Vor- und Nachteile einer Querflöte...




Alles was zum Thema Querflöte gehört, aber nirgendwo reinpasst

Moderator: Muri

Vor- und Nachteile einer Querflöte...

Beitragvon roadtrip » 04.01.2007, 01:47

Hallo zusammen,

ich dachte mir, ich erföffne einen Pro und Contra Thread für die Querflöte :)

Also..zum einen find ich die Querflöte hat einen sehr weichen und beruhigen Sound. Damit kann man auch mal um 23.00 Uhr spielen und niemanden stört es ;)
Aber leider ist sie "durchbrechend" im Orchester, im gegensatz zur Trompete. Es mus ja nur eine Trp. spielen damit man sie hört..eine Querflöte hingegen wäre kaum hörbar.


Unter anderem würde mich interessiere warum ihr angefangen habt Querflöte zu spielen :)
Man kann ohne Musik leben, aber es lohnt sich nicht!

Thema Querflöte: http://de.wikipedia.org/wiki/Querfl%C3%B6te

http://www.thomann.de/de/search_dir.html?sw=querfl%F6te
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von Anzeige » 04.01.2007, 01:47

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Beitragvon Jenny » 04.01.2007, 02:06

finde auch die töne sind schön, nur einigen leuten zu hoch...
denke mir das bei manchen stücken auch, dass man da nur die trompete hört, das ist schon blöd.
nachteil 2 ist die marschgabel bei flöten dafür ist sie aber leicht ;-)

warum ich angefangen hab flöte zu spielen?
nach der blockflöte sollte ich mir ein instrument aussuchen.
ich hab zwischen klarinette (hätte ich lernen müssen, bevor ich saxophon hätte spielen können) und flöte geschwankt, dann aber lieber die flöte genommen, nachdem ich mir jetro tull angehört habe und alle klarinette angefangen haben.
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Beitragvon roadtrip » 04.01.2007, 14:23

qf war da eine gute wahl.... klarinette und saxophon..die beiden instrumente mag ich garnicht ;)
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Beitragvon Q.B. » 07.01.2007, 17:26

@Roadtrip:
Ich muß Dir bezüglich Deiner Aussage, daß man Flöte bis 23:00 Uhr spielen kann, leider widersprechen:
Nach 22:00 ist absolute 'Sendepause', denn sooo leise ist die Flöte auch wieder nicht.
Die Schalldämmung in Mehrparteienwohnungen ist auf den 'normalen' Tonbereich ausgelegt, aber die Flöte ist in der dritten Oktave eindeutig außerhalb dieses Rahmens. Daher hört man sie auch gerade am Abend in den anderen Wohnungen. Bei mir hat einmal ein Nachbar geklingelt, weil es ihm viel zu laut war (um 20:00 Uhr) - ich habe mich mit ihm darauf geeinigt, das Zimmer zu wechseln: im Schlafzimmer 'dämmt' der offene Kleiderschrank doch so weit, daß es nicht mehr so stört. Dennoch höre ich spätestens um 22:00 Uhr auf.

Bezüglich der Lautstärke im Vergleich zur Trompete: Man kann ja auch auf Piccolo wechseln, da hört man Dich ganz bestimmt, damit übertönst Du jedes Blech :wink:

Aber Du hast schon recht: bei Konzerten bilden wir Flöten oft nur eine 'Klangfarbe', aber wenn die nicht da wäre ... Und es gibt ja immer wieder Solostellen bzw. diverse Passagen in der dritten Oktave.

Warum ich gerade Flöte lerne ?
Weil es einfach DAS Instrument ist, bei dem ich 'Schmetterlinge im Bauch' bekomme, wenn ich es höre (natürlich nur, wenn sie gut gespielt wird).
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Querflöte

Beitragvon Light » 08.01.2007, 00:21

Hi Ihr,

Querflöte hat einfach schlichtweg die saubersten Töne!
Damit meine ich :
Die Obertöne sind nur sehr schwach - dadurch geht der Klan in die Richtung des reinen Tons...

Kling einfach Schön...

allerdings mag ich eher die Tiefe Lage - sonst wird das doch auch wieder so schrill...

Ich war damals sehr froh das ich endlich keine Blockflöte mehr spielen musste ...

Leuchtende Grüße

Stefan
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Beitragvon roadtrip » 08.01.2007, 16:57

tiefe lage....was verstehst du darunter? wenn eine klarinette tief spielt ist es noch ein c2.

Also, ich finde die QF klingt am schönsten wenn sie zwischen c2 und c3 spielt (dort spielt ja acuh am meisten)
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Beitragvon Jenny » 08.01.2007, 21:30

ja das ist der schönste klang, die tiefen sind eh blöd zu spielen und man hört sie kaum, die ganz hohen sind zu schrill
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Beitragvon Miho » 12.01.2007, 18:40

Ich finde die Querflöte schon wegen ihrem Klang. Ein persönlicher Nachteil: ich habe im Winter oft so kaputte Lippen dass ich kaum einen sauberen Ton hinbekomme. Aber ich schmiere schon wie verrückt mit Pfegestiften und mittlerweile wirds wieder besser.
Ich finde aber auch die tiefen Töne total schön. Und die hohen werden nach einer Weile Training auch nicht mehr so schrill. mein Problemton ist das fis3. Darüber geht es wieder und darunter ist auch kein Ding. Aber dieser Ton...daran könnte ich manchmal echt verzweifeln...
LG Miho
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Beitragvon nana » 07.02.2007, 23:03

Hallöle
@ Miho: ich glaube dass mit den fis3 mehr amateurflötisten/inen zu kämpfen haben. Ich habe auch sehr lange gebraucht. Ich weiß nicht woran es liegt, dass der ton so fies ist. Gibt es bei den Saxophonen nicht auch eine extra "hoch fis Mechanik"? Also ist es anscheinend ja nicht nur bei den flöten ein problem :wink: :?:

So und jetzt zu den Vor- und Nachteilen:

Vorteile:
-schöner klang (ist aber ansichtssache, trompeter sagen das trompete den schönsten Klang hat)
- flexibel :in meinen verschiedenen Gruppen spiele ich neben Flöten und picollonoten noch E-Gitarre, Oboe, Violine, Trompete, Sax oder Klarinettennoten....na wenn das ned flexibel ist :lol:. Außerdem kann man die Querflöte auch in verschiedenen Stilrichtungen einsetzen.
-klein (andere mussen einen Riesenkoffer mit nehmen, und meisten passt meine Flöte in ne Tasche :lol: sehr rückenschonend im Gegensatz zur Tuba)

Nachteile:
- Ansatz und Intonation: je nachdem wie das Mundstück gedreht ist, und man ansetzt: wenn man die Flöte sauber stimmt, kurz absetzt und dann weiter spielt, kann es sein, dass man sie anders ansetzt und dadurch ne ander Intonation hat.
-Vorurteile: "Is ja so leicht"...

so mehr fällt mir grad ned ein...
das mit dem Leise seh ich nicht unbedingt als Nachteil. Beschreibung eines Dirigenten für "Piano" (für die Trompeten): "des müsst ihr so leise spielen, dass ihr die Flöten hören könnt" :lol:
naja...und für ängstliche ist es ja auch ganz gut, ned immer gehört zu werden :oops:

lg
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Beitragvon Picci » 17.02.2007, 22:02

Vorteile: sie ist schön, wunderschön, glitzert wenn das Licht drauf scheint, bringt dich mit ihrem wunderschönem Tön zum Träumen....mhmmmm


Nachteile: wenn mehr als 2 Flöten zusammen spielen, wird es schwierig mit der Intonation

Warum hab ich Querflöte gelernt? ich weiß es gar nicht genau. Ich habe dieses Instrument geliebt, seit ich es das erste Mal gehört habe :)
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Re: Vor- und Nachteile einer Querflöte...

Beitragvon La musicienne » 01.06.2009, 14:11

Ein sehr nerviger Nachteil ist, find ich, wenn ich am Kinn oder an der Unterlippe schwitze (besonders im Sommer) und mir dann während dem Spielen die Flöte wegrutscht :roll: Bei Konzerten oder Vorspielen, wenn ich mir nicht ständig die Lippen abwischen, da kämpfe ich manchmal mehr mit der Flöte als dass ich spiele :evil:
Warum ich Flöte angefangen hab, weiß ich auch nicht mehr so ganz genau...ich wollte ein ähnliches Instrument wie Blockflöte spielen, damit ich die Griffe nicht komplett neu lernen muss (naja heute hätte ich dieses Kriterium glaub eher nicht mehr)
Und ich dachte am Anfang, es gibts bestimmt nicht viele die Flöte spielen, bloß weil ich persönlich niemand kannte...aber weit gefehlt, wie ich später dann festgestellt hab. Flöten gibts wie Sand am Strand, was ich vielleicht auch manchmal als Nachteil sehen würde.

Aber ein absoluter Vorteil ist natürlich der tolle Ton :) der übertrifft die Nachteile!
Ich finde der Flötenton ist neben dem Oboenton der schönste!
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Re: Vor- und Nachteile einer Querflöte...

Beitragvon doc » 16.06.2009, 16:39

Vorteile:
- klein und handlich
- schnell ausgepackt und eingepackt
- untransponiert
- Kammerlautstärke
- klingt gut zur Gitarre
- für Holzbläser recht günstig

Nachteile:
- wie bei jedem Instrument: Man muß irrsinnig daran arbeiten.
- tendenzielle Dysbalance der Lautstärke ganz unten und weit oben
- geringe Projektion.
- geringe Ergonomie (Haltung, rechter Kleinfinger)

Zum "leise": Wenn ich meine Übungen in der dritten Oktave mache (so ab g3) wirds definitiv schrill und laut. Dann klappt es auch auf einmal mit der Projektion der Flöte. :-) Im Ernst: Kollegen fühlen sich durch die Schrilltöne in der Mittagspause in der 4. Etage gestört, obwohl ich im Labor im Erdgeschoss übe und dort(!) kein Fenster offen ist. Also nix mit Üben in der tiefen Nacht :-(
-- Liebe Grüße aus der Stadt mit dem riesigen Bahnhofskappellschen.
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Re: Vor- und Nachteile einer Querflöte...

Beitragvon Susan » 14.07.2009, 19:11

Nachteil im Gegensatz zur geige (jedenfalls bei meinem autodidaktischen Lernen :roll: ):
Es gibt keine "Dopelgriffe" d. h. man kann sich nicht selbst begleiten.

Ich spiele gerade dieses Stück von "Fluch der Karibik" auf der Geige & habe die einfachen Noten mit Hilfe meiner Geigenlehrerin in die gespielten Akkorde umgewandelt (d. h. die "Begleitnoten" dazu geschrieben).
Damit kann ich das Stück also völlig alleine spielen und mich quasi selbst begleiten.
Das geht bei der Querflöte m. W. nicht, obwohl es da auch von einer Hobbyspielerin (?) eine tolle Version gibt:
diese und diese.

Liebe Grüße von
Susan
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