Powell Aurumite Kopfstück




Was sind die besten Flöten? Auf welchen spielt ihr? Auf welcher würdet ihr gerne mal spielen?

Moderator: Altetröte

Powell Aurumite Kopfstück

Beitragvon Altepic » 12.06.2017, 21:37

Hallo an die Forumsmitglieder,

Ich überlege mir ein Aurumite Kopfstück von Powell für meine Yamaha 471 zu kaufen.

Derzeit spiele ich darauf ein Yamaha EC-Kopfstück (Entspräche heute einer YFL 671)

Sie klingt in der unteren Lage schon einigermaßen voll. Ich habe das Gefühl, daß ich trotz Üben nicht den von mir gewünschten "vollen" Klang und die schnelle "Ansprache" in der tiefen Lage hinbekomme wie ich das gerne möchte.

Sicher könnte ich das zum Teil durch noch mehr Üben ausgleichen. Mein Gefühl nach über 40 Jahren Flötenspiel sagt mir aber daß da bei dem Instrument auch gewisse Grenzen sind

Ich möchte meine Flöte nun sozusagen ein wenig aufpimpen.

Wer hat Erfahrung mit dem Austausch der Kopfstücke?
Bringt das wirklich was?
Wer spielt Powell Aurumite Kopfstück und wie ist die Erfahrung
Mancke wohnt nicht auch weit weg von mir...
Lohnt sich das 1500-2500 € für ein Kopfstück auszugeben?

Bin offen für Erfahrungsberichte

Vielen Dank im Voraus für Eure Berichte

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Re: Powell Aurumite Kopfstück

Beitragvon Goldflöte » 13.06.2017, 09:13

Hallo Altepic,

Ich möchte alle Deine Fragen, basierend auf meiner Erfahrung, mit einem großen "JA" beantworten.
Obwohl von vielen Flötenbauer belächelt, da ein Anfänger, habe meinen Yamaha-Originalkopf auf Lafin ausgetauscht. Bis ich eine bessere Flöte habe. Das Original klang bei mir einfach nur erbärmlich. Auf einem Lafin-Kopf ist es alles andere als einfach, aber der Klang kann man mit Yamaha überhaupt nicht vergleichen. Mit einem guten Kopf ist die Flöte mehr als gut "aufgepimpt", würde ich behaupten.

Aurumite kenne ich nicht, aber die Köpfe von Mancke sind es wert, sie auszuprobieren. Allerdings fängt der Preis erst bei ca. 2.500€ an.

LG und viel Spaß bei der Auswahl.
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Re: Powell Aurumite Kopfstück

Beitragvon James Blond » 14.06.2017, 07:26

Lieber Altepic,

obwohl ich ein Aurumite-Kopfstück von Powell spiele, bin ich mir gar nicht so sicher, ob ich dir einen guten Tipp geben kann, schließlich hängt ja an meinem Kopfstück auch der Rest einer Arumite. Ich kann also gar nicht genau sagen, wieviel hier allein der Kopf zum Klang beiträgt und nur vermuten, dass dies erheblich sein wird.

Du hattest ja bei meinen eigenen Aufnahmen (Solitude) bereits Gelegenheit, den Klang zu beurteilen. Aus dem Vergleich mit der Gemeinhardt, den ich anlässlich der "Z- oder S-Cut?" Diskussion beschrieben hatte, meine ich jedoch sagen zu können, dass die Powell (im Unterschied zur Gemeinhardt) in den Tiefen sehr ausgeprägt klingt, in den Höhen sehr klar, insgesamt sehr ausgewogen und in allen Oktaven äußerst beweglich ist. Das sind natürlich alles erstmal Worte, die einen Klang nur sehr dürftig und oberflächlich beschreiben.

Da du insbesondere nach der unteren Lage fragtest, habe ich dazu hier (https://soundcloud.com/jbs-special-james-blond/nocturnal) ein passendes Stück hochgeladen.


Nebenbei: Wenn man bedenkt, dass die Aurumite (14K) neu bei ca. 12.000€ liegt, kommt man allein mit einem Kopf recht günstig davon.

Grüße
JB
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Re: Powell Aurumite Kopfstück

Beitragvon Altepic » 17.06.2017, 22:27

Hallo Goldflöte und James Blond,

Danke für Eure Anmerkungen. Jetzt bin ich echt gespannt, ob ich das Kopfstück geschickt bekomme und es ausprobieren kann oder ob's nicht doch schon weg ist.

Ich stelle mir schon vor, daß meine Flöte damit wie Pahud und Galway zusammen klingt :D und ich in der tiefen Lage den gewünschten vollen Klang habe....

James Blond - Deine Aufnahme / Deine Flöte ... klingt wirklich schön. .... dahinter steckt natürlich auch noch der Spieler ;-) Kompliment!!!

Melde mich in zwei Wochen wieder zu dem Thema. Dann kann ich mehr sagen. Bin übernächste Woche erstmal im Urlaub

Bis dann...


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Re: Powell Aurumite Kopfstück

Beitragvon Sheepy_Hollow » 18.06.2017, 11:17

Hallo Altepic,

bei meinem letzten Flötenkauf habe ich einige Kopfstücke von Powell ausprobiert (natürlich zusammen mit einer Powell-Flöte; eine Conservatory). Der Klang von Powellflöten ist sehr ausgeglichen und ansprechend mit einem dunklen Timbre. Möglicherweise aufgrund meiner Anatomie fiel mir die Artikulation auf allen Kopfstücken schwer und die Mundlochplatten waren einfach nicht passend für mein Kinn. Wer es mag: Powell hat einen für mich etwas stärker ausgeprägten Eigenklang, als andere Flöten. Muramatsu- und teilweise auch Yamaha-Flöten haben ebenfalls einen wiedererkennbaren Klang.

Altepic hat geschrieben:Ich stelle mir schon vor, daß meine Flöte damit wie Pahud und Galway zusammen klingt :D und ich in der tiefen Lage den gewünschten vollen Klang habe....Altepic


Von dieser Vorstellung würde ich mich lösen. Ich habe mich lange Zeit auch darauf konzentriert, wie jemand Anderes zu klingen. Stattdessen sollte man seinen eigenen Klang hegen, pflegen und herausarbeiten. Natürlich helfen Klangvorstellungen, aber etwas mehr Abstraktion ist meiner Erfahrung nach besser (in Farben oder anderen abstrakten Vorstellungen denken).

Auf die Gefahr hin dich weiter zu verunsichern: Ich habe auf meiner Ersatzflöte (Yamaha YFL 271) mal einen Vollsilber-Sankyo- und einen Vollsilber-Muramatsu-Kopf getestet und das Ergebnis war grauenhaft. Bei meinem Flötenkauf vor 1,5 Jahren habe ich meinen Burkartkopf zum Spaß mal auf eine Powellflöte gesteckt, weil diese merklich günstiger war und die Powell-Flöte klang dennoch nach einer Powell-Flöte mit der oben beschriebenen für mich schweren Artikulation.

Den Kopf einer Flöte auszutauschen (besonders mit einem einer anderen Marke), kann viel Zeit kosten (bis man einen gefunden hat, der klanglich überhaupt funktioniert). Manchmal ist es aber einfach auch nicht sinnvoll. Der Ford-Fiesta fährt auch mit Alu-Felgen nicht besser als mit Stahlfelgen. Wenn ich an deiner Stelle wäre, würde ich mir eine handgemachte Flöte kaufen, wie z. B. eine Muramatsu EX, Miyazawa 202 oder Sankyo 201, weil die Mechanik der Yamahas mir echt zu schwerfällig ist (ok möglicherweise ist das ein Justage-Problem bei den höheren Modellen, aber kein Flötenbauer hat mir die Schülerreihe jemals passabel einstellen können).

Bitte schildere uns doch deinen Kopfstücktest, wenn es soweit ist. Vielleicht kannst du ja sogar Aufnahmen machen. Das würde mich sehr interessieren.

LG und viel Spaß beim Testen

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Re: Powell Aurumite Kopfstück

Beitragvon Altetröte » 19.06.2017, 16:43

Hmm, das kann ich so nicht bestätigen. Ich habe mit einem anderen Kopf auf einer Johannes Hammig Flöte einen deutliche Verbesserung im Klang und der Tongestaltung erzielt und dasselbe auch mit meiner "alten" Pearl Flöte und einem handmade Kopf darauf. Da lagen echt Welten dazwischen. Natürlich kann man keine Wunder erwarten und man muss viel herumprobieren, da nicht jedes Kopfstück zu jeder Flöte kompatibel ist, aber es ist trotzdem eine Alternative zu einer ganz neuen Flöte oder um eine Flöte aufzuwerten. Die Powell Köpfe sind mir allerdings auch zu wuchtig, aber wie gesagt, man muss es ausprobieren. Ich kann Dir Lafin und Mancke empfehlen, damit habe ich gute Erfahrungen gemacht, aber auch ein Mehnert Kopf auf einer anderen Flöte macht etwas aus.
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Re: Powell Aurumite Kopfstück

Beitragvon Sheepy_Hollow » 20.06.2017, 16:50

Altetröte hat geschrieben:Hmm, das kann ich so nicht bestätigen. Ich habe mit einem anderen Kopf auf einer Johannes Hammig Flöte einen deutliche Verbesserung im Klang und der Tongestaltung erzielt und dasselbe auch mit meiner "alten" Pearl Flöte und einem handmade Kopf darauf. Da lagen echt Welten dazwischen. Natürlich kann man keine Wunder erwarten und man muss viel herumprobieren, da nicht jedes Kopfstück zu jeder Flöte kompatibel ist, aber es ist trotzdem eine Alternative zu einer ganz neuen Flöte oder um eine Flöte aufzuwerten. Die Powell Köpfe sind mir allerdings auch zu wuchtig, aber wie gesagt, man muss es ausprobieren. Ich kann Dir Lafin und Mancke empfehlen, damit habe ich gute Erfahrungen gemacht, aber auch ein Mehnert Kopf auf einer anderen Flöte macht etwas aus.


Was genau kannst du so nicht bestätigen? Meinen gesamten Beitrag?

Hast du eine Yamaha-Flöte mal mit einem anderen Kopf probiert?

Tatsächlich habe ich den Eindruck, dass Pearlflöten sich sehr über den Kopf definieren und auch von einem Guten profitieren. Vielleicht haben die Pearl-Flöten-Körper einen nicht so dominanten Klang wie Powell-Flöten-Körper? Kann jemand meine Erfahrungen mit Powell teilen?

Außerdem habe ich ja nicht viele Flötenköpfe und -korpi gemischt probiert. Nur die Mischungen, die ich probiert habe, haben gar nicht funktioniert. Das und mein Resumee (dass man ggf. länger testen muss, bis man was gutes gefunden hat) wollte ich mitteilen. Daran kann ja nicht so viel falsch sein...
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Re: Powell Aurumite

Beitragvon Altetröte » 20.06.2017, 22:23

Wahrscheinlich habe ich Dich mißverstanden und Deine Feststellung als allgemeingültig angesehen und nicht nur auf die Powell Köpfe bzw. Corpi bezogen. Da habe ich tatsächlich keine Vergleichsmöglichkeit, da mir Powell Flöten auch immer zu wuchtig waren, gnauso wie Brannen, allein schon vom Hören her. Auch Yamaha war nie mein Fall, ich kann gar nicht genau sagen, was mich an den Flöten stört, aber sie flogen regelmäßig raus, wenn ich mal ein bißchen herumprobiert habe, mit gefiel der Klang nicht und sie lagen nicht so gut in der Hand.
Nun habe ich ja mein Flötenglück gefunden und brauch nicht mehr herumprobieren, es sei denn, ich mache noch einmal einen Mordsentwicklungsschub (flötentechnisch gesehen), was ich aber stark bezweifle. Als sehr späte Einsteigerin habe ich schon noch eine Menge erreicht, und eine Virtuosin werde ich nicht mehr werden. Dafür stimmt es gut und klingt schön, das ist ja auch schon etwas :mrgreen:
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Re: Powell Aurumite Kopfstück

Beitragvon Altepic » 21.06.2017, 21:04

Hallo erstmal an Alle!!!!

Danke für die vielen Rückmeldungen und die Diskussion.

Bis jetzt habe ich das Kopfstück noch nicht bekommen - erst nach meinem Urlaub

Zunächstmal noch zur Klarstellung: Ich spiele auf einer Yamaha 471. Das ist nicht mehr der Schülerbereich. Dazu mit einem EC Kopfstück. Das ist das alte Modell ab der 571/671...

Insgesamt bin ich dabei seit über 25 Jahren mit dem damaligen Preis-Leistungs-Verhältnis für den Kauf mit meiner Flöte zufrieden.

Inzwischen glaube ich, daß ich von meinem Spielvermögen an die Grenzen dieses Instrumentes komme.

Einerseits spare ich auf eine ordentliche Vollsilberflöte - das dauert noch bis ich mal so die 7-8000,- € zusammen habe.

Wenn ich aber die Möglichkeit geboten bekomme mit einem tollen Kopfstück meine Flöte zu pimpen .....

Ich bin eigentlich offen. Natürlich muß das Kopfstück passen - auf die Flöte und zum Spieler ...
und den Klang und die Variabilität ermöglichen, die ich mir vorstelle.
Wenn das nicht der Fall ist, dann lasse ich es.

Galway hat in einem Interview mal gesagt, er spielt seine Flöten immer mit Originalköpfen.
Gut... in der Preisklasse.....

Sicher passen nicht alle Köpfe auf alle Flöten (von der Klangvorstellung)

Was ist dann aber mit solchen Spezialisten wie Mancke & Co, die nur Kopfstücke produzieren?
Passen die denn auf alle Flöten (Klanglich, von der Ansprache, ......) ????

Ich lass mich mal überraschen.

Es stimmt. Nicht jede Marke ist für jeden Flötisten geeignet.
Ich komme mit Pearl und Muramatsu nicht so gut zurecht, obwohl andere damit hoch zufrieden sind.
Gemeinhardt habe ich früher mal gespielt (mit Vollsilberrohr und Kopf) Schöner Klang aber Probleme in der Ansprache der tiefen Töne (Beim Kauf damals war ich aber noch nicht soweit)

Liebe Grüße
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Re: Powell Aurumite Kopfstück

Beitragvon Altepic » 22.07.2017, 22:35

Liebe Forumsmitglieder,

inzwischen habe ich seit 3 Tagen ein Powell Aurumite Kopfstück. nicht das 14 K, sondern ein 9 K Boston3100.

Mein Yamaha EC Kopfstück biete ich demnächst zum Verkauf auf eBay an.
Ich möchte etwas zurückblicken!

Beim Kauf meiner 471 Yamaha habe ich gleich das EC-Profikopfstück mitbestellt (handgearbeitetes Profikopfstück)
Damit entspricht die 471 mit Vollsilberrohr im großen und ganzen dem 671 Yamaha Modell - also eigentlich schon 'ne ganz gute Flöte! (Intermediate)

Gute Ansprache, voller Klang relativ volle Tiefe
Nach den vielen Jahren und jetzt seit 3 Jahren wieder intensivem Üben hab ich doch die Grenzen erkannt
Trotz üben,üben,üben - immer noch Probleme in der Tiefe (es liegt ja zu 90 % am Flötisten)
Etwas Schärfe in der 3 Oktave - fis''' spricht schwer an..... etc.

Jetzt habe ich das Powell-Kopfstück

Muss mich noch etwas daran gewöhnen.
Hab's meinem Vater und meinen Söhnen vorgespielt.
Die sagen, das ist eine andere Flöte.

Voller Klang - nicht mehr so metallisch
Ich kann lauter als vorher und auch mehr pp spielen,nach Wunsch "kerniger" oder weicher, habe volle Tiefe, kann viel besser modulieren, piano in der dritten Oktave ist ein komplett anderes, Fis''' geht ohne Probleme....... z.B. Telemann Fantasien mit den tiefen betonten Tönen klingen auf einmal!!!

Ich kann nur sagen, warum habe ich mir das nicht schon früher gegönnt?

Nun werde ich noch einige Wochen üben, bis ich mit dem Kopfstück vertraut bin.
Ich kann so einen Versuch mit einem hochwertigen Kopfstück jedenfalls empfehlen.
Heißt nicht, daß es mit jedem Kopfstück geht.
Bei mir hat es funktioniert :D

LG Altepic
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Re: Powell Aurumite Kopfstück

Beitragvon Seba F » 25.07.2017, 14:58

Wie ironisch!
Ich selber komme mit meinem Powell Aurumite 14k mit 18k Mundstück und Kamin nicht zurecht und möchte sie verkaufen...vielleicht interessiert sich jemand für eine Probe?
Ich wohne in Karlsruhe.
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Re: Powell Aurumite Kopfstück

Beitragvon James Blond » 26.07.2017, 08:36

Hallo Altepic!
Ich gratuliere zum geglückten Erwerb!

Bei eBay ging letzten Samstag (22.07.) ein 9 K Boston3100 Kopfteil über den Ladentisch. Deines?
Ich habe da über das "riesige" Anblasloch gestaunt. Täuscht das oder ist es tatsächlich so groß?

Ich wünsche dir viel Freude an dem neuen Teil!

Grüße
JB
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Re: Powell Aurumite Kopfstück

Beitragvon Altepic » 26.07.2017, 16:36

Hallo JB,

ja, genau das ist jetzt meins.

Es hat tatsächlich ein ziemlich großes Anblasloch und das ist an den Seiten sogar noch etwas abgekantet. Für mich gut. Ich komme mit der ovaleren Mundlochform nicht so gut zurecht.

Der Klang ist gaaanz anders geworden. Ich kann mit der Flöte fast singen. a''' locker im piano spielen..... die unteren Töne ab e' abwärts kommen leichter und voller. Die dritte Oktave spricht besser und viel leichter an und insgesamt kann ich damit viel mehr an Dynamik rausholen als bisher.
Für mich ein unheimlicher Gewinn!

Schade Seba, daß Du damit nicht zurecht kommst. Manche schreiben hier im Forum, daß sie mit Kopfstücken von Brannen oder Powell zwar voller spielen, vom Ansatz her aber mit dem Mundstück anfangs "kämpfen" müssen. Für Dein Kopfstück gibt es aber sicherlich dankbare Käufer.

Ich hab mich langsam schon darauf eingespielt. Keine Probleme - eher viel Freude und ein riesen Motivationsschub :D :D
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Re: Powell Aurumite Kopfstück

Beitragvon James Blond » 27.07.2017, 10:40

Nochmals hallo Altepic !

Es freut mich zu hören, dass dir der Umstieg ohne weiteres gelungen ist!

Außerdem wirft es ein Licht auf die vergangene "S- oder Z-cut?"-Diskussion, denn dein neues Kopfstück besitzt ja eindeutig Z-cut Qualitäten, weit mehr noch als meines. Und die Vorteile, die du schilderst, werden in diesem Zusammenhang häufig erwähnt.

Wie steht es aber nun mit den vermeintlichen Nachteilen? Man raunt ja, dass die Klangmodulation und damit der entsprechende Gestaltungsspielraum eingeschränkt sei. Kannst du das auch bestätigen? Du scheinst dagegen deinem alten Kopfstück keine Träne nachzuweinen ... aber vielleicht kommt das noch.

Grüße
JB
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Re: Powell Aurumite Kopfstück

Beitragvon Sheepy_Hollow » 29.07.2017, 10:42

James Blond hat geschrieben:Wie steht es aber nun mit den vermeintlichen Nachteilen? Man raunt ja, dass die Klangmodulation und damit der entsprechende Gestaltungsspielraum eingeschränkt sei. Kannst du das auch bestätigen? Du scheinst dagegen deinem alten Kopfstück keine Träne nachzuweinen ... aber vielleicht kommt das noch.


Ich spiele auf einem vergleichbaren Kopfstück von Burkart (M2). Tatsächlich muss ich da mehr für den Klang tun, aber das macht mir Spaß und fällt mir leicht. Da sind immer persönliche Präferenzen im Spiel :lol:

Ich denke häufiger darüber nach, ob ich mir das Gegenstück von Burkart zusätzlich bestellen soll (S4). Dann merke ich, wie einfach sich das M2 für mich spielen lässt und dass ich extrem gerne am Klang arbeite. Da würde ich mir einfach Spiel-Spaß nehmen...

LG
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