mal Probleme bereiten. Gerade das Wechseln zwischen verschiedenen Lagen ist nicht ganz einfach, weil doch immer ein etwas anderer Ansatz, andere Luftgeschwindigkeit usw. erforderlich ist. Bis diese Techniken so automatisiert sind, dass ein leichtes Umschalten und ein gleichbleibend guter Ton über den ganzen Tonumfang der Flöte möglich ist, dauert es schon einige Zeit. Also nur Geduld, das kommt schon noch!

Wenn ich darf, gebe ich noch ein Tipp zu deinen Übegewohnheiten ab. Sicher ist das neben Beruf bzw. Ausbildung nicht immer leicht zu realisieren, das weiß ich aus eigener Erfahrung. Aber gerade für Anfänger finde ich es gar nicht so wichtig, wie lange sie spielen (wobei 3 Stunden schon beachtlich sind, Respekt :wink: ), sondern es kommt eher auf die Regelmäßigkeit an. Meine Schüler machen in der Regel bessere Fortschritte, wenn sie jeden Tag 15 min üben, als mit einer Stunde zweimal in der Woche.
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Re: Übungszeit

Beitragvon Tanja » 30.04.2009, 13:58

Naja, es ist ja nicht so, dass ich nur 1-2 mal pro Woche zum Üben komme... In der Regel sind es sicher 4-5 Tage die Woche, wo ich Zeit zum Üben finde. Es geht nur leider nicht jeden Tag.

Ja, ich bin recht schnell, das hat meine Flötenlehrerin auch schon gesagt. Da sie entsprechend ausgebildet ist (Querflötenstudium und Leiterin einer Musikschule), vertraue ich ihr aber auch voll und ganz. Dass ich erst vor einem halben Jahr angefangen habe, hast du ganz richtig mitbekommen. :) Nach dem halben Jahr bin ich mit "Lern Querflöte spielen" von Weinzierl/Wächter fast durch (bin auf der vorletzten Seite), habe einige Etüden (wo ich auch in die 3. Oktave eingestiegen bin) und irgendein Quantz-Presto gespielt. :D
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Re: Übungszeit

Beitragvon Christina » 30.04.2009, 14:34

Nicht schlecht ... da merkt man dann doch wieder die musikalische Vorbildung. Es ist halt immer einfacher ein zweites (oder drittes, viertes, ...) Instrument zu lernen als ganz neu anzufangen!
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