Ja da gibt es schon so ein paar Knaller... (hauptsächlich PREIS-Knaller )
Ich denke, man kann sicherlich nicht bestreiten, dass die meisten dieser Querflöten, einen wahnsinnig tollen Klang haben. Die Preise sind dann wie schon gesagt das nächste Thema. Zum Teil sind die Preise ja wirklich.. heftig! Ich schätze Miyazawa wird so ziemlich, einer der teuersten Hersteller sein, wobei man auch hier die Qualität alles andere als bemängeln kann.
Ich persönlich kenne eigentlich ehrlich gesagt, auch nur hauptsächlich diese Marken die du aufgezählt hast. Ich denke, dass das auch die gängigsten Profi-Querflöten sind.
Also wie schon gesagt... die Preise sind unglaublich dafür auch viele der Querflöten. Man muss es auch so sehen, solch populäre Hersteller können sich in diesen hohen Preisumfängen (tut mir Leid, dass ich immer wieder auf den Preis zu sprechen komme, aber die meisten Profi-Querflöten haben einfach tatsächlich ihren Preis) auch nicht unbedingt erlauben, "schlechte" (ich schreibe es bewusst in Anführungszeichen. ) Querflöten zu verkaufen.
Joah.. soweit meine Meinung... Ich lasse mich aber gern belehren. So viel Ahnung hab ich dann whrschl. doch nicht
Neben den genannten Marken möchte ich noch Yamaha, Pearl und vor allem Hammig hinzufügen.
Auch von Yamaha und Pearl werden Profi-Instrumente hergestellt, die dann handgefertigt sind. Das tolle ist, dass man die Querflöte quasi an den Spieler anpassen kann. Da gibt es verschiedene Mundstücke, speziell angepasste Mundstücke, die Verwendung verschiedener Materialien, H-Fuß, dickere Wandung. Und da dies alles handgefertig wird, haben die Flöten natürlich auch ihren Preis.
Ich schaue mich gerade selber nach einer neuen Flöte um. Meine Favoriten sind Sankyo, Miyazawa und Muramatsu. Von Altus hat man mir abgeraten. Pearl und Yamaha kommen für mich auch nicht in Frage. Hammig kann ich mir nicht leisten
Kannst du mal näher erläutern, was gegen Altus spricht? Ich bin ja auch immer noch auf der Suche nach einer neuen Flöte, auch wenn es wohl noch eine Weile dauern wird, bis ich mir das Instrument leisten kann, das mir vorschwebt ...
Nachdem ich bei einem Lehrgang mal die Altus von einer Kollegin angespielt und mich spontan in den Klang verliebt habe, war das eigentlich neben Miyazawa und Sankyo, wo ich noch ganz interessante Angebote vorliegen habe, mein Favorit.
Ich finde den Klang von Altus auch wunderbar. Der Instrumentenbauer , bei dem ich meine Piccolo zur Reparatur hatte, meinte, die Mechanik von Altus würde im Vergleich zu anderen Profi-Flöten relativ schnell ausleiern.
Eine Orchesterkollegin spielt schon seit vielen Jahren eine Sankyo, und die Mechanik ist nach wie vor top in Ordnung. Meine Yamaha hat schon nach wenigen Jahren angefangen zu klappern
*klara* hat geschrieben:Ich schätze Miyazawa wird so ziemlich, einer der teuersten Hersteller sein, wobei man auch hier die Qualität alles andere als bemängeln kann.
Das dachte ich auch erst. Im Zuge meiner Flötenrecherchen habe ich mal die Instrumente von Sankyo, Muramatsu und Miyazawa miteinander verglichen. Ich habe die ähnlichen Voraussetzungen gewählt: Silberrohr-Flöte, Offset g, E-Mechanik, Ringklappen, C-Fuß. Dabei habe ich festgestellt, dass Miyazawa im Vergleich die günstigsen Flöten hatte, danach folgte Sankyo und am teuersten waren die von Muramatsu. Man muss allerdings dazu sagen, dass ich leider nicht alle beim gleichen Händler gesehen habe. Aber die Preisdifferenzen, die die einzelnen Händler betreffen, sind nicht so stark ins Gewicht gefallen.
ich kann auf jeden Fall auch die Profi Flöten von Yamaha empfehlen. Die liegen preislich normalerweise unter den Konkurrenzprodukten, sind aber auch wirklich sehr sehr schöne wandlungsfähige Instrumente. Ich selber spiele eine solche, ebenso meine Dozentin an der Hochschule (als Zweitinstrument). Ebenso durfte ich einmal Profiinstrumente von Pearl anspielen und war (im Vergleich zu den Schülerinstrumenten) begeistert.
Die Altus Flöten fand ich ebenfalls sehr schön, aber eben auch sehr teuer. Mit Myjazawa und Muramatsu kann ich persönlich nichts anfangen. Powell hat mir richtig gut gefallen, Sankyo Flöten empfinde ich oft als nicht wirklich charakteristisch im Klang. Letztendlich aber alles Geschmackssache.
Aber kategorisch würde ich auf jeden Fall die Profinstrumente der "normalen" Hersteller nicht ausschließen, nicht ohne sie ausgiebig Probe gespielt zu haben.
Ich hab zur Zeit eine Yamaha 574 da, die mir gut gefällt. Bekomme nächste Woche noch eine miyazawa zur Ansicht (Miyazawa 202) und werde mich dann für eine der beiden entscheiden. Freu mich total, hab vorher auf einer Pearl Schülerflöte gespielt (Vollsilberkopf), aber jetzt merk ich doch, wie viel mehr Spaß es mit einer guten Flöte macht. Jetzt bin ich mit meinen Tönen endlich zufrieden!
Also mir würden da noch Brannen Cooper und Nagahara einfallen, aber das sind glaube ich die Spitzenmodelle der Ferraris, außerdem noch Haynes und Arista Flöten. Es gibt in Deutschland noch die Flötenbauer Harry Gosse unhd Mehnert, die sehr gute Flöten bauen und für Flötenköpfe die Firma Mancke und Herrn Lafin. Bei den Hammig Flöten gibt es zwei: Philipp Hammig aus Markneukirchen, dessen Flöten sind nicht so teuer, und die Firma Bernhard Hammig, das ist der Enkel von Johannes Hammig, außerdem noch A.R. Hammig, die Firma ist aber mit Philipp Hammig zusammengelegt worden.
Mein Traum ist entweder eine gebrauchte Johannes Hammig Silberflöte oder eine neue Bernhard Hammig Flöte, aber wie gesagt, ein Traum, denn selbst die "alten" J. Hammig Flöten kosten heute noch ca. 6 - 8.000 Euro, je nach Austattung und Zustand und eine neue Bernhard Hammig kostet ca. 10.000 Euro (nach oben offen *gg*). Altus und Miyazawa habe ich schon einmal ausprobiert, aber ich finde sie vom Klang her nicht schön. Da ist kaum ein Unterschied zu meiner Pearl (mit "Fremdkopf") zu hören. Die Mechanik ist natürlich bei den handgefertigten Flöten um Klassen besser!
Naja, also ich glaub schon, dass es einen deutlichen Klangunterschied zwischen Pearl und Altus bzw. Mjyazawa gibt. Das hängt dann eher wohl am Spieler, wenn man den Unterschied nicht hört. Natürlich muss man erst eine Weile auf der anderen Flöte spielen, bis man ihren spezifischen Klang entdecken kann. Nur durch kurzes Ausprobieren lässt sich das nicht feststellen.
Einen Klangunterschied gibt es sicherlich. Aber der Klang ist auch immer Geschmackssache (also mir gefällt z.B. Myjazawa nicht).
Und natürlich kannst du keine Pearl Schülerflöte mit einer Altus Profiflöte vergleichen, aber es gibt durchaus auch Pearl Flöten der gehobenen Preisklasse. Neben Modellen von "der Stange" auch handgefertigte Profiflöten, und die stehten den anderen Profiflöten sicher in nichts nach.
In dem Falle geht es ja auch noch um eine Pearl mit "Fremdkopf", ich gehe davon aus dass das ein aufwertender Kopf ist. Und das Kopfstück der Flöte ist nunmal eben viel maßgeblicher am Klang beteiligt als das Rohr oder die Klappen. Natürlich ist eine teurere Flöte auch dort besser verarbeitet, aber das aus anderne Gründen als dem Klang (leich spielbare und langlebige Mechanik etc.).
Wenn man solche Vergleiche anstellt, dann macht das meiner Ansicht nach nur bei Flöten mit ansonsten vergleichbarer Ausstattung Sinn. Wie Luvanir schon sagte kann man nicht die Schülerinstrumente des einen mit den Profiflöten des anderen Herstellers messen. Und auch zwischen den z.B. Schülerflöten von Pearl und den wirklich hochwertigen Instrumenten, die die anbieten liegen Welten - was bei jedem anderen Hersteller genau so sein wird, es wäre ja auch schlimm, wenn man einen Preisunterschied von leicht einigen tausend Euro nicht merken würde!
Ich habe ja das ganze letzte Jahr über so einiges ausprobiert und muss sagen, dass ich den Unterschied zwischen Pearl (habe ich gleich zu Anfang ausgeschlossen) und Altus (ist es letztlich geworden) schon sehr deutlich fand, Miyazawa klingt auch wieder anders und jede andere Marke ebenfalls. Wenn man sich mal etwas "einhört" und genug Zeit mitnimmt, findet man sogar Unterschiede zwischen verschiedenen Modellen des gleichen Herstellers. Was da nun wirklich "schöner" klingt, ist letztlich Geschmackssache.
Interessant fände ich noch, welches Kopfstück Altetröte denn auf ihrer Pearl spielt ... vielleicht erleichtert das ja den Vergleich mit den anderen Instrumenten?
Ihr habt natürlich recht: man kann keine Schülerflöten mit Profiflöten vergleichen. Aber ich habe auch keine Schülerflöte von Pearl, sondern eine Silberflöte und wenn ich schrieb, dass ich beim Klang zwischen den ausprobierten Modellen keinen großen Unterschied feststellen konnte, dann meine ich damit nicht, dass sie schlecht klingen, sondern dass es für mich ganz persönlich keine großartige Verbesserung ist. Natürlich gibt es Unterschiede! Allein die Ansprache ist schon bei jeder Flöte anders. Außerdem ist die Tonvorstellung eines jeden von uns individuell. Jeder liebt andere Klangfarben und jeder hat eine ganz bestimmte Vorstellung von dem Ton, den er anstrebt, sozusagen dem "perfekten" Ton, sofern es den überhaupt gibt. Und von daher haben mich eben die Instrumente von Miyazawa und Altus nicht überzeugt. Ich habe übrigens nicht nur selbst darauf gespielt, sondern auch meine Freundin gebeten, darauf zu spielen (sie ist ausgebildete Flötistin und spielt bei uns im Philharmonischen Orchester die Soloflöte). Auch bei ihr, die sonst für meinen Geschmack schon sehr nah am perfekten Ton ist, klangen die Flöten nicht so, wie ich es mir für meine Flöte wünschen würde.
Um abschließend auch noch Christinas Frage zu beantworten: Ich spiele einen handgefertigten Silberkopf von Johannes Hammig; das ist im Vergleich zu dem Originalkopf von Pearl schon ein deutlicher Unterschied, vor allem in der tiefen Lage! Allerdings spielt sich der Kopf nicht von selbst! Man muß schon ordentlich "schaffen" und bekommt für jeden Fehler, sei es Ansatz oder Stütze, sofort die Quittung: entweder es quietscht oder der Ton kracht ab. Von daher waren die oben genannten Flöten wesentlich leichter zu spielen.