Querflötenkauf




Was sind die besten Flöten? Auf welchen spielt ihr? Auf welcher würdet ihr gerne mal spielen?

Moderator: Altetröte

Querflötenkauf

Beitragvon Thore123 » 28.06.2019, 16:17

Hallo Zusammen, ich schon wieder :lol:
Da ich momentan im Heeresmusikkorps im Praktikum bin habe ich heute an meinem freien Tag mal die Chance genutzt, um in den Musikbrunnen in Hannover zu gehen und ein Paar Flöten anzutesten.
Getestet habe ich die :
-Yamaha 411
-Azumi AS-3 E
-Azumi AS-3 Re
-Altus 907 E
-Altus 1007 E
-Altus 1107 RE
-Miyazawa PB-402 RE

Die Azumis fand ich im Gegensatz zu meiner Pearl jetzt nicht wahnsinnig besser, außer dass der Ton reiner war.
Die Yamaha fand ich auch nicht besser, meine Eltern hingegen fanden die toll :roll:
Die Altus waren von der Mechanik toll, die Daumenklappe für meinen Daumen aber nicht wirklich bequem und zu klein.
Außerdem fand ich, dass die Flöten von Altus alle 3 gleich klangen, die 907 jedoch irgendwie am modulierbarsten war.
Die Miyazawa fand ich genauso wie die Altus in der Tiefe toll, aber in die Höhe kam ich mit fast gar nicht, ab A''' war Schluss.
Was mich erstaunte war, dass man mit diesen Flöten (außer Yamaha und Azumi) suuuper leise spielen konnte ohne sich anzustrengen (meine Schwachstelle :oops:) aber umgehauen haben die mich jetzt alle nicht.
Habt ihr Vorschläge welche Flöten ich noch anspielen könnte?
Die Miyazawa ist eigentlich ziemlich weit aus meiner Preisklasse raus mit fast 5000€, so wie eigentlich alle über der Altus 907.
Meine Präferenz wäre tatsächlich der Gebrauchtkauf, da ich auch den Kauf einer Piccoloflöte plane :lol:

War jetzt ein bisschen viel, aber ich denke, dass ihr mir weiterhelfen könnt :mrgreen:

Gruß
Thore
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Re: Querflötenkauf

Beitragvon Janinonah » 28.06.2019, 22:23

Hi Thore,

mich hauen nach wie vor die Sankyos um. Nicht die alten, sondern die cf-irgendwas.

Muras solltest du schon auch mal anspielen - wobei meine sind das nicht.

Grüßle, Janina
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Re: Querflötenkauf

Beitragvon Thore123 » 29.06.2019, 02:12

Sankyo gäbe es sogar in meiner "Umgebung" wären für die handmade Yamahas (577,574 und 677) und eine nicht erschwingliche Sankyo (CF401) jedoch trotzdem eine ganze Strecke die insgesamt 150km :oops:
Muramatsu gibt es hier so gar nicht in der Umgebung.
Höchstens St.Augustin bei Flutissimo, aber 170km pro Strecke will ich meinen Eltern echt nicht zumuten.
Sonst gäbe es noch Mollenhauer, die haben aber soweit ich weiß außer ihren eigenen Flöten auch nur die Altus, genau wissen tu ich es aber grade nicht...
Naja mal schauen, vielleicht darf ich ja mal ein Paar bei Bertram zur Ansicht bestellen.
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Re: Querflötenkauf

Beitragvon Altepic » 30.06.2019, 22:03

Hallo Thore,

finde ich toll mit dem Praktikum bei der BW.
Ich war als wehrpflichtiger ein Jahr im Musikkorps.

Wenn Du beabsichtigst in den professionellen bereich zu gehen, würde ich Dir aus meiner Sicht folgendes empfehlen:
1 .sprich mit den Flötisten der BW, welche Art von Instrument sie Dir empfehlen.
2. leg Dich auf keine Marke fest
3. versuche eine "Vollsilberflöte" zu kaufen d.h. mit Vollsilbermechanik
... wenn Du viel übst ist das Silber an den Klappen bei Versilberung nach wenigen Jahren ab... wegwefen oder teure Generalüberholung
4. wenn Du keine neue Profiflöte finanzieren kannst, suche nach einer gebrauchten.


Ich habe mir vor einem Jahr eine 15.Jahre alte Powell gekauft. Preis: 3500 - Neupreis des Nachfolgemodells knapp unter 10.000.
Das ist für mich ein Riesensprung so eine Flöte zu spielen. Ganz andere Möglichkeiten.
Das braucht etwas Zeit und Achtsamkeit. Schaue mal auf die Seite von Holzbläser in Berlin, Vioworld oder Musicalchairs oder Deutsche Ges. für Flöte oder eBay (aber mit Vorsicht - da gibt es immer wieder mal phänomenale Angebote, das sind Fakes/Betrüger)
Da werden viele hochwertige Instrumente angeboten . 15 Jahre alte liegen etwa in meiner Preiskategorie ( etwas mehr als 1/3 vom Neupreis)

Viel Spaß und Erfolg beim Praktikum und bei der Suche nach einer neuen Flöte

LG Altepic
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Re: Querflötenkauf

Beitragvon Thore123 » 01.07.2019, 11:58

Hallo Altepic,
Danke für deinen Ratschlag :)
Vollsilber ist eher nicht erschwinglich, auch gebraucht nicht.
Außer die günstigen handmade Flöten von Pearl, aber Pearl liegt mir nicht so wirklich.
So fand ich die Altus ja eigentlich toll, nur hat mich die Daumenklappe gestört. Könnte man die ändern, würde ich vielleicht sogar die Altus nehmen.
Sankyo gibt's ja auch, da ist aber auch die günstigste Flöte genauso wie bei Muramatsu eigentlich schon viel zu teuer...
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Re: Querflötenkauf

Beitragvon Thore123 » 01.07.2019, 19:48

Ich habe heute auch so einen halben Entschluss gefasst :D
Ich hab mich heute auf der Heimfahrt mit meinen Eltern kurzgeschlossen und mache nach dem Abitur ein Jahr lang freiwilligen Wehrdienst beim Heeresmusikkorps, um mich auf's Studium nochmal richtig gut vorzubereiten und kaufe mir von dem Geld, das man da verdient dann eine gute Flöte, jetzt wahrscheinlich erstmal nur ein Kopfstück, es sei denn es liefe mir plötzlich eine bezahlbare tolle Flöte über den Weg.
Wahrscheinlich macht es zwar keinen Sinn einen super Kopf auf eine Pearl 505 zu packen, aber es ist tatsächlich die vorerst günstigste und beste Lösung 8)
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Re: Querflötenkauf

Beitragvon Sheepy_Hollow » 01.07.2019, 20:48

Das mit dem Kopfstück ist schon eine gute Idee. Du solltest aber eine Marke nehmen, die die Professoren mit größerer Wahrscheinlichkeit akzeptieren, wie Lafin. Ganz vielleicht noch Mancke, aber da bin ich mir nicht ganz sicher. Den Kopf kann man grundsätzlich an jede Flöte anpassen.

Lafin kannst du dein Leben lang spielen, weil es nicht viele bessere Kopfstücke gibt :D
Zuletzt geändert von Sheepy_Hollow am 12.07.2019, 18:34, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Querflötenkauf

Beitragvon Thore123 » 01.07.2019, 20:58

Ich hätte da eher an ein Kopfstück von Muramatsu oder Altus aus Silber gedacht :lol:
Sollte auch reichen, zumal ich dann später auch eine gescheite Zweitflöte hätte.
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Re: Querflötenkauf

Beitragvon Thore123 » 02.07.2019, 10:45

Achso und @altepic,
Die Vollsilberflöte würde dann nach dem Abitur in Angriff genommen, sofern ich nicht vorher schon eine bezahlbare tolle finde :mrgreen:
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Re: Querflötenkauf

Beitragvon tityre » 02.07.2019, 11:18

Wenn Du Altus und Muramatsu Köpfe auf dem Schirm hast, würde ich unbedingt auch Mancke Köpfe probieren. Der hat wirklich tolle Köpfe in vielen Preislagen.
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Re: Querflötenkauf

Beitragvon Sheepy_Hollow » 02.07.2019, 14:04

tityre hat geschrieben:Wenn Du Altus und Muramatsu Köpfe auf dem Schirm hast, würde ich unbedingt auch Mancke Köpfe probieren. Der hat wirklich tolle Köpfe in vielen Preislagen.


Ich habe Mancke auf den Flötentagen in München getestet. Die Köpfe sind gut. Der Vollsilberkopf kostet 2.200 € laut aktueller Preisliste. Vielleicht bietet ein Händler einen noch besseren Preis. Vielleicht findest du auch einen gebrauchten. Bertram ist der Haupthändler in Deutschland. Adams in den Niederlanden.

Du solltest vielleicht mit dem Zug zu Bertram fahren und mindestens 1 Tag lang alle Köpfe testen, die dich interessieren. Bei Bertram ist es auch möglich, wenn du eine feste Kaufabsicht hast, dir circa 3 Instrumente/Köpfe zusenden zu lassen. Das würde ich dann aber nach dem Test vereinbaren, um die Köpfe daheim 1 Woche testen zu können. Beim Test sollte immer ein Profiflötist anwesend sein. Bestenfalls dein Lehrer.

Es ist auch möglich, einen Muramatsukopf mit einer Lafin-Platte ausstatten zu lassen. Das soll ebenfalls eine gute Kombination sein.

Der Wiederverkaufswert und die Zukunftssicherheit sind bei Lafin am größten, Mancke ist ebenfalls ok und Muramatsu ist natürlich ebenfalls denkbar, aber mit großem Abstand.
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Re: Querflötenkauf

Beitragvon Thore123 » 02.07.2019, 18:25

Muramatsu und Altus hab ich bei den Köpfen nur in Betracht gezogen, weil es bei Bertram vier oder fünf Köpfe gibt, die weit unter 1000€ liegen.
Mehr als 700€ würde ich auch für einen neuen Kopf für eine Pearl 505 nicht unbedingt ausgeben wollen. :mrgreen:
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Re: Querflötenkauf

Beitragvon Thore123 » 10.07.2019, 00:58

Kurze Neuigkeiten :mrgreen:
In den Ferien fahren meine Eltern und ich nach Brilon zum Music World. Da kann ich dann auch die handgemachten Yamahas, eine handgemachte Pearl und 3 verschiedene Sankyos ausprobieren :mrgreen:
Wenn wir Zeit haben gucke ich auch noch wegen einer Piccoloflöte, weil mir im Praktikum gesagt wurde, dass ich als Flötist längerfristig um eine gute Piccoloflöte nicht herum kommen werde :roll:
Ich kann übrigens nicht nachvollziehen warum man Piccolo mit Gehörschutz spielen sollte - vielleicht bin ich von der Diskantflöte von Sandner, die ja noch höher und lauter ist, abgehärtet, aber Piccolo finde ich persönlich sogar angenehm :mrgreen:
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Re: Querflötenkauf

Beitragvon Sheepy_Hollow » 10.07.2019, 11:26

Thore123 hat geschrieben:Ich kann übrigens nicht nachvollziehen warum man Piccolo mit Gehörschutz spielen sollte - vielleicht bin ich von der Diskantflöte von Sandner, die ja noch höher und lauter ist, abgehärtet, aber Piccolo finde ich persönlich sogar angenehm :mrgreen:


Das sagst du jetzt in deinem jugendlichen Leichtsinn :lol:

Spaß beiseite, ich habe mit 25 mal ein Semester Opernprogramme gespielt auf der Piccolo und habe dabei keinen Hörschutz verwendet. Die Stellen gingen bis C5 im Fortissimo. Danach hatte ich circa 1 Jahr lang Probleme mit dem rechten Ohr und eine Überempfindlichkeit gegenüber sehr hohen (Piccolo-) Tönen, sodass ich mich nicht mehr getraut habe, Piccolo zu spielen. Theoretisch kann sich das Ohr mit der richtigen Technik selbst schützen, das funktioniert aber nicht bei jedem.

Soweit ich weiß, können zwei Dinge dein Ohr beschädigen:

- Extreme Lautstärke
- langfristige Lärmbelastung

Wenn du viel Piccolo spielst, ist mindestens langfristig dein Gehör in Gefahr. :wink:

Jetzt nutze ich immer einen Musikerohrschutz im rechten Ohr. Nur in Konzerten habe ich ihn manchmal nicht drin, damit ich z. B. die Intonation noch besser hören kann...
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Re: Querflötenkauf

Beitragvon Sheepy_Hollow » 18.07.2019, 13:47

Thore123 hat geschrieben:Muramatsu und Altus hab ich bei den Köpfen nur in Betracht gezogen, weil es bei Bertram vier oder fünf Köpfe gibt, die weit unter 1000€ liegen.
Mehr als 700€ würde ich auch für einen neuen Kopf für eine Pearl 505 nicht unbedingt ausgeben wollen. :mrgreen:


Mir ist da noch was eingefallen: Auf den Flötentagen in München habe ich handgemachte Yamaha-Flöten probiert. Jede (!) hat mir gefallen. Das Kopfstück war bei allen das Selbe: Type/Modell A. Bei den Holzbläsern kostet das knapp 949,00 €. Vielleicht hat Bertram das auch (ganz oft ist Bertram preisgünstiger als andere Musikgeschäfte). Das würde ich auf jeden Fall mal ausprobieren, weil Pearl und Yamaha sich in der Regel ganz gut kombinieren lassen.

LG

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