09.02.2010, 22:52
09.02.2010, 22:52
10.02.2010, 08:38
10.02.2010, 09:57
10.02.2010, 12:16
Christina hat geschrieben:Hallo Picci,
zu Hause für mich alleine war das alles ganz locker und ich hatte überhaupt keine Schwierigkeiten, sobald ich aber im Unterricht in der Situation war, dass mir jemand beim Spielen zugehört hat, wurde ich nervös und habe mich ähnlich angespannt, wie du es in deinem Beitrag beschreibst.
Christina hat geschrieben:Ganz einfache und bewusste Atemübungen vor dem Flötespielen haben mir zum Beispiel immer dabei geholfen, zur Ruhe zu kommen und mich zu entspannen.
Christina hat geschrieben:Wenn du schreibst, dass es mit deiner inneren Einstellung zu dir selber zu tun hat, solltest du dich auch fragen, was der Grund für diese (negative?) Haltung ist und diese wenn möglich ändern.
Christina hat geschrieben:...aber ich denke, es ist ganz wichtig, dass du zuerst wieder eine positive Einstellung zu deinem Flötespielen finden musst. Das ist etwas, was du genießen kannst, wo du keine großen Erwartungen erfüllen musst (außer deinen eigenen)
Christina hat geschrieben:Also fang mal an, einfach zu "spielen" (im wahrsten Sinne des Wortes) und genieß einfach, was du da tust. Je besser dir das gelingt, umso mehr wird auch die Anspannung nachlassen, da bin ich mir ziemlich sicher.
Altetröte hat geschrieben:Mir hilft dabei die Vorstellung, mich ganz weit zu machen und nach unten zu denken, und vor allem, nichts "machen" wollen, sondern es einfach nur geschehen lassen. Es ist schwer zu erklären, aber sobald Du versuchst, den "schönen Ton" z.B. bewußt "machen" zu wollen, geht es schief, bei mir jedenfalls.
Altetröte hat geschrieben:Kann es sein, dass Du von vornherein mit einer bestimmten Erwartungshaltung an das Üben herangehst, und wenn es nicht so klingt, wie Du erwartet hast, versuchst Du "krampfhaft", Deine eigene Erwartung (Deinen Anspruch) zu erfüllen?
Altetröte hat geschrieben:Ich stelle mir z.B. den Luftstrom vor, und wie er meine Wangen zum Vibrieren bringt, das geht auch nur, wenn ich ganz locker bin und den Hals weit mache und dann folge ich dem Luftstrom und fühle die Luft auch unter meinen Fingerspitzen durch die Flöte hindurch fließen. Wenn Du alle Sinne darauf ausrichtest, geht alles andere von allein und einen schönen Ton gibt es noch obendrauf.
10.02.2010, 13:26
Picci hat geschrieben:Das ist eine gute Idee. Wie lange hat es bei dir gedauert, bis du dich wirklich beim Spielen entspannen konntest?
Picci hat geschrieben:Dann gibt es natürlich auch die Tage, an denen ich voller Freude durch das ganze Haus springe und mich über meinen tollen Ton freue, oder weil ich eine Passage, die ich gestern noch nicht konnte, auf einmal hinbekommen habe. Nur leider gehen diese positiven Gefühle wieder verloren, wenn ich einen "schlechten" Tag habe.
Du hast recht, ich sollte mir öfter vor Augen führen, was ich tatsächlich alles in den letzten Monaten auf der Flöte erreicht habe![]()
10.02.2010, 14:09
Christina hat geschrieben:Dann versuch es doch mal mit einer ganz simplen Übung: setzt dich mal in aller Ruhe hin und schreib tatsächlich auf, was sich in - sagen wir mal - dem letzten halben Jahr an deinem Spiel positiv (!) verändert hat. Das muss nichts Weltbewegendes sein, aber irgendwelche Kleinigkeiten, über die man sich freut, wenn sie endlich klappen, gibt es doch bei jedem von uns. Diesen Zettel hängst du dir dann an die Wand über deinem Notenständer, um dich immer wieder daran zu erinnern, dass du eigentlich gut bist und es, wenn es gerade mal nicht so läuft, nur daran liegen kann, dass du mal einen schlechten Tag hast.
10.02.2010, 15:11
Es ist schön, dass jemand mit einem ähnlichen Problem eine Lösung gefunden hat. Werde über meine Erfahrungen berichten.
10.02.2010, 17:54
Altetröte hat geschrieben:Was mich, ehrlich gesagt, etwas überrascht hat, ist, dass Du ja eigentlich schon sehr lange spielst und auch als Kind angefangen hast (stimmt das?) und jetzt mit "meinen" Problemen kämpfst, die ich für mich immer darauf zurückgeführt habe, dass ich eben als Erwachsene im mittleren Alter erst mit dem Querflöte spielen begonnen habe, ohne vorher auch nur Noten lesen zu können.
10.02.2010, 19:31
10.02.2010, 20:56
10.02.2010, 23:10
11.02.2010, 15:17
Altetröte hat geschrieben:P.S. Vielleicht hast Du recht und es liegt wirklich nicht (nur) am Alter, sondern an der Persönlichkeit und dem Anspruch an sich selbst; da sind wir uns scheinbar ziemlich ähnlich![]()
12.02.2010, 09:10
12.02.2010, 11:01
13.02.2010, 23:03
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