Nachdem ich vor einiger Zeit Hilfe wegen einer Generalüberholung meiner alten Buffet Crampon gesucht habe hier ein kleines update:
Ich glaube die Flöterei lässt mich gerade nicht mehr los! Ich war in ein paar verschiedenen Geschäften und habe dort so einiges an unterschiedlichen Meinungen und Preisen für die Reparatur gehört, bis ich schließlich im Laden meines Vertrauens gelandet bin und jemanden getroffen habe, der mir wirklich kompetent erschien und beraten konnte. Dort habe ich mich sogar getraut ein paar Flöten auszuprobieren: Lustigerweise hatten sie dort den Nach-Nach-Nachfolger meiner Buffet, eine Castello CFL 31 sehr günstig als "Restposten", ausserdem hab ich noch eine Azumi 2000 und eine Yamaha YFL 311 angespielt. Was soll ich sagen... Die Castello kam mir altbekannt vor, nur eben funktionierend, nicht schlecht wie ich dachte ..... und dann kamen die anderen beiden! Ich bin verliebt
Tja - und nun denke ich ich hätte wirklich gerne eine Neue, die Yamaha lässt mich nicht mehr los. Nun hätte ich gerne noch ein paar Meinungen/Erfahrungen von Euch. Ich denke mit der Yamaha 311 würde ich grundsätzlich nichts verkehrt machen. Aber ein paar Fragen quälen mich noch.
Z.B. gibt es laut Internet in dem Laden noch die Yamaha 311 GL mit Goldkamin und Goldener Mundlochplatte. Macht das einen grossen/überhaupt einen Unterschied zwischen den beiden Instrumenten? Spricht die goldene leichter an oder ist das rein optisch?
Sie haben dort auch noch eine Jupiter Medici im selben Preissegment. Lohnt es sich die auch noch auszuprobieren? (ich bin da etwas schüchtern, v.a. da mein Spiel wirklich schon mal besser war
Eine weitere im Internetportal des Ladens angebotene Flöte ist eine gebrauchte Yamaha YFL 373, angeblich der Vorgänger der YFL 574 (Vollsilber Kopf, Ringklappen und Spitzdeckelmechanik) für 950 Euro. Flöte wurde in dem Laden komplett gereinigt und nachjustiert und sei wie neu, da wenig gespielt. Was haltet ihr von diesem Angebot, ist der Preis ok? Ist diese Flöte viel "besser" als die neue 311? Liegt das dann nur an der Spitzdeckelmechanik, und "braucht" man das unbedingt? (die DiMedici hat diese Mechanik ja auch, macht sich das beim Spielen bemerkbar?)
Und was ist mit dem Unterschied Ringklappen, Geschlossene? Gibt es irgendetwas, was man mit geschlossenen Klappen nicht spielen könnte, oder ist die Klappenart reine Geschmackssache? Ich denke ich könnte mich schon umgewöhnen mit Übung, bin mir aber nicht sicher, ob mir das so viel Spass machen würde, v.a. da ich ja nicht plane Profi zu werden.
In eine ähnliche Richtung geht meine letzte Frage: ist der Vorteil eines H-Fusses nur der zusätzliche Ton, oder ändert der Fuss auch etwas am Klang/des Spielgefühls? Ich glaub in der Preisklasse von Flöten, in der ich Suche gibt es anscheinend gar keinen H-Fuss und bisher war ich ja auch ohne glücklich. Warum haben hier im Forum so viele Leute einen?
Falls Ihr bis hierhin gelesen habt, vielen Dank fürs durchlesen und sorry für den Roman und die vielen Fragen. Es hat mich eben wieder richtig gepackt, ich weiss, dass ich mich selber entscheiden muss, und dass die Flöte zu mir passen muss, aber ich will eben nichts falsch machen, da mich die Neue ja wahrscheinlich lange begleiten würde. Ich denke nicht, dass ich irgendwann unbedingt in ein höheres Segment von Flöten gehen werde, da ich wirklich nur hobbymäßig und für mich Spiele. Aber wer weiss, was mit (m)einem neuen Schatz alles passiert? Ich glaube ich habe inzwischen einfach zu viel gelesen und weiss von zu vielen Einzelheiten, als Kind war das viel einfacher, kleiner Laden, wenig Auswahl, kein Internet zur Recherche, Lehrerin geht rein und spielt, drückt mir das Ding in die Hand, ich bezahle und bin glücklich!
Ich freue mich auf eure Meinungen!
Beliena
