B - Griff




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B - Griff

Beitragvon Zauberfloete » 10.10.2013, 11:55

Hi ihr

also ihr wisst ja dass ich eigentlich eine Spielmannsflöte bin, die ab und an zu Hause etwas mit der Konzertflöte macht. Das will ich jetzt ändern und war auf der Suche nach einem Verein. Wurde auch fündig, bei dem ich dann demnächst mal probeweise zur Musikprobe gehe ob das was die machen und die leute was für mich ist.

Jetzt stehe ich vor einem Problem. Zum einen, habe ich ja bisher immer nur in # Tonarten also Quintenzirkel rechts herum gespielt. Im Heimgebrauch max eine Es - Dur. Alles mit mehr b kann ich spontan schon mal nicht mehr lesen, geschweige denn umsetzen. In welchen Tonarten wird denn normalerweise in so Blasorchestern gespielt? Nur damit ich weiß auf was ich mich da so ein lasse? Nicht dass da dann eine Des-dur vorliegt und ich erst mal Töne sortieren muss.

und zum anderen das Problem was ich mich schon länger frage.

Welcher B-Griff ist denn allgemein sinnvoller?

Welchen greift ihr Standard?

Ich habe bisher den mit der Daumenklappe gegriffen, doch ist mir bei so einigen Stücken aufgefallen, dass es ja ein großer Schmarrn ist und man dann recht schnell in Bedrängnis kommt wenn b und h aufeinander folgen.


Vielen Dank euch schon mal.
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von Anzeige » 10.10.2013, 11:55

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Re: B - Griff

Beitragvon tityre » 10.10.2013, 12:25

Du kannst alternativ das b mit dem rechten Zeigefinger greifen:
Links ein h greifen und rechts entweder die f-Klappe dazu oder den Trillerhebel darüber, was ich eigentlich lieber mache.

Es ist günstig, das Stück vorher mal durchzugehen und sich zu markieren, an welcher Stelle Du den Daumen von der B-Klappe runter nimmst und wo Du ihn wieder drauf setzen kannst. Es empfehlen sich Stellen, an denen der Daumen ohnehin weggenommen wird oder auch Pausen, ist ja klar.

Deine andere Frage kann ich leider nicht beantworten, weil ich Blasorchestern so gar nix am Hut habe.
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Re: B - Griff

Beitragvon Zauberfloete » 10.10.2013, 12:40

danke dir schon mal. das mit dem 2. griff weiß ich. ich schau auch oft vorher durch und markiere mir auch noch stellen wo ich anders greifen müsste. aber ich stolper trotzdem jedes mal drüber wenns soweit ist :mrgreen:
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Re: B - Griff

Beitragvon Christina » 10.10.2013, 15:38

Ich wollte dir eben schonmal antworten, aber irgendwie hat meine Internetverbindung kurzfristig gestreikt. Also auf ein Neues ...

Im Blasorchester spiele ich beinahe nur B-Tonarten. Wenn mir da mal ein # begegnet, ist das schon ein ziemlicher Exot. Ich würde mal sagen, alles bis 3 oder 4 b ist Standard. Wir haben aber auch viele Stücke in Des- oder Ges-Dur. Man sollte da auf jeden Fall fit drin sein.

Was die B-Griffe angeht, nutze ich tonartbedingt zu 90% tatsächlich den Griff mit Doppelklappe. Wo das mal nicht geht, markiere ich dann wie oben schon vorgeschlagen ebenfalls die geeigneten Stellen zum Wechseln bzw. wo ich welche der drei Alternativen nutzen möchte.
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Re: B - Griff

Beitragvon Zauberfloete » 11.10.2013, 08:55

ok danke dir christina.

das mit der as dur habe ich befürchtet. ging aber gestern beim üben ganz gut. und kurzfristig war dann ne e-dur dabei.
total lustig. ich habe dann beim dis doch tatsächlich nachgedacht, was das für ein ton ist. ein dis ist ein es und greift man sooo. doof so gehts los.
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Re: B - Griff

Beitragvon maromaroo » 11.10.2013, 14:21

Trau dich und spiel drauf los! Mit der Zeit entwickelst du ein richtiges Gefühl dafür und prägst es dir besser ein ;) Kannst du vielleicht die Noten mal mit nach Hause nehmen (Mappen mit Standardrepertoire?) Beziehungsweise spiel Tonleitern verstärkt in B-Tonarten, dann gewöhnst du dich auch viel schneller daran ;)
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Re: B - Griff

Beitragvon Altetröte » 11.10.2013, 14:51

Zauberfloete hat geschrieben:ok danke dir christina.

das mit der as dur habe ich befürchtet. ging aber gestern beim üben ganz gut. und kurzfristig war dann ne e-dur dabei.
total lustig. ich habe dann beim dis doch tatsächlich nachgedacht, was das für ein ton ist. ein dis ist ein es und greift man sooo. doof so gehts los.


Bitte tu Dir selbst den Gefallen und versuch, es in der Tonart zu lernen, sonst mußt Du immer erst nachdenken! Ein Es ist ein Es und wird nur genauso gegriffen wie ein Dis.
Außerdem finde ich, dass ein Es anders klingt als ein Dis, obwohl es gleich gegriffen wird und das ist auch richtig so.
"Ihr wisset, dass ich die blasenden Instrumentalisten nicht leiden kann, denn sie blasen alle falsch"

Alessandro Scarlatti (zu Johann Joachim Quantz)

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Re: B - Griff

Beitragvon Zauberfloete » 15.10.2013, 10:38

maromaroo
klar trau ich mich. momentan spiel ich ja eh nur für mich selbst. ist halt teilweise auch schwierig an literatur aus nem blasorchester zu kommen wenn man da gar keinen kennt.
habe jetzt am freitag meine 1. probe in einem blasorchester. bin schon ganz gespannt. habe vom dirigent erfahren, dass es von 4 b bis 2 # was sie am freitag beginnen werden. anders rum wäre es mir lieber weil ich es gewohnt bin. und beim lesen nicht mehr drüber nachdenken muss. :D bequemlichkeit also. aber er weiß von dem manko und meint ich soll mir da mal keine gedanken machen. das wird schon mit der zeit. find ich ganz toll. und natürlich nehme ich dann die noten mit nach hause. wie soll ich sie denn sonst üben?!
momentan übe ich melodische übungen in verschiedenen tonleitern

altetröte
ja ich bemühe mich auch. die töne so zu sehen wie sie sind. ich weiß auch dass sie rein rechnerisch nicht das gleiche sind. bin ja gerade noch in der umbruchphase von 4-5 # auf b´s um zu denken. deswegen kommt noch ab und an mal der gedanke "ein es wird gegriffen wie ein dis" aber dass es mir umgedreht auch so gehen würde hätte ich nicht gedacht. Geht mitlerweile ganz gut. Kommt halt ganz drauf an, welche Flöte ich in der hand halte.
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