Probleme mit c3




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Probleme mit c3

Beitragvon Zauberfee1975 » 29.05.2013, 15:47

Hallo,
so, ich spiele nun seit einem guten Jahr Querflöte. Ich habe mir anfangs mit dem oktavieren extrem schwer getan und war auch echt am verzweifeln, mittlerweile geht es ganz gut, aaaaber:
ich kann das verfluchte c3 nicht!!!!Wenn es rauskommt, dann hört es sich schrecklich an! Wenn ich Tonleitern übe, klappt es ab und an mal, spiele ich ein Lied dann gar nicht. h2 zickt manchmal, klappt aber schon recht gut. D3 geht auch- höher spiele ich noch nicht.
So, nun habe ich viel experimentiert und meine Flötenlehrerin kann mir bei dem Problem auch nicht wirklich helfen.. Hinzu kommt nun, sehe ich ein Stück mit c3 macht mein Kopf dicht :twisted: :twisted: Könnt ihr mit ein paar verständliche Tipps geben?
Ich spiele eine Azumi az 2000
LG
Jennifer
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von Anzeige » 29.05.2013, 15:47

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Re: Probleme mit c3

Beitragvon tityre » 29.05.2013, 17:56

Wenn man dich nicht sieht und hört, ist es sehr schwer zu sagen, woran es liegt und wenn dir deine Lehrerin dabei nicht helfen kann, würde ich mir definitiv eine andere suchen.
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Re: Probleme mit c3

Beitragvon Aspi » 29.05.2013, 19:43

Hat deine Lehrerin mal probiert, ob der Ton sich problemlos spielen lässt? Ich glaube zwar nicht, dass es an der Flöte liegt, aber man weiß ja nie.

Ich hatte auch Schwierigkeiten mit den Tönen ab a2, die kamen dann irgendwann, aber klangen nicht so gut. Die dritte Oktave klang nur furchtbar und die Töne sprachen nur mit viel Kraft an. Ich habe dann selber gemerkt, dass ich mit meinem damaligen Ansatz nicht weiter kam. Das aber erst, nachdem ich mich schon jahrerlang gemüht hatte und mit Hilfe meiner Lehrerin auch langsame Erfolge kamen. Nach dem Unstellen meines Ansatzes kommen die Töne problemlos, sauber und gut klingend. Ich wäre fast verzweifelt und ein paarmal kurz davor, das Flötespielen aufzugeben.

Kümmert sich deine Lehrerin genügend um deinen Ansatz? Erklärt sie dir, wie die verschiedenen Töne unterschiedlich angeblasen werden? Dann müsste es doch eigentlich klappen. Falls sie das nicht macht, such dir rechtzeitig einen anderen Lehrer oder sprich mit ihr, dass du da Hilfe brauchst.
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Re: Probleme mit c3

Beitragvon Christina » 29.05.2013, 19:45

Zuerst einmal würde ich dir den Tipp geben, dich weniger unter Druck zu setzen. Je mehr Scheu du vor diesem Ton aufbaust, umso weniger wird er klappen. Aber das hast du sicher auch schon selber gemerkt. :wink:

Dann solltest du den Ton zunächst einmal unabhängig von irgendwelchen Liedern üben. Beginne in einer für dich noch angenehmen Tonlage, die du sicher, unverkrampft und mit einem deiner Meinung nach schönen Klang spielen kannst. Von da aus spiele ganz langsame chromatische Tonbindungen nach oben. Lass dir dabei viel Zeit, geh immer nur so weit nach oben, wie du dich wohl dabei fühlst. Nichts erzwingen und nicht mit Gewalt den Ton nach oben drücken wollen. Versuch, ein Gefühl für den Ansatz und die Luftführung in unterschiedlichen Tonlagen zu entwickeln.

Erst wenn das gut gelingt, kannst du versuchen, die hohen Töne auch direkt anzuspielen und auszuhalten. Experimentiere dabei ruhig etwas mit der Position der Lippen und der Flöte, probiere aus, was passiert, wenn du z.B. mal den Kiefer etwas fallen lässt, die Arme hebst oder dich beim Spielen auf die Zehen stellst (kein Scherz, das hilft ehrlich). Alles immer langsam, mit viel Geduld und voller Konzentration auf den Klang, die Luftführung und das Ansatzgefühl.

Im nächsten Schritt kann man dann versuchen, den Problemton von verschiedenen anderen Starttönen ausgehend anzuspielen. Das Intervall dabei nach und nach vergrößern und auch hier wieder immer nur so viel, dass du dich damit wohl fühlst. Hier kannst du dann auch schon gezielt die Intervalle üben, die in deinen Musikstücken vorkommen.

In den Stücken selber hilft oft eine möglichst genaue Tonvorstellung. Du kannst zum Beispiel auf dem Ton vor dem c3 anhalten und versuchen, dir den Ton zunächst möglichst genau vorzustellen. Erst dann spielst du den Sprung nach oben tatsächlich und vergleichst direkt mit deiner Klangvorstellung.

Allerdings sollte unabhängig davon nochmal jemand deine Überblastechnik überprüfen. Es kann gut sein, dass da einfach noch etwas falsch läuft, was wir aber natürlich ohne dich zu sehen nicht erkennen können. Sehr "beliebt" wäre zum Beispiel, die Flöte bei den überblasenen Tönen nach innen zu drehen. Das klappt bei den tieferen Tönen (z.B. e2, f2) noch ganz gut, mal abgesehen davon, dass die Intonation nicht stimmt sprechen die dann tatsächlich leicht an. Je weiter man in die Höhe kommt, desto schlechter funktioniert diese Methode, bis irgendwann entweder gar nichts mehr kommt oder die Töne unmöglich klingen. Das könnte ich mir beispielsweise anhand deiner Beschreibung gut vorstellen. Natürlich kann es aber noch viele andere Ursachen geben.
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Re: Probleme mit c3

Beitragvon Zauberfee1975 » 29.05.2013, 20:22

Hallo,
danke ersteinmal für die netten Antworten.
Ja, ich setzte mich sehr unter Druck. Als ich noch "jung " war ( bin jetzt 38) habe ich ohne Probleme div. Instrumente problemlos gelernt. Allerdings waren es nie Blasinstrumente ( ok, Blockflöte war auch dabei)
Querflöte war immer mein Traum und ich habe es mir nun ermöglicht.
Zu meiner Lehrerin:
Sie ist ziemlich jung und kann nicht wirklich gut vermitteln. In der letzten Stunde gab es den Tipp, beim oktavieren die Zunge etwas lockerer im oberen Mundbereich zu halten... Ich habe das nun auch ausprobiert und tatsächlich klingen die Töne e2-b2 schon recht schön... Aber beim h2 ( Tagesformabhängig) oder c3 wird's manchmal echt gruselig :oops: :oops:
Ich denke auch, es liegt an meinem Ansatz, Stütze ist recht gut vorhanden..
Flöte nach innendrehen habe ich mir gleich NICHT angewöhnt. Ich versuche, bei hohen Tönen die Schulter mal hochzuziehen, Zehenspitzen oder auch das Kinn mal nach oben nehmen...
Ich hatte monatelang Probleme mit dem e2 und heute geht es ohne nachzudenken :-)
An der Flöte liegt es nicht, sie hatte sie vor meinem entgültigem Kauf probegespielt und war begeistert.
Unterricht nehme ich an einer Musikschule in unserer Stadt.
Auch ich habe schon über einen evtl Wechsel nachgedacht......
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Re: Probleme mit c3

Beitragvon Nowa » 30.05.2013, 10:20

Scheue Dich nicht vor einem Lehrerwechsel!
Ich arbeite auch an einer Musikschule und weiß aus Erfahrung, dass das Wort "Musikschule" nicht zwangsläufig für guten UNterricht steht.
Zudem gibt es auch den Fall, dass der Lehrer an sich gut ist, aber ihr keinen Draht zueinander findet.
Dann ist ein frühzeitiger Wechsel genau das Richtige.

Meine Lehrerin kann mir immer verständlich machen, worum es geht und was ich machen soll. Ich hatte schon oft diese "Aha"-Effekte, wo sie eine kurze Erklärung gab und dann war klar, was ich machen muss und ich hab immer gedacht "da hätte ich auch selber drauf kommen können".
Viele Dinge sind gar nicht kompliziert - man muss sie nur mal logisch erklärt bekommen.

LG, Nowa
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Re: Probleme mit c3

Beitragvon Altetröte » 30.05.2013, 10:38

Du solltest hohe Töne immer tief "denken". Bitte nicht die Schulter hochziehen, auf gar keinen Fall. Das bringt Dir im günstigsten Fall eine Fehlhaltung, die irgendwann auch mal weh tut, aber ansonsten eher gar nichts.
Ich weiß zwar auch nicht, warum der Ton nicht kommt, da er eigentlich nicht zu den bekannten Problemtönen gehört, aber vielleicht liegt es auch an der Balance der Flöte, da Du ja fast alle Finger wegnimmst, ist möglicherweise die Stabilität nicht mehr 100 %-ig und deshalb stimmt der Ansatz nicht mehr richtig.
"Ihr wisset, dass ich die blasenden Instrumentalisten nicht leiden kann, denn sie blasen alle falsch"

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Re: Probleme mit c3

Beitragvon Zauberfloete » 31.05.2013, 12:00

also ich habe mit dem c3 zwar keine probleme, bei mir fängt es erst ab g3 aufwärts an. (wobei das noch relativ gut kommt). habe aber auch die böhmflöte nicht bei nem lehrer gelernt sondern mir selbst beigebracht, nachdem ich schon über 10 jahre spielmannsflöte gespielt habe und der ansatz ja da war und ich "nur" die griffe brauchte.

so bei der spielmannsflöte gibt es ein paar kritische töne f#3 und a3 z.b. da machen wir es mit unseren flötenkids immer so, dass wir sie die chromatische tonleiter ab dem ton der noch gut klingt rauf zu spielen und aus zuhalten um ein gefühl zu bekommen wo der ton hin muss und wie viel luft/kraft (stütze) sie benötigen um den ton zu erhalten. ich hatte ewigkeiten problem mit dem a3 und nun musste ich mich etwas damit beschäftigen da ich ihn jetzt etwas öfter benötige. bin also auch so vor gegangen und habe ab d3 die töne chromatisch nach oben gespielt. bis ich das erste mal den ton erwischt habe. mit der zeit ging es immer besser. bis ich mir sicher war wie viel speed ich geben muss. dann hab ich den ton an sich mal probiert und er kommt. dann wie schon angesprochen die intervallsprünge und immer vergrößern. mitlerweile bekomme ich den ton (nach 4 wochen) recht sicher. nur an schlechten tagen, kommt er nicht. aber sonst geht es.

und wenn dein lehrer dir nicht vermitteln kann was du falsch machst, würde ich auch wechseln. ich habe auch mehrere leute, bei denen ich um rat frage bei vielen dingen. (einen lehrer habe ich ja nicht mehr, sondern nur einen hauptprobeleiter, wo mir aber manche sachen sehr kompliziert erklärt, sodass ich einfach einen 2. rat einhole)
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Re: Probleme mit c3

Beitragvon Flutepage » 06.06.2013, 10:34

Hallo Jennifer,

was passiert denn genau, wenn der Ton nicht kommt? Stürzt er in die tiefe Lage, kommt nur Luft oder was? Das könnte helfen, einen Lösungsansatz zu entwickeln. gut ist es, vor dem Spiegel zu probieren. Dann kannst Du sehen, wie die Lippenöffnung in Relation zur Anblaskante positioniert ist und ob die Abdeckung des Mundloches (maximal ein Drittel) durch die Unterlippe ungefähr hinkommt. Du brauchst ausreichende schnelle Luft und eine kleine Lippenöffnung für hohe Töne, außerdem einen flachen Anblaswinkel.
Wo wohnst Du denn in etwa, vielleicht gibt es jemanden in Deiner Nähe, der Dir weiterhelfen kann. Ein Lehrer, der keine Hilfe geben kann, ist kein Lehrer.

Schöne Grüße aus Köln

Claudia
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Re: Probleme mit c3

Beitragvon Sandpiper » 05.11.2016, 13:25

Hallo zusammen,

ich weiß, das dieser Thread eigentlich alt ist, aber ich möchte trotzdem etwas dazu sagen.

Ich hatte mit der Azumi 2000 genau das gleiche Problem beim c3. Es war für mich fast nicht möglich ein c3 hervir zu bringen. Seitdem ich eine 20 Jahre alte Muramatsu ex habe, ist dieser Ton genau so gut oder schlecht wie alle anderen auch.

Also vielleicht liegt es einfach am Zusammenspiel Flötenkopf - Flötist. Es ist eben nicht jede Flöte für jeden geeignet und das merkt man manchmal leider erst im Laufe der Zeit.

Vielleicht hilft es dem Einen oder Anderen hier nicht den Mut zu verlieren.

Liebe Grüße Sandpiper :wink:
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Re: Probleme mit c3

Beitragvon olivo » 29.11.2016, 00:53

Ja, der Thread ist alt! Ich mag es nur für ähnliche Fälle festhalten: Eine funktionierende Azumi 2000 ist nicht der Grund für die Probleme mit c3! Wir reden hier ja nicht von c4! Das Problem ist hier ein verirrtes Flötenschaf, dass beim falschen Hirten auf der Weide grast. Ehrlich! Lehrerwechsel klingt angesagt. Ich habe schon auf vielen Flöten gespielt und natürlich auch Vorlieben entwickelt. Ich gehöre auch zu den Flötisten, die mit Sankyo-Kopfstücken nicht zurechtkommen - aber das hat nix mit c3 zu tun, das betrifft ganz andere Punkte des Problemkanons eines Flötisten. Wenn die Flöte funktioniert, geht c3 problemlos. Wenn nicht, macht man etwas falsch. Wenn man etwas falch macht, muß es der/die LehrerIn erkennen; wenn er/sie es nicht erkennt, ist Wechsel angesagt. Bitte keine neue Flöte kaufen in diesen schweren Stunden. Ehrlich: Flöten sind meist unschuldige Dinger.

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Re: Probleme mit c3

Beitragvon Sheepy_Hollow » 29.11.2016, 13:13

Das ist sehr Ansatz-abhängig. Ich denke bei C3 nicht tief sondern hoch beziehungsweise ich blase sehr "gerade aus". Versuch es doch mal mit Harmonics/Flageolett-Tönen. Vielleicht ist dein Zwerchfell auch nicht richtig im Einsatz; ohne Anspannung bzw. Energie im Bauch bekommt man die höhere Lage nicht gut hin.

Ich gebe Oli hier gerne recht; an der Flöte (bzw. deren Polstern) sollte das nicht liegen, weil fast alle klappen geöffnet sind. Wenn man keine Schrottflöte aus nem Dritte-Welt-Land aus Kinderarbeit hat, dann sollte man sich immer zuerst fragen, ob man selbst etwas falsch macht. :D
“Faux comme une flûte” est un proverbe musical dès longtemps établi. “Je connais quelque chose de plus faux qu’une flûte, disait Mozart. – C’est? – Deux flûtes.”
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Re: Probleme mit c3

Beitragvon Pfiffi » 30.11.2016, 23:43

:) Bei Olivos Beitrag muss ich schon ein wenig schmunzeln - das klingt ja geradezu biblisch :wink:

Aber Scherz beiseite: c3 ist auch bei mir ein Problemton - allerdings immer nur dann, wenn er der erste Ton ist, den ich spielen will/soll/muss. Kommt er irgendwann zwischendurch, ist er völlig problemlos. Das ist wohl vor allen Dingen eine Kopfsache - meine alte Lehrerin (die leider weggezogen ist) meinte aber auch, ich spiele vom Ansetzen der Flöte bis zum ersten Ton viel zu viel mit dem Mund am Ansatz herum, und dadurch staue sich geradezu die Atemluft. Ich versuche seitdem immer wieder mal, schneller nach dem Ansetzen loszublasen, und es wird in der Tat besser.

Trotzdem glaube ich, dass da möglicherweise auch eine Art Verkrampfung eine Rolle spielen kann. Man hat über die Zeit eine Angst vor diesem (oder einem anderen! wie dem fieeeeees3) Ton entwickelt und bringt nicht die nötige Lockerheit bei gleichzeitig erforderlicher Körperspannung/Atemstütze auf - das ist ein ganz schwieriger Balanceakt, bei dem viele Faktoren im Nuancenbereich aufeinander abgestimmt sein müssen. Das klingt jetzt sehr kompliziert, geht aber irgendwann in Fleisch und Blut über. Vielleicht hilft es schon, wenn Du einfach regelmäßig Tonfolgen übst, in denen das c3 vorkommt. Wenn es nicht kommt, einfach weiterspielen. Irgendwann kommt es, ganz bestimmt!
Viele Grüße aus DU
:)
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Re: Probleme mit c3

Beitragvon olivo » 02.12.2016, 00:28

Biblisch? so,so...
Interessant finde ich die Sache mit

(...)vom Ansetzen der Flöte bis zum ersten Ton viel zu viel mit dem Mund am Ansatz herum, und dadurch staue sich geradezu die Atemluft. Ich versuche seitdem immer wieder mal, schneller nach dem Ansetzen loszublasen, und es wird in der Tat besser.


Natürlich ist es meistens eine Kopfsache, vor allem dann, wenn man den Ton ja wirklich spielen kann. Aber zum Glück fand ich einen Lösungsansatz für das geschilderte Problem:

:idea:
In mindestens zwei Masterclassvideos von Pahud erklärt er, dass er in solchen Fällen das Ausatmen schon vor dem eigentlichen Spielen beginnt, in dem er zu Beginn, also z.B eine Achtelnote VOR dem ersten Ton, den Luftstrom durch die Nase leitet (was den "Überdruck" schon mal abbaut) und dann erst den Mund "auf grün" schaltet. Für den weichen Übergang muß man natürlich auch üben (war das jemals anders?), aber das funktioniert danach erstaunlich gut. Vielleicht funktioniert diese Technik auch bei Dir, denn es ist schon ratsam, die Kontrolle zu behalten, also die Flöte erst richtig anzusetzen und dann erst zu spielen, was so gut machbar ist. probier' es mal aus.
Deine beschriebene "AufdiePlätzeFertigLos-Technik" klingt für mich irgendwie riskant...(Trauma: Ich habe mir vor vielen Jahren bei einem fast verpassten Orchestereinsatz durch die gebotene Eile beim Ansetzen eine Zahnecke weggeknallt...tut weh :shock: )

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Re: Probleme mit c3

Beitragvon James Blond » 02.12.2016, 14:56

Hmm,

das Problem mit dem ersten Ton nach dem Ansatz scheint mir ein anderes, denn warum sollte sich dieses ausgerechnet auf c3 beschränken?

Ich kenne zwar eine ganze Reihe von Problemtönen, aber c3 gehört nicht dazu. :)
Dann schon eher fis3, gis3 und c4! :D

Ein Lehrerproblem ist es nur insofern, als dass der Lehrer in solchen Situationen die Flöte selbst testen sollte, bevor sein Schüler glaubt, die Flöte hätte das Problem. ;)

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