Czardas V. Monti | Doppelzunge




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Czardas V. Monti | Doppelzunge

Beitragvon TanoMano » 27.05.2017, 17:09

Hallo,

ich muss bei unserem nächsten Konzert die Soloflöte von dem Stück "Czardas" spielen.
An sich ist die Geschwindigkeit in Verbindung mit der Doppelzunge nicht das Problem.
Mir macht der Klang der Töne zu schaffen. Im schnellen wechsel von d2 e2 f2 e2 d2 ... hören sich
die Töne ziemlich "windig" an.
Auch die Stelle a1 gis1 a1 cis2 e2 g2 e2 cis2... bringt mich zur Verzweifelung :?
Dazu kommt noch das alle Töne im Staccato stehen.
Sofern ich es ziemlich langsam spiele kommen die Töne schön raus. Wenn ich allerdings das Tempo
auf "Allegro Vivace" anziehe kommt da nur ein ohrenbetäubender Brei raus. Die Töne kann man nicht eindeutig voneinander trennen...

Hat da jemand ein Tipp für mich, wie ich genau das trainieren kann ?

Vielen Dank :)
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von Anzeige » 27.05.2017, 17:09

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Re: Czardas V. Monti | Doppelzunge

Beitragvon La musicienne » 28.05.2017, 14:28

Hallo TanoMano,
um ein gut klingendes Staccato zu bekommen, hilft es auf jeden Fall, die Stellen mit kurzen Luftstößen ohne Zunge zu üben auf "hü" im langsamen Tempo. Dabei musst du versuchen, die richtige Stellung im Mundraum und Ansatz zu finden, so dass die Töne klar, voll und im Kern getroffen sind.
Aber keine Sorge, das e2 (oder auch es2) ist in der Hinsicht sowieso ein Problemton und man sich das einfach bewusst machen, dass der Ton von alleine im Staccato in Verbindung mit anderen Tönen nie besonders gut klingt, außer man arbeitet daran.
Bei der anderen Stelle muss man auch beachten, dass cis2 (im Gegensatz zu e2) ein Ton mit sehr kurzer Luftsäule ist und deshalb auch extra "Pflege" braucht.
Ohne dich zu sehen und zu hören, ist es schwierig konkrete Tipps zu geben. Aber generell würde ich versuchen die Eigenheiten der einzelnen Töne herauszufinden und auszugleichen, was sich durch meist kleine Veränderungen in der Luftführung und im Mundraum machen lässt.
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Re: Czardas V. Monti | Doppelzunge

Beitragvon Altepic » 21.06.2017, 22:32

Hallo Tano Mano,

ich lasse meinen (einzigen)Flötenschüler gerade Doppelzunge üben.

Dabei stelle ich selber erst wieder fest, wie schwierig das ist. :o

Ja..... Du musst das richtig "TRAINIEREN" !!!!

Ich glaube, die Zungenmuskeln und der Gaumen müssen trainiert werden.

Du kannst Doppelzunge mit de ge de ge de ge spielen - dann klingt es weich
oder te ke te ke te ke dann klingt es hart - Stakkato

Übung: Tonleiter jeweils 8 16tel Doppelzunge auf einem Ton + halten. Dann ein Ton höher.
Dabei muß vor allem auch jedesmal das "ke" deutlich zu hören sein (fast knallen).
Das ist jetzt etwas übertrieben, sollte aber am Anfang schon versucht werden.

Mein Schüler schafft noch keine ganze Tonleiter mit der Übung. Irgendwann wird es ein te te te....

Te ke - kannst Du auch ohne Flöte üben - Machs irgendwo mal zwischendurch...


Tempo steigern
Danach auf Tonleiterläufe in Doppelzunge wechseln, etc. bis die Doppelzunge und die Kombination mit den Fingern klappt.

Fazit für mich und für den Schüler: Training, Training, Training

Das kommt :) ..... dann ist es irgendwann automatisiert.

Viel Spaß beim Üben
Altepic
 
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