Guten Morgen, miteinander,
ich glaube, ich muss ein Mißverständnis klarstellen: Ihr habt natürlich völlig recht, was das "aktive" Intonieren angeht. Ich wollte auch nicht sagen, dass man die Flöte
immer ausziehen MUSS, sondern dass es manchmal nicht anders geht. Was Ihr beschreibt, kann eigentlich erst dann stattfinden, wenn alle Töne "kommen" und wenn man den entsprechenden Ansatz und die notwendige "Stütze" hat. Auch die Tonvorstellung und das gute Hören sind für die Intonation unabdingbar, und das ist mitnichten absurd. Aber ich denke, bis man dahinkommt, ist es ein langer Weg, und da Anmasi und ich - glaube ich - eher fortgeschrittene Anfänger sind (ich hoffe, Du fühlst Dich nicht auf den Schlips getreten, Anmasi

), haben wir auf diesem Weg noch ein gutes Stück vor uns und deshalb bleibt - mir zumindest - oft nichts anderes übrig, als die Flöte ein kleines Stück auszuziehen, damit ich mit meinen Mitspielern stimme. Aber es ist auch schon viel weniger geworden, als ich anfing zu flöten, waren die Töne fast alle viel zu hoch, inzwischen ist es wirklich fast nur noch die dritte Oktave und auch das ist tagesformabhängig.
Liebe Grüße
von der
Alten Tröte